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Johannes
Willms entwirft in seiner Biographie Napoleons III. aus Anlaß des 200.
Geburtstags (18. April 2008) ein historisch ausgewogenes Bild dieser für
die französische wie deutsche Geschichte bedeutenden Persönlichkeit.
C. H. Beck |
Franz
Kafka
(*03.07.1883 -
†03.06.1924)
Unsere Berufungsinstanz
Lebensangst,
die Entfremdung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen sind
zentrale Themen der Romane und Erzählungen Franz Kafkas - und seines Lebens.
»Es ist nicht notwendig, daß Du aus dem Haus gehst. Bleib bei Deinem Tisch und
horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still
und allein. Anbieten wird sich Dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht
anders, verzückt wird sie sich vor Dir winden.«
kafka
ist anfang ohne ende
René Becher über Reiner Stachs
Kafka-Biographie
»Die Jahre der Erkenntnis«
»Seine monumentale Biographie
dürfte für sehr lange Zeit die letzte gewesen sein. Und: Kafka bleibt uns allen
ein Rätsel. Jetzt und in alle Ewigkeit. Danke.«
K
wie Klaustrophilie
Ein
Essay über Kafkas Schreiben von René Becher
Angst
ist keine Weltanschauung
Gregor Keuschnigs Analyse zu
Hans Magnus
Enzensbergers deutscher Familienchronik
Hammerstein oder der Eigensinn
Freie Sicht auf Gottfried Benn
Holger Hofs Bild- &
Textband leuchtet
ein deutsches Leben aus
»Ich
war nicht Präsident,
um populär zu sein.«
Lothar Struck über das politische Vermächtnis des Václav Havel
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»We've
got all the right enemies.«

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Glanz
und Elend der künstlichen Paradiese
Nur selten hat ein
Schriftsteller mit solcher Nüchternheit, leidenschaftslos und souverän über den
Rausch geschrieben wie Ernst Jünger zwischen 1968 und 1970 in seinem Buch
Annäherungen.
»Der Rausch« heißt es dort, »bleibt eine der Stationen auf dem Weg zum
Nullpunkt, eine flüchtige Herberge, ein buntes Zelt, das für eine einzige Nacht
aufgeschlagen wird. (…) Der Nullpunkt ist auch Gefrierpunkt, und obwohl die
Atome ihr Gewicht behalten, ändert sich ihre Anordnung.« Von Jürgen
Nielsen-Sikora
Genug
für sieben Leben
Über
Franziska Augsteins Versuch einer Biographie, die das
Porträt
eines Jahrhundertlebens geworden ist.
»Von
Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert«
»In Zeiten des
Krieges tut man sich schwer, Ideen zu studieren, wenn die Einsicht
in die Notwendigkeit ruft.«
Leseprobe
Hörprobe
Handkes
mythischer Mikrokosmos
Lothar Struck über Fabjan
Hafners Nachspürungen
»Peter Handke –
Unterwegs ins Neunte Land«
Fabjan Hafner hat sich –
aller Divergenzen zum Trotz - mit diesem überaus detailreichen Buch als
profunder Kenner des Werkes von Peter Handke erwiesen. Er vermeidet ermüdendes
Germanistenjargon, in dem er streng am "Text" bleibt. Hafner animiert, Handke
wieder zu lesen und in seinen Romanen und Erzählungen neue Facetten zu
entdecken. Hierfür muss man ihm danken.
Unzumutbare
Wahrheit
Rolf Löchel über Ingeborg
Bachmanns Briefwechsel mit Paul Celan
Herzzeit. Briefwechsel.
»Lange
war der Briefwechsel zwischen den beiden wohl bedeutendsten deutschsprachigen
NachkriegslyrikerInnen, die mit ihren Gedichten je auf ihre Weise ein berühmtes
Diktum Theodor W. Adornos widerlegten, unzugänglich und es schien keinerlei
begründete Hoffnung zu bestehen, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern
werde.«
Zwei
Jahrhundertmenschen
Gustav Seibt über
Goethes
Begegnungen mit Napoleon
Selten
wird Geschichte so unverstaubt und lebendig erzählt wie in diesem
kulturhistorischen Kabinettstück in der Tradition eines Sebastian
Haffner.
Von Ursula Homann
Leseprobe
Der
unterschätzte Monarch
Michael Knoll über Johannes Willms streitbare Biographie über
Frankreichs letzten Kaiser
Napoleon III.
»Es sind die Aspekte der Regierungsführung wie des
gesellschaftlich-wirtschaftlichen Aufbruchs, die Napoleon, gerade im Vergleich
mit seinem Gegenspieler Bismarck, so modern erscheinen lassen.«
Die
Neubewertung und die Anerkennung der Modernisierungsleistungen Napoleons für die
französische Gesellschaft und Wirtschaft standen seit langem aus.
Mementi
Mori
Michael Knoll zu
den Aphorismen von Jules Barbey d’Aurevilly
»Feinheit des Geistes rührt von
Niedertracht«
»Geistvolle Feinheiten, bitterböse Polemiken, beißender Spott… Ein Buch zum
Blättern, zum Verweilen, zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Freuen und zum
verständnislosen Kopfschütteln. Kompliment dem Berliner Verlag Matthes & Seitz,
der ein solches Buch in Zeiten zum Hang geistloser Bestseller publiziert.«
Hörprobe
Die
Mücke auf dem Grashalm
Rolf Löchel über den fünften
Band der
Virginia-Woolf-Tagebuchausgabe
(1936-1941), der die deutsche Übersetzung komplettiert.
Dass der Ton dieses letzten Tagebuchbandes über weite
Strecken noch düsterer klingt als derjenige der vier vorangegangenen, dürfte
nicht nur Woolfs zu Depressionen neigender Mentalität und ihren klinischen
Schüben anzulasten sein, sondern vor allem den selbst mit dem Begriff düster nur
unzulänglich umschriebenen Zeitumständen.
Kaventsmann
»Man kann, nein, man muß Hartmut Binders Lebenschronik in Bildern über
»Kafkas Welt«, als das gelungene
Resultat einer Lebensarbeit würdigen, die Kafkas zu Lebzeiten unerfüllt
gebliebenen Wunsch »daß sich aus den Stückchen ein Ganzes zusammensetzen« möge,
nun endlich auf wunderbarste Weise erfüllt hat.«
»Elend
macht einen der Unernst«
Über den
Briefwechsel zwischen Peter Handke und Alfred Kolleritsch
»Schönheit ist die erste
Bürgerpflicht«
»So ist
dieser Briefwechsel zwischen Alfred Kolleritsch (geboren 1931) und
dem elf Jahre jüngeren Handke zusätzlich ein Dokument einer
schwindenden Kulturtechnik – einer Kulturtechnik des Wortes, der
Nuance, der Albernheit, der Ernsthaftigkeit, der Schwermut (und auch
des Nachschauens im Briefkasten ob der sehnsuchtsvoll erwarteten
Antwort.«
Fahrtenbücher
eines Kapitäns
zur See und zur Seele
Joseph Conrads 150. Geburtstag bescherte uns neue
Biographien und Neuübersetzungen
seiner wichtigsten Novellen. Bernd Blaschke hat sie gelesen und kommentiert.
»Seine Darstellung elementarer Gefühle und der Hang zum Kult ums primitive
Leben, welche die Situationen auf See mit sich bringen, machten Conrad
zu einem Existenzialisten avant la lettre. Die Condition humaine
verdüstert sich im Werk dieses Spätviktorianers und nähert sich der
Moral des Camusschen’ Sisyphos, der seine vergeblichen Mühen tapfer,
ja glücklich erträgt.«
»Wir
sind zuständig«
»Da
stehen sie nun, die Grabhügel mit den einstmals illustren Namen, heute schon
fast vergessen, die einmal das Gesicht dieses Jahrhunderts prägten, die
Baumeister, Komponisten, die Dichter, die es bis hierher geschafft hatten, die
Geister der von den Konsulatsbeamten abgewiesenen Antragsteller, Welterlöser
ohne Aufenthaltsbewilligung.«
Ein
Tauchgang in eine Welt, die es nicht mehr gibt.
Friedhelm Lövenich über die
Memoiren des Moralisten Hans Sahl
In unserem
Preisrätsel verlosen wir 3
Exemplare seiner Memoiren.
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Briefe

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Nicolas Born
Briefe 1959-1979
Herausgegeben von Katharina Born
Reihentitel: Mainzer Reihe. Neue Folge (Hg. von der Akademie der
Wissenschaften und der Literatur, Mainz)
Bandnummer: 05
Wallstein
633 Seiten mit 17 Abbildungen
Leinen, Schutzumschlag
€ 34,00 (D)
ISBN-10: 3-8353-0106-3
ISBN-13: 978-3-8353-0106-1
Ein lebendiges und sehr persönliches Bild des Literaturbetriebs der
sechziger und siebziger Jahre in größtenteils unveröffentlichten
Briefen.
Nicolas Born hat sich stets allen Versuchen der Einordnung als
politischer Schriftsteller, als Vertreter der sogenannten »Neuen
Innerlichkeit«, als Naturlyriker oder Popliterat widersetzt. Seine in
diesem Band aufgenommenen Briefwechsel mit einigen der engsten Freunde
dokumentieren ein Beziehungsgeflecht aus gemeinsamem Engagement,
kollegialem Interesse und Freundschaft, wie es die sechziger und
siebziger Jahre bestimmte. Gleichzeitig erfährt man von politischer
Uneinigkeit, der jeweiligen persönlichen literarischen Entwicklung und
dem Abgrenzungsverlangen des Einzelnen.
Darüber hinaus entsteht anhand von Briefen an frühe Lehrer, Freunde,
Kollegen und die Familie ein perspektivenreiches Porträt, das Borns
Vorstellungen über das Schreiben, seine Kriterien für Literatur und
seine Sicht der Gesellschaft aufdeckt. Die Briefsammlung zeugt von der
großen Unabhängigkeit seines Denkens, mit dem Born seiner Zeit häufig
voraus war.
Briefwechsel mit: Hermann Peter Piwitt, Friedrich Christian Delius,
Peter Handke, Jürgen Theobaldy, Günter Kunert
Briefe an: Johannes Bobrowski, Rolf-Dieter Brinkmann, Hugo Dittberner,
Günter Grass, Peter Handke, Helmut Heißenbüttel, Walter Höllerer, Uwe
Johnson, Alfred Kolleritsch, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Michael
Krüger, Reinhard Lettau, Ernst Meister, Dieter Wellershoff und viele
andere.
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