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Burton
Holmes
Travelogues
The Greatest Traveler of His Time
Hrsg: Genoa Caldwell
368 Seiten
Taschen
EUR 39.99
ISBN
3-8228-2768-1
Reisefreuden für die Menschen, die zu Hause bleiben
In der Belle Époque, einer Zeit ohne
Flugreisen oder Radio, kurz bevor Fotografie und Film die Welt eroberten,
brach Burton Holmes (1870-1958) zu einer lebenslangen Reise auf, um die
Welt nach Hause zu holen. Von den Boulevards in Paris bis zur Großen Mauer
in China, vom Bau des Panama-Kanals bis zum Ausbruch des Vesuvs 1906 –
Holmes hatte Freude daran, den "schönen Weg um die Welt" zu finden, und er
wurde bekannt dafür, dass er seine Geschichten, handkolorierten
Fotografien und Filme mit einem Publikum in ganz Amerika teilte.
Als
junger Mann war Holmes Schützling von John L. Stoddard, der als einer der
ersten Schriftsteller in Amerika auf Lesereisen ging. Nachdem Stoddard in
Ruhestand gegangen war, wurde Holmes sein Nachfolger. Er reiste im Sommer
rund um den Globus und im Winter quer durch die Vereinigten Staaten, wo er
anstelle der traditionellen seriösen Lesungen Unterhaltungsshows bot. 1904
erfand er den Begriff Travelogue (Reisebericht), um für seine
Auftritte zu werben und begeisterte seine Zuhörer mit zweistündigen
Inszenierungen seiner Reisegeschichten mit Hilfe von handbemalten
hinterleuchteten Glasscheiben und einigen der ersten bewegten Bilder.
Ob Paris, Peking, Delhi, Berlin, Moskau, Manila, Jakarta
oder Jerusalem: Burton Holmes war überall. Er besuchte jeden Kontinent und
beinahe jedes Land der Erde, schoss dabei mehr als 30.000 Fotos und drehte
fast 152.000 Meter Film. Dieses Buch präsentiert das Beste aus seinen
Archiven und enthält brillante Farbaufnahmen, die jahrzehntelang nicht
veröffentlicht waren. Die Reiseberichte sind ein Blick in die Welt,
wie sie vor 100 Jahren war, eine Reise in eine Zeit, die fast nicht mehr
greifbar ist, und sie machen Lust auf eigene Reisen.
Black
Paintings
Robert Rauschenberg, Ad Reinhardt, Mark Rothko, Frank Stella
Hrsg. Stephanie Rosenthal, Haus der Kunst, München, Text von Stephanie
Rosenthal
204 Seiten, 185 Abb., davon 64 farbig
24,80 x 32,50 cm
ISBN 3-7757-1859-1
»Die Farbe Schwarz war den Abstrakten Expressionisten heilig, sie war
ihr Lapislazuli.« David Sylvester
Ende der 1940er-Jahre beschäftigten sich berühmte Künstler der New York
School – Robert Rauschenberg, Ad Reinhardt, Mark Rothko, Frank Stella
und Barnett Newman – intensiv mit der Farbe Schwarz. Es entstand eine
erstaunliche Anzahl von nahezu monochromen schwarzen Bildserien, die
heute zu den Glanzstücken international bedeutender Sammlungen wie dem
Whitney Museum in New York zählen und in Black Paintings erstmals
vereint gezeigt werden.
Die Publikation mit einem fundierten Essay von Stephanie Rosenthal
beleuchtet Unterschiede und Gemeinsamkeiten der im New York der
Nachkriegszeit entstandenen Werke und verfolgt die Frage, welche
Bedeutung sie im gesamten Schaffen der Künstler einnehmen. Einen der
Ausgangspunkte des Buches bildet dabei die These, dass die schwarzen
Gemälde für Durchbrüche und Übergänge im Œuvre der Maler stehen.
Ausstellung: Haus der Kunst, München 15.9.2006–14.1.2007
Caravaggio
Hrsg. Jürgen Harten, Jean-Hubert Martin unter dem Ehrenpatronat
von Sir Denis Mahon , Vorwort von Jean-Hubert Martin, Text von Jürgen
Harten, Nicole Hartje, Klaus Krüger, Maurizio Marini, Valeska von Rosen,
Chiara Stefani, Claudio Strinati u.a.
272 Seiten, 177 Abb., davon 103 farbig, 2 Klapptafeln
23,50 x 28,50 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 3-7757-1806-0
»Ohne ihn hätte es
keinen Ribera, Vermeer, Georges de La Tour oder Rembrandt gegeben. Und
Delacroix, Courbet und Manet hätten anders gemalt.« Roberto Longhi
Nur wenige Künstler haben mit ihrem Werk und Leben so fasziniert wie der
italienische Maler Michelangelo Merisi genannt Caravaggio (1571–1610).
Seine meisterhaften Inszenierungen mit Licht und Schatten
revolutionierten die Malerei. Religion, Erotik und Gewalt gehören zu den
Hauptthemen des Mitbegründers des Barock. Caravaggios lebensnahe
Darstellungen beeindruckten nicht nur bedeutende Künstler wie Rubens,
Vermeer, Rembrandt und Velázquez; seine effektvoll komponierten Werke
führten zu einer nach ihm benannten Strömung innerhalb der barocken
Malerei, dem »Caravaggismo«.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Caravaggio-Forschung lenkt die
Publikation den Blick auf die zahlreichen unkonventionellen
Bild-Erfindungen des Epoche machenden Malers, die nicht nur seinen Ruhm
begründeten, sondern auch schon zu seinen Lebzeiten von Nachahmern wie
in späteren Jahren von künstlerischen Nachfolgern aufgegriffen wurden.
Die reich bebilderte Publikation versammelt hierfür zentrale Werke aus
den verschiedenen Schaffensphasen seines kurzen und bewegten
Künstlerlebens.
Ausstellung: museum kunst palast, Düsseldorf 9.9.2006–7.1.2007
Maler
Mörder Mythos
Geschichten zu Caravaggio
Hrsg. Jean-Hubert Martin, Bert Antonius Kaufmann, museum kunst palast,
Düsseldorf, Kurzgeschichten von Andrea Camilleri, Gerhard Falkner, Nino
Filastò, Florian Illies, Tanja Kinkel, Henning Mankell, Ingrid Noll,
Arnold Stadler
112 Seiten
12,40 x 19,10 cm
Broschur, mit eingelegtem Lesezeichen
ISBN 3-7757-1807-9
Acht neue, fesselnde Kurzgeschichten hochkarätiger Autoren, die den
Malerrebellen Caravaggio und seine Werke zum Leben erwecken. Das
literarische Taschenbuch zu einem attraktiven Preis!
Welchen besseren Anlass könnte es geben, Kurzgeschichten zu schreiben,
als das bewegte Leben Caravaggios? Seine legendenumwobene Biografie
berichtet von einem streitbaren Charakter, kirchlichen und
aristokratischen Förderern, glanzvollen künstlerischen und
gesellschaftlichen Erfolgen, von sexuellen Ausschweifungen, Totschlag,
Flucht vor der Justiz, der päpstlichen Begnadigung und von Caravaggios
frühem, rätselhaftem Tod.
Anlässlich der Ausstellung Caravaggio im Düsseldorfer museum
kunst palast haben sich acht bekannte Autoren von den Bildwerken des
italienischen Barockmalers (1571–1610) inspirieren lassen. Ingrid Noll,
die Grande-Dame des deutschen Kriminalromans, und der international
angesehene schwedische Schriftsteller Henning Mankell haben in ihren
Geschichten Caravaggio und seine Werke zum Leben erweckt und in einen
spannenden Rahmen gesetzt. Weitere Autoren sind der Lyriker, Dramatiker
und Essayist Gerhard Falkner, der Schriftsteller Arnold Stadler, die
junge Erfolgsautorin Tanja Kinkel und der Bestsellerautor Florian Illies.
Ergänzt wird die hochkarätige Riege durch zwei kriminalistische Meister
der italienischen Literaturwelt: Nino Filastò und Andrea Camilleri.
Ausstellung: museum kunst palast, Düsseldorf 9.9.2006–7.1.2007
The
Guggenheim
Die Sammlung
Hrsg. The Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, Kunst- und
Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Bonn, Text von
Jennifer Blessing, Julia Brown, Anthony Calnek, Susan Davidson, Lisa
Dennison, Matthew Drutt, Michael Govan, Kay Heymer, Ted Mann, Diane
Waldman
344 Seiten, 300 Abb., davon 287 farbig
25,30 x 28,80 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 3-7757-1775-7
Die Guggenheim Foundation, 1937 in New York von dem Sammler Solomon R.
Guggenheim gegründet, ist heute mit fünf Museen in New York, Venedig,
Berlin, Bilbao und Las Vegas die erste wirklich globale Institution, die
sich der bildenden Kunst widmet. Aus den Beständen ihrer erstklassigen
Sammlung, die im Hinblick auf Umfang, Vielfalt und Qualität
ihresgleichen sucht, werden nun in einer einzigartigen Schau rund 200
Meisterwerke präsentiert.
Mit großformatigen Farbabbildungen sämtlicher Exponate breitet die
Publikation den enormen Reichtum des Guggenheim Museum aus: Glanzlichter
von Meistern der europäischen Klassischen Moderne, Prunkstücke der
amerikanischen Nachkriegskunst vom Abstrakten Expressionismus über die
Pop Art bis zur Minimal Art sowie bahnbrechende Werke zeitgenössischer
Künstler veranschaulichen eindrucksvoll die Entwicklung der Kunst vom
Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die jüngste Gegenwart. Fundierte
Textbeiträge und eine umfangreiche Chronologie lassen die aufregende
Sammlungsgeschichte, den faszinierenden Weg von der Vision eines
einzelnen Sammlers zu einem Museumskomplex mit globalem Anspruch
nachvollziehen.
Mit Werken von (Auswahl): Carl Andre, Matthew Barney, Constantin
Brancusi, Paul Cézanne, Marc Chagall, Edgar Degas, Robert Delaunay,
Alberto Giacometti, Vincent van Gogh, Donald Judd, Wassily Kandinsky,
Ellsworth Kelly, Paul Klee, Willem de Kooning, Sol LeWitt, Roy
Lichtenstein, Edouard Manet, Franz Marc, Piet Mondrian, Robert Morris,
Bruce Nauman, Pablo Picasso, Jackson Pollock, James Rosenquist, Mark
Rothko, Richard Serra, Andy Warhol, Rachel Whiteread
Picasso
Malen gegen die Zeit
Hrsg. Werner Spies, Vorwort von Klaus Albrecht Schröder, Armin Zweite,
Text von Werner Spies, Georg Baselitz, Jean Clair, Marie-Noëlle Delorme,
Ann Hindry, Norbert Miller, Kerstin Thomas, Martin Warnke
304 Seiten, 305 Abb., davon 263 farbig
25,80 x 30,30 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 3-7757-1831-1
Eine profunde Neubewertung von Picassos furiosem Spätwerk, das den
größten Künstler des 20. Jahrhunderts im Wettlauf mit der ihm noch
verbleibenden Zeit zeigt.
Pablo Picasso hat die Kunst des 20. Jahrhunderts so nachhaltig geprägt
wie kein zweiter. Unter den zahlreichen Phasen und Stilperioden in
seinem Schaffen nimmt das Alterswerk eine besondere Stellung ein. Seine
späten Bilder, die mit allen Fasern an Sinnlichkeit und Umarmung hängen,
die Kuss und Kopulation in Großaufnahmen zeigen, sind geprägt von einer
großen Rastlosigkeit, die darauf zielt, den Tod zu exorzieren. Den
meisterhaft schnellen, »wilden« Gemälden stehen technisch akribisch
ausgeführte Zeichnungen gegenüber, in denen eine einzigartige
Erzählfreude vorherrscht.
Der Band, herausgegeben von Werner Spies, dem ehemaligen Direktor des
Pariser Centre Georges Pompidou und bedeutendsten Picasso-Forscher
unserer Tage, beleuchtet anhand von fast 200 Werken – Gemälde,
Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen – die besondere Arbeitsweise
und Dialektik von Picassos später Kunst. Vor allem der spannungsvolle
Dialog von Malerei und Zeichnung, entwickelt in den Jahren in Mougins,
zeigt den größten Künstler des 20. Jahrhunderts im Wettlauf mit der ihm
noch verbleibenden Zeit.
Ausstellungen: Albertina, Wien 21.9.2006–7.1.2007 · K20
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 3.2.–28.5.2007
Eva
Munz / Christian Kracht / Lukas Nikol
Die Totale
Erinnerung
Kim Jong Ils Nordkorea
Rogner & Bernhard
136 Seiten, 108 Farbabb., geb.,
Euro 24,90
ISBN 3-8077-1020-5
»Der Baustil, der mit unserer herrlichen Landschaft harmoniert, die
Dekorationskunst, die der Grazie Nachdruck gibt, und das Kunstgewerbe,
das von der edlen, seelischen Welt unseres Volkes und seiner präzisen
Kunstfertigkeit in ihrer Gesamtheit zeugt, sind von dem nationalen Gemüt
unseres Volkes ausgeprägt.« Kim
Jong II
Die paar tausend Touristen und die wenigen Journalisten, die jährlich in
die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang kommen, werden von Aufsehern
begleitet und bekommen nur das zu sehen, was das Regime für sehenswert
hält. Manche Orte werden für den Blick eigens eingerichtet: Mit
Schauspielern, die Fußgänger darstellen, ohne welche zu sein, mit
Konsumgütern, die dargeboten werden, aber nicht verfügbar sind, mit
Statisten, die das Volk repräsentieren. Kim Jong Ils Volksrepublik ist -
für den Außenstehenden - eine gigantische Installation, eine Simulation,
ein Theaterstück. Eva Munz, Christian
Kracht und Lukas Nikol sind nach Nordkorea gereist, um Bilder von
einem Land zu machen, von dem es keine Bilder gibt. Was sie in diesem
Bildband zeigen, ist ein Blickfenster in die gigantische
3-D-Inszenierung von Kim Jong Il, in der sie selbst Statisten geworden
sind und sein Drehbuch weitergeschrieben haben. Denn den Blick von außen
kann es in dieser totalen Installation nicht geben.
So haben die Autoren das
einzig Mögliche gemacht: Sie kommentieren ihre Fotos mit Zitaten aus dem
Regelwerk Über die Filmkunst - eines der Bücher, das der Diktator, der
nicht nur Weinflaschen und Mazda RX-7-Sportautos sammelt, sondern auch
über eine riesige Filmothek verfügt, zu didaktischen Zwecken verfasst
hat.
Uwe
M. Schneede
Die Kunst des
Surrealismus
Malerei, Skulptur, Dichtung,
Fotografie, Film
C.H. Beck
etwa 272 Seiten. etwa 100 Abb. , davon etwa 60 in Farbe. Gebunden.
ca. EUR 29.90
ISBN 3-406-54683-8
„SURREALISMUS, Subst., m. – Reiner psychischer Automatismus,
durch den man mündlich oder schriftlich oder auf jede andere Weise den
wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne
Kontrolle der Vernunft. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die
höhere Wirklichkeit gewisser, bis dahin vernachlässigter
Assoziationsformen, an die Allmacht des Traumes, an das zweckfreie Spiel
des Denkens.“ Erstes Manifest des Surrealismus, 1924
Die Ikonen der
surrealistischen Malerei sind allgemein bekannt: die überraschenden, oft
verstörenden Werke von Max Ernst, René Magritte oder
Salvador Dalí, die den Betrachter in fremde Welten entführen. Doch
kaum jemandem ist bewußt, daß der Surrealismus weit mehr umfasst:
insbesondere die Literatur, aber auch Film, Fotografie und Skulptur. Klar,
anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche erzählt Uwe M. Schneede die
Geschichte der bedeutendsten und wirkungsvollsten künstlerischen Bewegung
des 20. Jahrhunderts. Er verknüpft dabei auf eindrucksvolle Weise die
Entwicklung der surrealistischen Kunst mit Einblicken in die politischen,
weltanschaulichen und kulturrevolutionären Vorstellungen der Bewegung. Wo
die Ursprünge des Surrealismus liegen, wie das Unbewußte spielerisch in
automatischen Schreib- und Zeichenverfahren sowie mit Hilfe von
Traumprotokollen erkundet wurde, welche besonderen künstlerischen
Techniken die Surrealisten erfanden und warum die Fotografie eine so
wichtige Rolle spielte – all das und vieles mehr erfährt man in diesem
höchst anregenden Buch.
SAID
Das Rot lächelt, das Blau
schweigt
Geschichten über Bilder
Mit einem Nachwort von Uwe Fleckner.
C.H. Beck
112 Seiten. 44 Abb. , in Farbe. Halbleinen.
ca. EUR 18
ISBN 3-406-55070-3
Geschichten über Bilder
Bilder erzählen Geschichten, aber es braucht einen Dichter, um
sie zur Sprache zu bringen. Seit Jahrzehnten beschäftigen SAID bestimmte
Gemälde und Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte oder mittelalterliche
Miniaturen, Bilder von Caravaggio und van Gogh, Mark Rothko und Gerhard
Richter, von Vermeer, Claude Monet oder aus dem „Stundenbuch des Herzogs
von Berry“. Nun legt SAID etwas ganz Ungewöhnliches vor: Geschichten über
Bilder, die nicht versuchen, diese zu interpretieren oder deren
Stellenwert in seinem persönlichen Leben zu beschreiben. Sondern es sind
Geschichten, die sich in die Bilder hineinbegeben wie der Chinesische
Maler in der berühmten Anekdote, der in seinem Gemälde verschwand. SAIDs
Geschichten bringen die dargestellten Figuren, Landschaften und Farben zur
Sprache, geben ihnen eine Stimme. Sie lassen das, was zwangsläufig auf den
Gemälden zu einer Szene, einem Moment geronnen ist, in Bewegung kommen,
erzählen, was sich an Konflikt und Leidenschaft, Drama und Tragik, Glück
und Lust in diesen Szenen verbergen oder auch offenbaren mag, häufig aus
der Perspektive der Figuren selbst. So ist ein wunderschönes Buch
entstanden, eine ganz neue Annäherung an die Malerei und eine Literatur,
die sich als Echo und Antwort auf große Kunst entfaltet.
SAID,
1947 in Teheran geboren, hat mit 17 Jahren seine Heimat verlassen. Seit
1965 lebt er in München. Sein literarisches Werk wurde mit zahlreichen
Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit der Goethe-Medaille. Für sein
politisches Engagement und seinen persönlichen Einsatz für verfolgte und
inhaftierte Schriftsteller wurde SAID 1997 die Hermann-Kesten-Medaille
verliehen. Von Mai 2000 bis Mitte 2002 war er Präsident des deutschen
PEN-Zentrums.
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