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Glanz&Elend Magazin für Literatur und Zeitkritik

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Glanz&Elend - Die Zeitschrift
Großformatiger Broschurband in einer limitierten Auflage von 1.000 Ex. 176 Seiten, die es in sich haben: »Diese mühselige Arbeit an den Zügen des Menschlichen«
Dazu exklusiv das interaktive Schauspiel »Dein Wille geschehe« von Christian Suhr & Herbert Debes

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Honoré de Balzac
Berserker und Verschwender
Balzacs Vorrede zur Menschlichen Komödie
Die Neuausgabe seiner
»schönsten Romane und Erzählungen«, über eine ungewöhnliche Erregung seines Verlegers Daniel Keel und die grandiose Balzac-Biographie von Johannes Willms.
Leben und Werk
Essays und Zeugnisse mit einem Repertorium der wichtigsten Romanfiguren.
Hugo von Hofmannsthal über Balzac
»... die größte, substantiellste schöpferische Phantasie, die seit Shakespeare da war.«

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Edition Glanz & Elend

Martin Brandes

Herr Wu lacht
Chinesische Geschichten
und der Unsinn des Reisens
Leseprobe

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Quellen - Biographien, Briefe & Tagebücher

Über Leben & Werk von Hans Sahl

Du bist das Schlimmste
Michael Rohrwasser über das zweifache Exil eines Mannes vom Jahrgang 1902 Artikel lesen

»Wir sind zuständig«
Ein Tauchgang in eine Welt, die es nicht mehr gibt, unternommen von Friedhelm Lövenich. Artikel lesen

Blätterwerk
Über die zum »Kriegstagebuch« erklärten Aufzeichnungen der jungen Ingeborg Bachmann und die Briefe von Jack Hamesh an dieselbe. Artikel lesen
Leseprobe



Ein Jahrhundertgespräch
Eine große Sehnsucht nach vergleichbarer Kompetenz heutiger politischer Akteure überkommt (fast) jeden, der dieses Gespräch zwischen Fritz Stern und Helmut Schmidt hört oder liest. Artikel lesen
Leseprobe

Hörprobe


»Die ganze Welt ist Bühne,
Und alle Frau'n und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und gehen wieder ab,
Sein Leben lang spielt einer manche Rollen.«
 (Wie es Euch gefällt).
                              

Shakespeare – der größte und erfolgreichste Betrug
Kurt Kreiler argumentiert in seinem Buch »Der Mann, der Shakespeare erfand« überzeugend für die Autorschaft Edward de Veres, des 17. Earl of Oxford, an den Werken William Shakespeares.
Von Peter Gogolin


»Die ganze Welt war mein Garten...«
Über die ausgewählten Briefe der Martha Gellhorn, erschienen by Dörlemann, Zürich
»Ihre Briefe sind auch Zeugnisse eines lebenslangen Bemühens um eine Vergewisserung ihrer selbst, schmerzhaft, dramatisch und konsequent. Das Briefeschreiben ist für sie auch ein tauglicher Prozeß des Suchens, der Selbstreinigung und -findung. Sie schreibt sich ihre Verletzungen und Zweifel von der Seele.«



Preis der Leipziger Buchmesse:
Führer des echten und wirklichen Deutschlands
Rudolf Maresch über Ulrich Raulffs Analyse der Nachleben von Stefan George »Kreis ohne Meister«, die auf beeindruckende Weise zeigt, welche »Strahlungen« von den »Georgianischen Chorälen« auf die Bildungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland ausgegangen ist. Leseprobe

Meine Jahre mit Willy Brandt
Lothar Struck
über die uneitlen Erinnerungen des Persönlichen Referenten von Willy Brandt im Kanzleramt, Reinhard Wilke.
Artikel lesen
 



Mutmaßungen über Samuel
Barbara Hoffmeisters fragwürdiger Versuch, das Leben des Verlegers Samuel Fischer zu beschreiben.
»S. Fischer, der Verleger, 1859-1934«
»...
immer wieder geht dieser affektierte Sarkasmus mit Hoffmeister durch. Etwa wenn Gerhart (S. Fischers Sohn) mit 19 Jahren an einer rätselhaften Krankheit binnen weniger Tage stirbt und dies schmissig mit dem Geburtstag der Mutter in Verbindung gebracht wird: …und wie um die Mutter zu schonen, starb das Sorgenkind fünf Minuten nach Mitternacht

Eine Übung in Demut
Gregor Keuschnig war mit Tariq Ramadans Darstellung der Lebensgeschichte Muhammads Auf den Spuren des Propheten
»
Wir scheinen zu glauben, dass es ausreicht, die Techniken der Ausübung von Religion (Gebete, Pilgerreisen) zu erlernen, um ihre Bedeutung und ihren Zweck zu begreifen und zu verstehen. Dieser Irrglaube hat schwerwiegende Konsequenzen, denn er führt dazu, dass die religiöse Lehre ihre spirituelle Substanz verliert, welche doch das Allerwichtigste an ihr ist.« Leseprobe


Das Leben der Anderen schreiben -
da
s Leben anders lesen.
Christian Kleins Metzler Handbuch Biographie erforscht das populäre Genre gründlich und bietet Hilfestellung zur Eigenproduktion.
»Die Faszinationskraft der Biographik befeuert auch noch dieses Handbuch: beide Male geht es um nichts weniger als ‚das Leben‘. Das fesselt nun einmal; sei es im Modus empathischer Anteilnahme, sei es im Modus methodischer Reflexion auf seine Formierungs- und  Darstellungsweisen.«


Zum Tod von Claude Lévi-Strauss
Zwischen Kannibalismus und Kantianismus
Von Goedart Palm
»... Ob daher der Strukturalismus humanistisch ist oder nicht, mag angesichts der Absicht von Lévi-Strauss, die Anthropologie in eine 'Entropologie', eine Wissenschaft von den soziokulturellen Desintegrations- und Zerfallsprozessen zu verwandeln, Stoff für endlose
Räsonnements liefern. Gegenüber diversen gegenwärtigen Fortschrittsnaivitäten liefert dieses Konzept aber weiterhin zahlreiche Anregungen, hier bei unseren zivilisierten Wilden nach der Auflösung sozialer Ordnungen und ehedem approbierter Formen des Zusammenlebens zu fragen.«

Glanz und Elend der künstlichen Paradiese
Nur selten hat ein Schriftsteller mit solcher Nüchternheit, leidenschaftslos und souverän über den Rausch geschrieben wie Ernst Jünger zwischen 1968 und 1970 in seinem Buch Annäherungen.
»Der Rausch« heißt es dort, »bleibt eine der Stationen auf dem Weg zum Nullpunkt, eine flüchtige Herberge, ein buntes Zelt, das für eine einzige Nacht aufgeschlagen wird. (…) Der Nullpunkt ist auch Gefrierpunkt, und obwohl die Atome ihr Gewicht behalten, ändert sich ihre Anordnung.« Von Jürgen Nielsen-Sikora



»Unaufhörlich Marrons glacés«
Auf der Suche nach dem wahren Leben Marcel Prousts
Goedart Palm über Jean-Yves Tadiés Proust Biographie
»Von einem gewissen Alter an sind unsere Erinnerungen derart miteinander verwoben, dass die Sache, die man im Sinn hat, oder das Buch, das man liest, ganz dahinter verschwindet. Überall hat man etwas von sich ausgestreut, alles ist ergiebig, alles birgt Gefahren in sich, und ebenso kostbare Entdeckungen wie in Pascals Pensées kann man in einer Seifenreklame machen   

Genug für sieben Leben
Über Franziska Augsteins Versuch einer Biographie, die das Porträt eines Jahrhundertlebens geworden ist.
 »Von Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert«
»In Zeiten des Krieges tut man sich schwer, Ideen zu studieren, wenn die Einsicht in die Notwendigkeit ruft.«
Leseprobe     Hörprobe

Handkes mythischer Mikrokosmos
Lothar Struck über Fabjan Hafners Nachspürungen
»Peter Handke – Unterwegs ins Neunte Land«

Fabjan Hafner hat sich – aller Divergenzen zum Trotz - mit diesem überaus detailreichen Buch als profunder Kenner des Werkes von Peter Handke erwiesen. Er vermeidet ermüdendes Germanistenjargon, in dem er streng am "Text" bleibt. Hafner animiert, Handke wieder zu lesen und in seinen Romanen und Erzählungen neue Facetten zu entdecken. Hierfür muss man ihm danken.

Unzumutbare Wahrheit
Rolf Löchel über Ingeborg Bachmanns Briefwechsel mit Paul Celan Herzzeit. Briefwechsel.
»
Lange war der Briefwechsel zwischen den beiden wohl bedeutendsten deutschsprachigen NachkriegslyrikerInnen, die mit ihren Gedichten je auf ihre Weise ein berühmtes Diktum Theodor W. Adornos widerlegten, unzugänglich und es schien keinerlei begründete Hoffnung zu bestehen, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern werde.«

Zwei Jahrhundertmenschen
Gustav Seibt über Goethes Begegnungen mit Napoleon
Selten wird Geschichte so unverstaubt und lebendig erzählt wie in diesem kulturhistorischen Kabinettstück in der Tradition eines Sebastian Haffner. Von Ursula Homann
Leseprobe


Der unterschätzte Monarch
Michael Knoll über Johannes Willms streitbare Biographie über Frankreichs letzten Kaiser Napoleon III.
»Es sind die Aspekte der Regierungsführung wie des gesellschaftlich-wirtschaftlichen Aufbruchs, die Napoleon, gerade im Vergleich mit seinem Gegenspieler Bismarck, so modern erscheinen lassen.
«
Die Neubewertung und die Anerkennung der Modernisierungsleistungen Napoleons für die französische Gesellschaft und Wirtschaft standen seit langem aus.

Mementi Mori
Michael Knoll zu den Aphorismen von Jules Barbey d’Aurevilly »Feinheit des Geistes rührt von Niedertracht«
»Geistvolle Feinheiten, bitterböse Polemiken, beißender Spott… Ein Buch zum Blättern, zum Verweilen, zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Freuen und zum verständnislosen Kopfschütteln. Kompliment dem Berliner Verlag Matthes & Seitz, der ein solches Buch in Zeiten zum Hang geistloser Bestseller publiziert.«
Hörprobe


Die Mücke auf dem Grashalm
Rolf Löchel über den fünften Band der Virginia-Woolf-Tagebuchausgabe (1936-1941), der die deutsche Übersetzung komplettiert.
Dass der Ton dieses letzten Tagebuchbandes über weite Strecken noch düsterer klingt als derjenige der vier vorangegangenen, dürfte nicht nur Woolfs zu Depressionen neigender Mentalität und ihren klinischen Schüben anzulasten sein, sondern vor allem den selbst mit dem Begriff düster nur unzulänglich umschriebenen Zeitumständen. 

Kaventsmann
»Man kann, nein, man muß Hartmut Binders Lebenschronik  in Bildern über »Kafkas Welt«, als das gelungene Resultat einer Lebensarbeit würdigen, die Kafkas zu Lebzeiten unerfüllt gebliebenen Wunsch »daß sich aus den Stückchen ein Ganzes zusammensetzen« möge, nun endlich auf wunderbarste Weise erfüllt hat.«

»Elend macht einen der Unernst«
Über den Briefwechsel zwischen Peter Handke und Alfred Kolleritsch »Schönheit ist die erste Bürgerpflicht«
»So ist dieser Briefwechsel zwischen Alfred Kolleritsch (geboren 1931) und dem elf Jahre jüngeren Handke zusätzlich ein Dokument einer schwindenden Kulturtechnik – einer Kulturtechnik des Wortes, der Nuance, der Albernheit, der Ernsthaftigkeit, der Schwermut (und auch des Nachschauens im Briefkasten ob der sehnsuchtsvoll erwarteten Antwort.«

Fahrtenbücher eines Kapitäns zur See und zur Seele
Joseph Conrads 150. Geburtstag bescherte uns neue Biographien und Neuübersetzungen seiner wichtigsten Novellen. Bernd Blaschke hat sie gelesen und kommentiert.
»Seine Darstellung elementarer Gefühle und der Hang zum Kult ums primitive Leben, welche die Situationen auf See mit sich bringen, machten Conrad zu einem Existenzialisten avant la lettre. Die Condition humaine verdüstert sich im Werk dieses Spätviktorianers und nähert sich der Moral des Camusschen’ Sisyphos, der seine vergeblichen Mühen tapfer, ja glücklich erträgt.«


»Wir sind zuständig«
»Da stehen sie nun, die Grabhügel mit den einstmals illustren Namen, heute schon fast vergessen, die einmal das Gesicht dieses Jahrhunderts prägten, die Baumeister, Komponisten, die Dichter, die es bis hierher geschafft hatten, die Geister der von den Konsulatsbeamten abgewiesenen Antragsteller, Welterlöser ohne Aufenthaltsbewilligung.«
Ein Tauchgang in eine Welt, die es nicht mehr gibt.
Friedhelm Lövenich über die Memoiren des Moralisten Hans Sahl

In unserem Preisrätsel verlosen wir 3 Exemplare seiner Memoiren.

 

Kritische Gesamtausgabe
Walter Benjamin und die europäische Moderne
Im Suhrkamp Verlag hat die auf 21 Bände angelegte historisch-kritische Edition der Werke Walter Benjamins begonnen.
Ein kurze Einführung in sein Denken von Jürgen Nielsen-Sikora
Leseprobe

Walter Benjamin – der Denker zwischen Saturn und Mickey Mouse
Jean-Michel Palmiers monumentale Studie zu Leben und Werk Walter Benjamins
Von Goedart Palm

»
Bei Benjamin gelten Denkbewegungen und Details mehr als das Ergebnis, das nicht darin bestehen kann, sich einen ideologisch gefestigten Zugang zur Geschichte zu schaffen. Vieles wurde von Walter Benjamin »angedacht« und – schon im Blick auf die höchst wechselvollen und schließlich katastrophalen Lebensumstände - nicht so entfaltet, wie es ihm selbst angelegen gewesen ist. Insofern hat Jean-Michel Palmier mehr als einen unvollendeten Versuch zurückgelassen, es ist ein notwendiges Werk der Aufklärung über die trotz vieler Interpretationen weiterhin provozierende Verschlungenheit der Benjaminschen Motive.« Leseprobe

Der Kampf um die Armbinde
Walter Benjamins allegorische Wissenschaft
»Der Intellektuelle ist der geborene Feind des Kleinbürgertums, weil er es ständig in sich selbst überwinden muß.« Von Friedhelm Lövenich


»Ja, Peter Handke ist ein Romantiker. Immer noch.«
Lothar Struck über
»Peter Handke Freiheit des Schreibens – Ordnung der Schrift«
das als Profile Band 16 herausgegeben von Klaus Kastberger erschienen ist.
»
Aktualität und Realismus manifestieren sich nicht in der "Geschichte" oder Handlung, sondern in der Sprache und im Erzählen. Das heißt: Erkenntnis der Wirklichkeit kommt nicht vom Erfassen der Dinge (der Natur, der Außenwelt) selbst, sondern im Gewahrwerden der jeweils eigenen (subjektiven) Erfahrung der Dinge im objektiven Medium der Sprache.« (Katharina Pektor)

 


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