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»Es
kann als eine kleine Sensation gelten, daß vor einigen Jahren ein
bislang unbekanntes Manuskript von Mark Rothko entdeckt wurde.«
Vom 8. Februar bis 27.
April zeigt die Kunsthalle München über 100 Gemälde und Papierabeiten
von Mark Rothko.
C. H. Beck |
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Alle
Macht geht vom Volke aus
Als
die Truppen des Warschauer Paktes am 21. August 1968 in Prag einmarschieren,
zeigte der Realsozialismus einmal mehr seine repressive Fratze. Josef
Koudelkas Fotografien
Invasion Prag 1968
aus dem umkämpften Prag beweisen eindrucksvoll, dass der Sozialismus nicht
im Stande war, Vernunft und Menschlichkeit der Prager Bürger zu zerstören.
Schwarz-Weißes
Afrika
Schwarzafrika ist
gemeinhin schlicht als Region der ethnischen Auseinandersetzungen und
Bürgerkriege bekannt. Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat
mehr als ein Viertel Jahrhundert die Entwicklungen dieses Teilkontinents
mit all ihren Erschütterungen und Ruhephasen begleitet.
Africa
Engagierte
Fotografie en passant
Die bekannteste Fotoagentur der Welt ist zweifellos Magnum. Die Fotografen
der Agentur haben einen Großteil der unvergesslichsten Fotografien in der
Geschichte des Diapositivs gemacht. Doch kaum jemand kennt die Bilder der
ersten gruppeneigenen Ausstellung, die der Bildband
Magnum's first nun versammelt.
Bilder der
Ruhe
Die französische
Fotografin Caroline Halley des Fontaines hat mit ihren Bildern die Zeit
angehalten. Mit den in dem Fotoband
»Time and Silence« versammelten
Bildern setzt sie einen wohltuenden Kontrapunkt zu der permanent in die
Zukunft drängenden Moderne.
Mit den Augen eines Weltenbummlers
Der unbestrittene
König der Aktfotografie Andreas H. Bitesnich beweist, dass er nicht nur den
menschlichen Körper einmalig in Szene setzen kann. In dem Fotoband
»Travel«
sind knapp neunzig atemberaubende Reisefotografien aus sechzehn
verschiedenen Ländern versammelt.
Ein
wüstes Land
Der Jemen, einer der
am längsten besiedelten Landstriche unseres Planeten, hat eine
atemberaubende Natur und eine bewegte Geschichte – doch nur die
wenigsten wissen davon. Josef Hoflehner ändert das mit seinem opulenten
Bildband
»Yemen«.
Fotografien aus dem Widerstand
Kaum ein
anderer hat die Kriege und Missstände im Iran derart aufmerksam und ohne
Rücksicht auf die eigene Person begleitet, wie der Fotograf Kaveh Golestan. Der
Bildband
»Recording the Truth in Iran«
versammelt seine wichtigsten fotografischen Arbeiten aus 15 turbulenten Jahren.
Paradiesische Ansichten
Der
französische Fotograf Philippe Bourseiller hat die Erde bereist und
die verborgenen Schönheiten der Natur aufgespürt. Der prächtige
Fotoband
»Das gefährdete Paradies«
zeigt
nun die faszinierenden und atemberaubenden Ergebnisse seiner Suche.
Ein
Blick zurück ins heute
Dirk
Reinartz’ mehr als dreißig Jahre alten New York-Impressionen in schwarzweiß
eröffnen einen Blick auf die Stadt, der aktueller kaum sein könnte.
Dirk Reinartz. New York 1974
»Selten wurde dieses urbane
Monstrum New York fassbarer und begreifbarer, als in den hier
versammelten Bildern.«
Zwischen
Illusion und Wirklichkeit
Die Fotografien der französischen Künstlerin
Bettina Rheims beherrschen das kaiserliche Postfuhramt in Berlin.
»Can you find happiness?«
lautet der fragende Titel der Ausstellung mit Bildern rund um die
weibliche Sexualität.
Von Thomas
Hummitzsch
Exil in
Amsterdam
-
Max Beckmanns
fruchtbarer Trotz
Überlegungen zur Ausstellung und Katalog
Freie Sicht auf Gottfried Benn
Holger Hofs Bild- &
Textband leuchtet
ein deutsches Leben aus
Schönheit für die Elite
– Hässlichkeit für die Massen?
Umberto Ecos
»Geschichte der Hässlichkeit«
am Widerhaken der Philosophie
Der
kunstvolle Stillstand des Lichtes
Der großartige Bildband über die Werkserien des
Hiroshi Sugimoto
Außer
Atem kommen und hinter die schöne Larve…
Der Kölner Fotograf und Künstler
Chargesheimer
im Museum Ludwig Köln
Urbane
Turbulenzen und ikonische Prägnanzen
Peter V. Brinkemper
Street-Photographer Daido Moriyama in Köln
Der Große Pan in
Schloss Benrath
Peter V.
Brinkemper über
Tier-Gott-Mensch im Labyrinth von
Lust, Tragik und Kunst
Wie modern ist
Gerhard Richters neues Domfenster?
Medien, Kunst und
Religion in einer neuen matten Allianz
Hybrides Butzen-Scheiben-Werk
Von Peter V. Brinkemper
Ein
britischer Snob in Afrika
Ingrid Mylo über
Die
Expeditionen des englischen
Gentleman Evelyn Waugh
Rainer
Metzger
Berlin. Die Zwanzigerjahre
Kunst und Kultur 1918 - 1933
Sonderformat
Mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen
400 Seiten
Euro 29,50
ISBN 978-3-423-34407-4
Ein
grandioser Bildband über Berlin
als die Metropole der Moderne
Anders als die Konkurrenten um den Rang einer Haupstadt
des Jahrhunderts, ist Berlin ein rechter Parvenü, und der Aufstieg an
die Weltspitze der kulturellen Entwicklung war eine Sache weniger Jahre.
Er geht parallel mit der ersten Demokratie in Deutschland: Die Weimarer
Republik der Jahre 1918 bis 1933 brachte Berlin an die Spitze. Das
Berlin der 20er Jahre hat entsprechend eine Kultur hervorgebracht, die
von Grund auf von der Politisierung lebte. Hier keimten die Utopien auf,
die einer Zeit der Krisen die Aussicht auf Progression vorführten; hier
entwickelte sich die Populärkommunikation von Foto, Kino, Plakat,
Agitprop, von Kabarett, Varieté und Lunapark, mit denen die Millionen,
die nicht mehr Masse waren, sondern Staatsbürger, Einzug hielten in die
Kulturwürdigkeit; und hier gab es eine Avantgarde, die diese
Entwicklungen von unten integrierte in die Praktiken und Prämissen der
Hochkunst. Im Berlin der 20er Jahre kam der moderne Traum einer Einheit
von Kunst und Leben näher an die Realität heran als jemals vorher und
nachher. |
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