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Berserker und Verschwender
Balzacs
Vorrede zur Menschlichen Komödie
Die
Neuausgabe seiner
»schönsten
Romane und Erzählungen«,
über eine ungewöhnliche Erregung seines
Verlegers Daniel Keel und die grandiose Balzac-Biographie
von Johannes Willms.
Leben und Werk
Essays und Zeugnisse mit einem Repertorium der wichtigsten
Romanfiguren.
Hugo von
Hofmannsthal über Balzac
»... die größte, substantiellste schöpferische Phantasie, die seit
Shakespeare da war.«
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Edition
Glanz & Elend
Martin Brandes
Herr Wu lacht
Chinesische Geschichten
und der Unsinn des Reisens
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Magazin für
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Elfriede Jelinek
Elfriede Jelinek
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Tolle Hefte
Curt Linzers
Zeitgenössische Malerei
Goedart Palms
Virtuelle Texbaustelle
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Franz Kafka
counterpunch
»We've
got all the right enemies.«

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Quellen -
Biographien, Briefe &
Tagebücher
Über Leben &
Werk von Hans Sahl
  Du bist das Schlimmste
Michael Rohrwasser über das zweifache Exil eines
Mannes vom Jahrgang 1902
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»Wir sind zuständig«
Ein Tauchgang in eine Welt, die es nicht mehr
gibt, unternommen
von Friedhelm Lövenich.
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Blätterwerk
Über die zum
»Kriegstagebuch« erklärten Aufzeichnungen der jungen Ingeborg Bachmann und die
Briefe von Jack Hamesh an dieselbe.
Artikel
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Leseprobe
Ein
Jahrhundertgespräch
Eine große Sehnsucht nach
vergleichbarer Kompetenz heutiger politischer Akteure überkommt (fast) jeden,
der dieses Gespräch zwischen Fritz Stern und Helmut Schmidt hört oder liest.
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Leseprobe
Hörprobe
»Die
ganze Welt ist Bühne,
Und alle Frau'n und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und gehen wieder ab,
Sein Leben lang spielt einer manche Rollen.«
(Wie
es Euch gefällt).
Shakespeare – der größte und
erfolgreichste Betrug
Kurt Kreiler
argumentiert in seinem Buch
»Der Mann, der Shakespeare erfand«
überzeugend für die Autorschaft Edward de Veres, des 17.
Earl of Oxford, an den Werken William Shakespeares.
Von Peter Gogolin
»Die
ganze Welt war mein Garten...«
Über
die ausgewählten Briefe der Martha
Gellhorn, erschienen by Dörlemann, Zürich
»Ihre Briefe sind auch Zeugnisse
eines lebenslangen Bemühens um eine Vergewisserung ihrer selbst, schmerzhaft, dramatisch und konsequent. Das
Briefeschreiben ist für sie auch ein tauglicher Prozeß des Suchens, der Selbstreinigung und -findung.
Sie schreibt sich ihre Verletzungen und Zweifel von der Seele.«
Preis
der Leipziger Buchmesse:
Führer des echten und wirklichen Deutschlands
Rudolf Maresch über Ulrich Raulffs Analyse der Nachleben von Stefan George
»Kreis ohne Meister«, die auf beeindruckende Weise
zeigt, welche »Strahlungen« von den
»Georgianischen Chorälen« auf die Bildungsgeschichte der Bundesrepublik
Deutschland ausgegangen ist.
Leseprobe
Meine
Jahre mit Willy Brandt
Lothar Struck
über
die uneitlen Erinnerungen des Persönlichen Referenten von Willy Brandt im
Kanzleramt, Reinhard Wilke.
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Mutmaßungen
über Samuel
Barbara
Hoffmeisters fragwürdiger Versuch, das Leben des Verlegers Samuel Fischer zu
beschreiben.
»S.
Fischer, der Verleger, 1859-1934«
»...
immer wieder geht dieser
affektierte Sarkasmus mit Hoffmeister durch. Etwa wenn Gerhart (S. Fischers
Sohn) mit 19 Jahren an einer rätselhaften Krankheit binnen weniger Tage stirbt
und dies schmissig mit dem Geburtstag der Mutter in Verbindung gebracht wird:
…und wie um die Mutter zu schonen, starb das Sorgenkind fünf Minuten nach
Mitternacht.«
Eine
Übung in Demut
Gregor
Keuschnig war mit Tariq Ramadans Darstellung der Lebensgeschichte Muhammads
Auf den Spuren des Propheten
»Wir
scheinen zu glauben, dass es ausreicht, die Techniken der Ausübung von Religion
(Gebete, Pilgerreisen) zu erlernen, um ihre Bedeutung und ihren Zweck zu
begreifen und zu verstehen. Dieser Irrglaube hat schwerwiegende Konsequenzen,
denn er führt dazu, dass die religiöse Lehre ihre spirituelle Substanz verliert,
welche doch das Allerwichtigste an ihr ist.«
Leseprobe
Das
Leben der Anderen schreiben -
das Leben anders lesen.
Christian Kleins
Metzler Handbuch Biographie
erforscht das populäre Genre gründlich und bietet Hilfestellung zur
Eigenproduktion.
»Die Faszinationskraft der Biographik befeuert auch noch dieses Handbuch: beide
Male geht es um nichts weniger als ‚das Leben‘. Das fesselt nun einmal; sei es
im Modus empathischer Anteilnahme, sei es im Modus methodischer Reflexion auf
seine Formierungs- und Darstellungsweisen.«
Zum Tod
von Claude Lévi-Strauss
Zwischen Kannibalismus und Kantianismus
Von Goedart Palm
»... Ob daher der Strukturalismus humanistisch ist oder nicht, mag angesichts
der Absicht von Lévi-Strauss, die Anthropologie in eine 'Entropologie', eine
Wissenschaft von den soziokulturellen Desintegrations- und Zerfallsprozessen zu
verwandeln, Stoff für endlose
Räsonnements liefern.
Gegenüber diversen gegenwärtigen Fortschrittsnaivitäten liefert dieses Konzept
aber weiterhin zahlreiche Anregungen, hier bei unseren zivilisierten Wilden nach
der Auflösung sozialer Ordnungen und ehedem approbierter Formen des
Zusammenlebens zu fragen.«
Glanz
und Elend der künstlichen Paradiese
Nur selten hat ein
Schriftsteller mit solcher Nüchternheit, leidenschaftslos und souverän über den
Rausch geschrieben wie Ernst Jünger zwischen 1968 und 1970 in seinem Buch
Annäherungen.
»Der Rausch« heißt es dort, »bleibt eine der Stationen auf dem Weg zum
Nullpunkt, eine flüchtige Herberge, ein buntes Zelt, das für eine einzige Nacht
aufgeschlagen wird. (…) Der Nullpunkt ist auch Gefrierpunkt, und obwohl die
Atome ihr Gewicht behalten, ändert sich ihre Anordnung.« Von Jürgen
Nielsen-Sikora
»Unaufhörlich
Marrons glacés«
Auf der Suche nach dem wahren Leben Marcel
Prousts
Goedart Palm über Jean-Yves Tadiés
Proust Biographie
»Von
einem gewissen Alter an sind unsere Erinnerungen derart miteinander verwoben,
dass die Sache, die man im Sinn hat, oder das Buch, das man liest, ganz dahinter
verschwindet. Überall hat man etwas von sich ausgestreut, alles ist ergiebig,
alles birgt Gefahren in sich, und ebenso kostbare Entdeckungen wie in Pascals
Pensées kann man in einer Seifenreklame machen.«
Genug
für sieben Leben
Über
Franziska Augsteins Versuch einer Biographie, die das
Porträt
eines Jahrhundertlebens geworden ist.
»Von
Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert«
»In Zeiten des
Krieges tut man sich schwer, Ideen zu studieren, wenn die Einsicht
in die Notwendigkeit ruft.«
Leseprobe
Hörprobe
Handkes
mythischer Mikrokosmos
Lothar Struck über Fabjan
Hafners Nachspürungen
»Peter Handke –
Unterwegs ins Neunte Land«
Fabjan Hafner hat sich –
aller Divergenzen zum Trotz - mit diesem überaus detailreichen Buch als
profunder Kenner des Werkes von Peter Handke erwiesen. Er vermeidet ermüdendes
Germanistenjargon, in dem er streng am "Text" bleibt. Hafner animiert, Handke
wieder zu lesen und in seinen Romanen und Erzählungen neue Facetten zu
entdecken. Hierfür muss man ihm danken.
Unzumutbare
Wahrheit
Rolf Löchel über Ingeborg
Bachmanns Briefwechsel mit Paul Celan
Herzzeit. Briefwechsel.
»Lange
war der Briefwechsel zwischen den beiden wohl bedeutendsten deutschsprachigen
NachkriegslyrikerInnen, die mit ihren Gedichten je auf ihre Weise ein berühmtes
Diktum Theodor W. Adornos widerlegten, unzugänglich und es schien keinerlei
begründete Hoffnung zu bestehen, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern
werde.«
Zwei
Jahrhundertmenschen
Gustav Seibt über
Goethes
Begegnungen mit Napoleon
Selten
wird Geschichte so unverstaubt und lebendig erzählt wie in diesem
kulturhistorischen Kabinettstück in der Tradition eines Sebastian
Haffner.
Von Ursula Homann
Leseprobe
Der
unterschätzte Monarch
Michael Knoll über Johannes Willms streitbare Biographie über
Frankreichs letzten Kaiser
Napoleon III.
»Es sind die Aspekte der Regierungsführung wie des
gesellschaftlich-wirtschaftlichen Aufbruchs, die Napoleon, gerade im Vergleich
mit seinem Gegenspieler Bismarck, so modern erscheinen lassen.«
Die
Neubewertung und die Anerkennung der Modernisierungsleistungen Napoleons für die
französische Gesellschaft und Wirtschaft standen seit langem aus.
Mementi
Mori
Michael Knoll zu
den Aphorismen von Jules Barbey d’Aurevilly
»Feinheit des Geistes rührt von
Niedertracht«
»Geistvolle Feinheiten, bitterböse Polemiken, beißender Spott… Ein Buch zum
Blättern, zum Verweilen, zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Freuen und zum
verständnislosen Kopfschütteln. Kompliment dem Berliner Verlag Matthes & Seitz,
der ein solches Buch in Zeiten zum Hang geistloser Bestseller publiziert.«
Hörprobe
Die
Mücke auf dem Grashalm
Rolf Löchel über den fünften
Band der
Virginia-Woolf-Tagebuchausgabe
(1936-1941), der die deutsche Übersetzung komplettiert.
Dass der Ton dieses letzten Tagebuchbandes über weite
Strecken noch düsterer klingt als derjenige der vier vorangegangenen, dürfte
nicht nur Woolfs zu Depressionen neigender Mentalität und ihren klinischen
Schüben anzulasten sein, sondern vor allem den selbst mit dem Begriff düster nur
unzulänglich umschriebenen Zeitumständen.
Kaventsmann
»Man kann, nein, man muß Hartmut Binders Lebenschronik in Bildern über
»Kafkas Welt«, als das gelungene
Resultat einer Lebensarbeit würdigen, die Kafkas zu Lebzeiten unerfüllt
gebliebenen Wunsch »daß sich aus den Stückchen ein Ganzes zusammensetzen« möge,
nun endlich auf wunderbarste Weise erfüllt hat.«
»Elend
macht einen der Unernst«
Über den
Briefwechsel zwischen Peter Handke und Alfred Kolleritsch
»Schönheit ist die erste
Bürgerpflicht«
»So ist
dieser Briefwechsel zwischen Alfred Kolleritsch (geboren 1931) und
dem elf Jahre jüngeren Handke zusätzlich ein Dokument einer
schwindenden Kulturtechnik – einer Kulturtechnik des Wortes, der
Nuance, der Albernheit, der Ernsthaftigkeit, der Schwermut (und auch
des Nachschauens im Briefkasten ob der sehnsuchtsvoll erwarteten
Antwort.«
Fahrtenbücher
eines Kapitäns
zur See und zur Seele
Joseph Conrads 150. Geburtstag bescherte uns neue
Biographien und Neuübersetzungen
seiner wichtigsten Novellen. Bernd Blaschke hat sie gelesen und kommentiert.
»Seine Darstellung elementarer Gefühle und der Hang zum Kult ums primitive
Leben, welche die Situationen auf See mit sich bringen, machten Conrad
zu einem Existenzialisten avant la lettre. Die Condition humaine
verdüstert sich im Werk dieses Spätviktorianers und nähert sich der
Moral des Camusschen’ Sisyphos, der seine vergeblichen Mühen tapfer,
ja glücklich erträgt.«
»Wir
sind zuständig«
»Da
stehen sie nun, die Grabhügel mit den einstmals illustren Namen, heute schon
fast vergessen, die einmal das Gesicht dieses Jahrhunderts prägten, die
Baumeister, Komponisten, die Dichter, die es bis hierher geschafft hatten, die
Geister der von den Konsulatsbeamten abgewiesenen Antragsteller, Welterlöser
ohne Aufenthaltsbewilligung.«
Ein
Tauchgang in eine Welt, die es nicht mehr gibt.
Friedhelm Lövenich über die
Memoiren des Moralisten Hans Sahl
In unserem
Preisrätsel verlosen wir 3
Exemplare seiner Memoiren.
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Kritische
Gesamtausgabe
Walter Benjamin und die europäische Moderne
Im Suhrkamp Verlag hat die auf 21 Bände angelegte historisch-kritische Edition
der Werke Walter Benjamins begonnen.
Ein kurze Einführung in sein Denken von Jürgen Nielsen-Sikora
Leseprobe
Walter Benjamin – der Denker
zwischen Saturn und Mickey Mouse
Jean-Michel
Palmiers monumentale Studie zu
Leben und Werk Walter Benjamins
Von Goedart Palm
»Bei
Benjamin gelten Denkbewegungen und Details mehr als das Ergebnis,
das nicht darin bestehen kann, sich einen ideologisch gefestigten
Zugang zur Geschichte zu schaffen. Vieles wurde von Walter Benjamin
»angedacht« und – schon im Blick auf die höchst wechselvollen und
schließlich katastrophalen Lebensumstände - nicht so entfaltet, wie
es ihm selbst angelegen gewesen ist. Insofern hat Jean-Michel
Palmier mehr als einen unvollendeten Versuch zurückgelassen, es ist
ein notwendiges Werk der Aufklärung über die trotz vieler
Interpretationen weiterhin provozierende Verschlungenheit der
Benjaminschen Motive.«
Leseprobe
Der Kampf um die Armbinde
Walter Benjamins allegorische Wissenschaft
»Der
Intellektuelle ist der geborene Feind des Kleinbürgertums, weil er es ständig in
sich selbst überwinden muß.« Von
Friedhelm Lövenich
»Ja,
Peter Handke ist ein Romantiker. Immer noch.«
Lothar Struck
über
»Peter Handke Freiheit des Schreibens –
Ordnung der Schrift«
das als Profile Band 16 herausgegeben von Klaus
Kastberger erschienen ist.
»Aktualität
und Realismus manifestieren sich nicht in der "Geschichte" oder Handlung,
sondern in der Sprache und im Erzählen. Das heißt: Erkenntnis der Wirklichkeit
kommt nicht vom Erfassen der Dinge (der Natur, der Außenwelt) selbst, sondern im
Gewahrwerden der jeweils eigenen (subjektiven) Erfahrung der Dinge im objektiven
Medium der Sprache.«
(Katharina Pektor)
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