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Glanz&Elend Magazin für Literatur und Zeitkritik

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30 LiteraturkritikerInnen wählen jeden Monat vier Neuerscheinungen, denen sie "möglichst viele Leser und Leserinnen" wünschen, und geben ihnen Punkte (15,10,6,3).
Die SWR-Bestenliste


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Krimibestenliste
Monatlich wählen 18 auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie besonders viele Leser wünschen.

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Joe Bauers
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Armin Abmeiers
Tolle Hefte
Curt Linzers
Zeitgenössische Malerei
Goedart Palms Virtuelle Texbaustelle
Reiner Stachs Franz Kafka
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»We've got all the right enemies.«


Seitwert

Die Geburt der Aufklärung aus dem Geist des Salons
Von Goedart Palm
Artikel lesen
Über Philipp Bloms lesenswerte Ehrenrettung der »Bösen Philosophen« und die Frage: Gibt es ein uneingelöstes Erbe der Aufklärung, das heute noch relevant ist?
Leseprobe


Unterwegs nach Utopia
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Mit seinem wohl berühmtesten Essay »Juden auf Wanderschaft« schuf Joseph Roth 1927 ein Meisterwerk des literarischen Journalismus und ein Zeitdokument von unschätzbarem Wert. Nun hat Brandstätter eine mit über 150 Fotografien reich illustrierte Ausgabe herausgebracht.

Die Entzauberung des Überbuchs
Von Wolfram Schütte anlässlich der Wiedervorlage von Arno Schmidts »Zettel(')s Traum«
Artikel lesen
»
Das literarische Meisterwerk des Jahrhunderts ist es wohl doch nicht, um es höflich zu sagen. Aber die High Fantasy des elaborierten Selbstgesprächs, das ein in sich versunkener literarischer Eremit mit sich in seinem Bargfelder Gehäuse führt: - das wird Arno Schmidts »Zettel´s Traum« bleiben - wie kein zweites Bu

Blätterwald mit röhrendem Hirsch
Artikel lesen
Was gibt es über Ernst Jünger noch zu sagen?
Welches Bild lässt sich mit seinem Namen auf die Leinwand der Gegenwart zeichnen?
Leseprobe zu Leben und Werk


Ernst Jünger in der Kritik der deutschen Presse
seit 1946.

Recherchiert und kommentiert von Jürgen Nielsen-Sikora.
Friedrich Sieburg, fasste all diese Einschätzungen einst treffend zusammen: »Der Fußtritt gegen Jünger öffnet Türen.« Leseprobe zum Tagebuch
Dieser Artikel als pdf-Datei zum Ausdrucken

»Ins Gelingen verliebt« oder: Was ich getan habe
Der Verleger Siegfried Unseld verfasst seine »Chroniken«.
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
»Der Verlag, der nach Berlin gezogen ist, erinnert damit an seine eigene große Vergangenheit, die identisch ist mit dem Wirken seines alles bestimmenden Verlegers - und das in einem Moment, in dem die »Suhrkamp-Culture« unter der Federführung Ulla Unseld-Berkéwiczs in Berlin vielfach neue Wege von anderen Ausgangspunkten zu anderen Zielen sucht.« 
Artikel als pdf-Datei

Walter Benjamin – der Denker zwischen Saturn und Mickey Mouse
Von Goedart Palm
Jean-Michel Palmiers monumentale Studie zu
Leben und Werk Walter Benjamins
»
Ein notwendiges Werk der Aufklärung über die trotz vieler Interpretationen weiterhin provozierende Verschlungenheit der Benjaminschen Motive.« Leseprobe




»Das Leben ist wunderbar, die Welt großartig, wir leben in einer großen Zeit.«
Lothar Struck über den großartigsten Briefwechsel, der je zwischen Verleger und Autor geführt worden ist: Der Briefwechsel Thomas Bernhard – Siegfried Unseld, in dem in jeder Zeile alles auf dem Spiel steht. Leseprobe  Hörprobe

Toxikologischer Realismus
Peter V. Brinkemper über »Infinite Jest« von David Foster Wallace. Der endlich übersetzte US-Kultroman findet seine Rezitatoren in Harald Schmidt und Maria Schrader.
Artikel lesen     
»Wallace setzt und zersetzt, verschmilzt und verdampft in seinen plastischen, zugleich deftig-leibhaften, aber auch in der Folge abstrakt-spekulativ ziselierten Sprach-Mäandern mögliche Jetztzeit-Stories und prognostische History zwischen Individuum und Gesellschaft, Alltag und politisch relevanter Geschichtlichkeit.«Leseprobe
Text als pdf-Datei


Thomas Pynchon - On the road again.
In seiner »Inherent Interpretation« enthüllt Goedart Palm virtuos, warum der neue Roman des Meisters aller Klassen, »Inherent Vice«, viel mehr als eine Detektiv-Geschichte ist.
»
Thomas Pynchon ist in diesem ironisch-nostalgischen 'Krimi' nicht weniger als in seinen schwergewichtigen Werken der radikale Trickster geblieben, dessen wertvollste Lehre lautet: Paranoia ist die Mutter aller literarischen Erfindungen.« Text als pdf-Datei
O-Ton Pynchon


Wirklichkeitsrequiem
Die alten Leiden der neuen Theorie. Am 20. Juli 2009 wäre Jean Baudrillard achtzig Jahre alt geworden.
Von Goedart Palm
»Warum ist nicht alles schon verschwunden« heißt im Klartext, dass die Kategorien in ihrer Bedeutung verblassen, aber der Denker keine Erklärung für die Wirklichkeit mehr besitzt und das Unternehmen einstellt. Dieser letzte Text Baudrillards fasst seine Theorie noch einmal zusammen und ist vorzüglich geeignet, die Grundmotive seines Denkens im Holzschnitt kennen zu lernen.

Der anthropotechnoartistischsannyasketologische Wunschpunsch
Goedart Palm zu den neuen Trainingseinheiten unseres Senior Drill Instructors Peter Sloterdijk Du mußt dein Leben ändern
»Wir alle besitzen Heimtrainer. Einer von ihnen ist Peter Sloterdijk, der von der Jan Steen-Leiblichkeit her zwar nicht a priori fitnessverdächtig erscheint, aber dessen im Feuilleton so nachhaltig beschworene »Hans-Dampf«-Denkerexistenz als umtriebig genug gilt, alte Meistererzählungen zu beleben und kreativ durcheinander zu wirbeln. In seiner neuen Frohbotschaft entwirft er eine mehrtausendjährige Geschichte der Übungen des Selbst, um in dieser Welt der tausendundeins Zumutungen besser mit diesem widerspenstigen Selbst klar zu kommen. (Mehr lesen) 
Der Beitrag als PDF-Datei

Donner Présent
Ein Essay von Anne Dippel
Auf den Spuren des philosophischen Tricksters Jacques Derrida
Jacques Derridas Essay »Falschgeld. Zeit geben I« von 1993 ist eine Meditation über das Verhältnis von Gabe und Gegenwart, das seinen Weg des Denkens von Heideggers Verhältnis zwischen Sein und Zeit über Marcel Mauss’ Essai über die Gabe hin zur Lektüre Baudelaires Erzählung »Falschgeld« beschreitet. Wie in allen großen Gedanken Derridas, liegt im Spiel mit der Sprache der Schlüssel zum Verständnis seines Vorhabens verborgen. Als pdf-Datei

Heideggers 'Nubbelisierung' als exegetische Schwäche
Eine Entgegnung von Goedart Palm zu Emmanuel Fayes Versuch der Austreibung Martin Heideggers
»
Die Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie«
»Heidegger schaffte es scheinbar mühelos, sich punktgenau mit dem Auftakt des Dritten Reichs aus der tiefsten Lektüre der Vorsokratiker umstandslos in die unheilvollen Gefilde der politischen Machthaber zu begeben und hier wenigstens für kurze Zeit der Autosuggestion zu erliegen, er könnte der Führer des Führers sein. War das ein persönlicher Irrtum des in den zwanziger Jahren avancierten Philosophiestars, ein schicksalhafte Verstrickung, die überschätzte Episode einer epochalen Philosophie oder begründet das ein fundamentales Verdikt gegenüber dem gesamten Denken Heideggers bis in die letzten Kapillaren seiner Philosophie?« Beitrag als pdf-Datei

»Frames of Judy«
Von Anne Dippel
Essay lesen

 »Die exzellente Freie Universität paarte sich mit der brillanten Judith Butler und die Menge wurde für Augenblicke zur protestierenden unheimlichen Masse. Das Ereignis sollte sich ungewohnt dramatisieren und, geradezu ein drohendes Vorahnen für sommerliche Protestwochen wecken. Denn diese sind geplant: gegen Bologna, für die gleiche, freie, gerechte Wissenschaft. Eine schwelende Lust am Widerstand schwirrte durch das Auditorium.« Als pdf-Datei

© Wolfram Huke
Happy Birthday, Jürgen Habermas!
Von Peter V. Brinkemper
Die neue elektronische Öffentlichkeit

Jürgen Habermas feiert den 80. Geburtstag jung wie nie.
»Die Verdichtung und Ausdehnung der elektronisch flexibilisierten Öffentlichkeit hat ein Ausmaß erreicht, bei dem neue Zusammenhänge und Übersichten geschaffen werden, bis hin zur Ausbildung neuer Politisierungsprozesse (...) Dies scheint eine Bestätigung dafür zu sein, dass der Strukturwandel der Öffentlichkeit keineswegs zum Stillstand gekommen ist, sondern dass dieser Change immer noch in den von Mal zu Mal freilegbaren Adern der Gesellschaft und ihres technologischen Medienwandels pocht.«

Enzyklopädie der Melancholie
Ein Essay von René Steininger

»Man wird in der deutschen Literatur nach 1945 nicht leicht ein Werk finden, das so hartnäckig um die Themen der Zerstörung und Trauer kreist, wie jenes des 1944 in Wertach im Allgäu geborenen und 2001 bei einem Autounfall in seiner englischen Wahlheimat Norwich ums Leben gekommenen Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers W. G. Sebald.«

»Unaufhörlich Marrons glacés«
Auf der Suche nach dem wahren Leben Marcel Prousts
Goedart Palm über Jean-Yves Tadiés Proust Biographie
»Von einem gewissen Alter an sind unsere Erinnerungen derart miteinander verwoben, dass die Sache, die man im Sinn hat, oder das Buch, das man liest, ganz dahinter verschwindet. Überall hat man etwas von sich ausgestreut, alles ist ergiebig, alles birgt Gefahren in sich, und ebenso kostbare Entdeckungen wie in Pascals Pensées kann man in einer Seifenreklame machen


Kritische Gesamtausgabe
Im Suhrkamp Verlag hat die auf 21 Bände angelegte historisch-kritische Edition der Werke Walter Benjamins begonnen.
Walter Benjamin und die europäische Moderne
Ein kurze Einführung in sein Denken von Jürgen Nielsen-Sikora
Leseprobe

Der Kampf um die Armbinde
Von Friedhelm Lövenich
Walter Benjamins allegorische Wissenschaft
»
Der Intellektuelle ist der geborene Feind des Kleinbürgertums, weil er es ständig in sich selbst überwinden muß.«


Politische Theologie des Kapitalismus
Rudolf Maresch über Heinz Dieter Kittsteiners unterhaltsamen Abgesang auf Weltgeist, Weltmarkt, Weltgericht
»Selten ist es einem Autor gelungen, dem Leser die Sinn- und Ziellosigkeit der Geschichte so unterkühlt wie unterhaltsam, ebenso witzig wie gelassen im Ton, nahe zu bringen. Wer das Buch zur Hand nimmt, versteht sofort, warum Jürgen Kaube im Deutschlandradio gerufen hat: »So einen Professor möchte man gehabt haben!««



Die Vorbereitung der Rezension zur Vorbereitung des Romans
Goedart Palm über Roland Barthes Vorlesungen am Collège de France 1978-1980
»Die Vorbereitung des Romans«
»Das Schreiben ist ein ewiger Selbstbetrug, denn immer will man fertig werden, um dann sofort wieder mit dieser quälenden Kondition des Unfertigen und des erneut einsetzenden Nervenkriegs gegenüber den Zumutungen des Werks zu beginnen.«

Vom Entgleisen der Welt
Von Thomas Hummitzsch
Wassili Grossmans Roman »Leben und Schicksal« ist eine fulminante Apologie des Menschen in barbarischen Zeiten.
Sein opus magnum nennt das Falsche falsch und das Richtige richtig – ein existenzielles Wagnis für Autor und Werk, wenn die Anhänger des Falschen das Sagen haben.

Hier können Sie einen Auszug aus Grossmans Jahrhundertwerk lesen.

Essay
Was weiß ein Wissen über sich?
Zum Umgang mit unserem Denken
Ein Essay von Oliver Eller
»Wer Willensfreiheit leugnet, unterstellt damit, daß wir nach nichts suchten, während alles Erkennen und Erfahren uns nur heimsuchte.«

»Nobilitierung durch Nachbarschaft«
Burghard Dedner über die absurde Genealogie
»Saint-Just, Büchner, Himmler«
Martin Mosebach und die Frankfurter Allgemeine Zeitung



Leben & Werk
Fahrtenbücher eines Kapitäns zur See und zur Seele

Joseph Conrads 150. Geburtstag bescherte uns neue Biographien und Neuübersetzungen seiner wichtigsten Novellen. Bernd Blaschke hat sie gelesen und kommentiert.
»Seine Darstellung elementarer Gefühle und der Hang zum Kult ums primitive Leben, welche die Situationen auf See mit sich bringen, machten Conrad zu einem Existenzialisten avant la lettre. Die Condition humaine verdüstert sich im Werk dieses Spätviktorianers und nähert sich der Moral des Camusschen’ Sisyphos, der seine vergeblichen Mühen tapfer, ja glücklich erträgt.«

Pynchon-Special
»Wir sind alle Freunde der Fährnis«
Artikel lesen
Thomas Pynchons real-imaginäre Spiegelwelt.
Revisited von Goedart Palm.
Version 2.0 (April 2008)

A Secret Visit in Vineland
Ein klandestines Gespräch mit Thomas Pynchon
Artikel lesen
»
Wenn die Komplexität der literarisch verunstalteten Welt hinter der realen zurückstände, und das ist ihr Regelschicksal, bliebe der Text besser ungeschrieben. Literatur, die nicht das Überbietungsrisiko eingeht, hinkt wie Quasimodo hinter dem obskuren Objekt der Begierde hinterher.«
Werk Zu den deutschen Ausgaben seiner Romane

Fundstücke Die besten Pynchon Seiten zusammengestellt von Otto Sell

Dieter Leisegang
Diese mühselige Arbeit / An den Zügen des Menschlichen
Von Herbert Debes
Artikel lesen
Über den Philosophen und Poeten Dieter Leisegang, der zu Lebzeiten eine solitäre Randfigur im deutschen Literaturbetrieb blieb, und die romantische Sehnsucht nach dem »rettungslosen Ich«


Virginia Woolf

»Eine verwegenere & großzügigere Sicht der Dinge tut not.«
Sie war die scharfzüngige Protokollantin des untergehenden »British Empire« und Galionsfigur des internationalen Feminismus. Ein biographischer Abriß
Zu ihrem 125. Geburtstag am 25. Januar 2007 ist eine Auswahl ihrer Briefe in zwei Bänden und Band 4 der Tagebücher 1931-1935 erschienen.
Über diese wunderbaren
Tagebücher und Briefe nahezu unmittelbar am Leben & Schreiben, an den Höhenflügen & Höllenfahrten der Schriftstellerin & Frau Virginia Woolf teilhaben zu können, ist eine beglückende Leseerfahrung von seltener Intensität & literarischer Güte.  Lesetips zum Einsteigen


Nicolás Gómez Dávila
Goldstaub
Das einzigartige Werk des 1994 verstorbenen Philosophen & Aphoristikers umfasst einige tausend Seiten, doch ist er bei uns bislang kaum bekannt. In der Anderen Bibliothek ist nun eine »Auswahl seiner Sprengsätze« mit dem Titel »Das Leben ist die Guillotine der Wahrheiten« erschienen.
Herausgeber Martin Mosebach hat den Eremiten Don Nicolás über die Jahre
in Santafé de Bogotá (Kolumbien) wiederholt besucht und seine Lebensumstände in dem Essay Einsiedler am Rand der bewohnten Erde eindrucksreich illustriert. Ausgewählte Aphorismen

Rolf Dieter Brinkmann
Der Einsame Wüterich
»Wer hat gesagt, daß sowas Leben / ist? Ich gehe in ein anderes Blau«
»Zornig, traurig, zärtlich und immer schmerzend genau.«
Sein gnadenloser Blick auf die Alltagswelten und die Mechanismen ihrer Zernutzung, festgehalten in lyrischen Tiraden, Liedern, Photos, ist zornig, traurig, zärtlich und immer schmerzend genau.


Happy Birthday Sam
Beckett or not to be
Von Goedart Palm
»... bei Beckett verwandelt sich die Wut über das vergebliche Sein in die Katastrophe des Subjekts, das sich selbst verliert

Zum 100. Mal - Beckett lesen!
Von Arnold Thünker
»...Beckett ist von allen der reinste.
«

Karl Kraus
»Ich war selten verliebt, immer verhaßt.«
Sein kulturpessimistisches und medienkritisches Werk hat die Zeit überstanden, und wird aktuell bleiben, solange die tatsächliche Dimension des Geschehens in den Floskeln der Ereignissprachen der Medienmacher verschwindet. Doch wer von den heute Unter-40-Jährigen kennt noch Karl Kraus? Leben & Wirkung
»Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.« Seit 1. Januar 2007 sind seine Texte frei von Rechten.
Ausgesuchte Aphorismen:

Sprüche und Widersprüche / Pro domo et mundo / Nachts

Das Gespenst lebt
Karl Marx ist wieder da und in aller Munde
Die Moral des Kapitals ...
»Wir ziehen die Nebelkappe tief über Aug’ und Ohr, um die Existenz der Ungeheuer wegleugnen zu können.«



Marx ist Marx ist Marx
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen

Francis Wheen erklärt das unbekannte Meisterwerk »Das Kapital«
»Marx' Irrtümer und unerfüllte Prophezeiungen in Sachen Kapitalismus verblassen zur Bedeutungslosigkeit gegenüber der chirurgischen Präzision, mit der er die Natur der Bestie bloßgelegt hat. (...) Weit davon entfernt, unter den Trümmern der Berliner Mauer begraben zu sein, tritt Marx vielleicht erst jetzt in seiner wahren Bedeutung ins Licht. Er könnte durchaus noch zum einflussreichsten Denker des 21. Jahrhunderts werden.«


 


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