Home

Glanz&Elend

Essays                                            Impressum & Datenschutz

 

Anzeige
Erich Mühsam
Das seid Ihr Hunde Wert


Das Lesebuch erzählt Mühsams lebenslangen Kampf
»für Gerechtigkeit und Kultur« mit Texten aus seinem
reichhaltigen Werk nach, die bis heute nichts an ihrer
politischen Aktualität verloren haben. Neben Auszügen
aus längeren Werken, ausgewählten Briefen und die
Beschreibung seiner letzten Tage aus der Feder seiner
Frau Zenzl, überrascht diese Sammlung mit bislang
unveröffentlichten Gedichten.
Leseprobe
Verbrecher Verlag

Belletristik /  Krimis
Biografien, Tagebücher & Briefe
Philosophie & Zeitkritik
Geschichte & Politik
Autoren
Veranstaltungstermine
Filmstarts
 

Anzeige
Nadifa Mohamed
Der Garten der verlorenen Seelen


Die britische Autorin Nadifa Mohamed erzählt eine Geschichte aus Somalia kurz vor dem Bürgerkrieg. Vom gewöhnlichen Leben in außergewöhnlichen Zeiten. Wir sehen und hören, riechen und fühlen das Land, eine fremde Welt, und fühlen uns doch erinnert an die Geschichte anderer zerfallener, zerstörter Staaten, an den Libanon, Jugoslawien, Syrien. Und wie überall sind es die Netzwerke der Frauen, die ein Weiterleben ermöglichen. Leseprobe
C.H. Beck

Transparenz und Komplott
Von Klaus Bittermann
Artikel lesen
Hans Magnus Enzensberger rückt mit seinen
zwanzig Zehn-Minuten-Essays ein wenig die Welt zurecht.
»Das Erstaunliche dabei ist nur, dass er trotz seines Universalwissens angesichts der Verhältnisse nicht kapituliert, sein Schreiben keinen depressiven oder fatalistischen Unterton bekommt, dass er sich mit feinen ironischen und sarkastischen Seitenhieben zur Wehr setzt und sich immer wieder als der glänzende Stilist erweist, als den man ihn überall bewundert.« Leseprobe


Rekonstruktionen
Ein Essay von Lothar Struck
Text lesen
Über Patrick Modianos Erzählen der Erinnerung als Metamorphose des Menschen und seiner Gesundung.
»Heute habe ich das Gefühl, dass die Erinnerungen immer weniger sicher sind und sich in einem ständigen Kampf gegen Gedächtnisverlust und Vergessen befinden.«



»Nicht beobachten. Schauen.«
Eine Begegnung mit Peter Handke.
Artikel lesen
Von Lothar Struck
Den Nobelpreis hat Peter Handke wieder nicht gekriegt, die Qualitäten des diesjährigen Preisträgers Patrick Modiano indes schon vor Jahrzehnten erkannt und zwei Bücher des Franzosen übersetzt. Lothar Struck, der sich seit Jahren intensiv mit Peter Handke auseinandersetzt, hat den Autor in seinem Haus in Chaville besucht.
Zu unserem Peter-Handke-Archiv mit 12 Beiträgen zu Leben und Werk

Choderlos de Laclos
Der Unergründbare
Von Martin Göll
Artikel lesen
Was wir über den Autor der »Gefährlichen Liebschaften« wissen.
»Barbey d’Aurevilly hat dieses Buch als den schönsten Roman bezeichnet, der jemals geschrieben worden ist. Es ist ein perfektes Buch, welches das Ende einer Welt, einer Literatur bedeutet, den vollendeten Ausdruck eines tragischen Augenblicks in der französischen Geschichte.«

Subtraktion statt Subversion
V
on Timotheus Schneidegger
Artikel lesen
Eine soziopolitisch angewandte Grundrechenart
nach Alain Badiou und Slavoj Žižek.
»Niemand hat ein gründlicheres Verständnis von der herrschenden Ordnung als die, deren Überleben davon abhängt, in ihr nicht als unzugehörig aufzufallen. Das revolutionäre Potential solcher Klarsicht ist durch die Furcht des Ausgestoßenen, als Ausgestoßener erkannt zu werden, gegen ihn selbst gerichtet. Diese Klammer gilt es zu lösen.«


Gesichter und Masken
Von Goedart Palm
Artikel lesen
»Faces. Eine Geschichte des Gesichts«
Hans Beltings hochkarätige und solitäre Abhandlung demonstriert, dass es keine paradigmatische Verwendung des Porträts mehr geben kann, sondern der kontextualistische Einsatz von Porträts Teil politischer, ökonomischer und ästhetischer Strategien ist. Leseprobe


Hinterland
Von Ulrich Breth
Artikel lesen
Zur Funktion des Erhabenen in Bob Dylans Spätwerk.
»In Dylans Spätwerk wird der kategorische Rahmen der Songs durch eine Haltung ersetzt, die man als Logik des Zerfalls bezeichnen könnte.«

Die Fluchtbewegungen des Bob Dylan
Ulrich Breth
über die Metamorphosen des großen Rätselhaften





K wie Klaustrophilie
von René Becher

Text lesen
Irgendwann musste dieser Schreiber lebenslänglich bekommen haben. Und dann machte dieser Schreiber sich dieses Schicksal einfach zu Nutze. Dieser Schreiber schrieb. Er zwang sich. Er musste sich zwingen. »Gott will nicht, daß ich schreibe, ich aber, ich muß«, eröffnet er bereits 1903 Oskar Pollak, und lässt nicht mehr davon ab, trotzdem er zeitlebens der Zweifler bleibt. (Zum Beitrag)

»Bei Kafka schweigen die Sirenen.«
Der große Kafka Essay Von Walter Benjamin
Artikel lesen
»Die Erlösung ist keine Prämie auf das Dasein, sondern die letzte Ausflucht eines Menschen, dem, wie Kafka sagt, »sein eigener Stirnknochen ... den Weg« verlegt.« Als pdf-Datei

Der Schatten des Körpers des Schriftstellers
Auf der Suche nach Christian Linder.
Ein literarisches Puzzle von Jürgen Nielsen-Sikora 
Artikel lesen
»Die Funktion der Kunst ist niemals«, belehre ich im Widerstreit mit meinen eigenen Gedanken den Schatten, »eine Wahrheit zu illustrieren – oder auch eine Frage –, die man schon kennt, sondern Fragen aufzuwerfen (und vielleicht auch zur rechten Zeit Antworten zu geben), die sich selbst noch nicht kennen.«

Das Essay als pdf zum Download

Vor 20 Jahren starb Charles Bukowski
Der letzte Mohikaner der literarischen Boheme
Zum Nachlass Charles Bukowskis
Von René Steininger
Artikel lesen
»
Damals war das Terrain noch nicht so überlaufen. Nicht so viele Autoren und Möchtegernschreiber wie heute, nicht so viele Zeitschriften, Kritiker, Verleger, nicht so ein Riesenbetrieb, so eine Industrie. Wenn du heute den Klempner kommen lässt, erscheint er mit seiner Rohrzange in der einen Hand und dem Gummistampfer in der anderen, und in der Gesäßtasche hat er ein Bändchen mit seinen ausgewählten Madrigalen.«

Die Milchstraße vor der Haustür
René Steininger erinnert an Richard Brautigan
Artikel lesen
»Wenn seine Bücher uns heute noch etwas zu sagen haben, dann, weil sie zu lesen einer Atempause gleichkommt. Der jüngeren Generation bieten sie überdies Gelegenheit, einen Schriftstellertypus kennen zu lernen, der in der gegenwärtigen Bestellerkultur so nicht mehr vorkommt. Die Kindeskinder der Beatniks sind patente Konkurrenten im Wettstreit um Absatz und Quote und keine melancholischen Helden der Leere mehr. Geistige Erben Stacharows, nicht Stawrogins.«


Coltrane par coeur
René Steininger zu Ben Ratliffs lesenswerten Biographie über einen Unsterblichen der Musikgeschichte.
»Coltrane.
Siegeszug eines Sounds«
»Der Sound ist für den Musiker, was für den Schriftsteller der Stil oder die Stimme ist. Es ist seine Signatur oder Syntax und das, was er der Struktur der Notensysteme an individuellen Modalitäten abgewinnt. 'Irgendwann braucht jeder Musiker einen eigenen Sound', den man 'im Idealfall schon beim ersten Ton erkennt.'«


Donner Présent
Ein Ess
ay von Anne Dippel
Auf den Spuren des philosophischen Tricksters Jacques Derrida
. Essay lesen
Es lichten sich erneut die Fragen nach Ereignis, Sein und Zeit, sowie Seiendem und Jetzt, indes von einem anderen sprachlichen Horizont her. Als pdf-Datei




»Frames of Judy«
Von Anne Dippel
Essay lesen

»Die exzellente Freie Universität paarte sich mit der brillanten Judith Butler und die Menge wurde für Augenblicke zur protestierenden unheimlichen Masse. Das Ereignis sollte sich ungewohnt dramatisieren und, geradezu ein drohendes Vorahnen für sommerliche Protestwochen wecken. Denn diese sind geplant: gegen Bologna, für die gleiche, freie, gerechte Wissenschaft. Eine schwelende Lust am Widerstand schwirrte durch das Auditorium.« Als pdf-Datei


Enzyklopädie der Melancholie
Ein Essay on René Steininger
Text lesen
»Man wird in der deutschen Literatur nach 1945 nicht leicht ein Werk finden, das so hartnäckig um die Themen der Zerstörung und Trauer kreist, wie jenes des 1944 in Wertach im Allgäu geborenen und 2001 bei einem Autounfall in seiner englischen Wahlheimat Norwich ums Leben gekommenen Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers W. G. Sebald.«

 1977 in Borna geboren und lebt jetzt in Leipzig.

Wolfgang Hilbig und die »Schwarzarbeit des Schreibens«[1].
Über ein Doppelleben als Arbeiter und Schriftsteller in der DDR
Von
Karen Lohse
»Die Verbindung von sozialem Kontext eines Autors und dessen literarischem Text wird dort besonders interessant, wo seine lebensweltliche Sphäre wenig oder überhaupt nichts mit dem Kulturbetrieb im weitesten Sinne zu tun hat. Befindet sie sich in „denkbar größter Entfernung“[2] zu ihm, ragt diese fremde Lebenswelt monolithisch in ihn hinein, fremd und abweisend, unverständlich und in ihrer Andersartigkeit rätselhaft.« (Zum Beitrag)

Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre
Ein deutscher Bildungsroman von Johann Wolfgang Goethe
wiedergelesen von Uwe Hübner
Essay lesen
PDF-Fassung zum Ausdrucken


Zur Philosophie der Erschütterung
Ein Essay von Karim Akerma
Essay lesen
»Eine Frage schreit nach einer Antwort: Wer hat diese Welt eingerichtet? Im Vorwort zu seinem „Gedicht über die Katastrophe von Lissabon“ schreibt Voltaire (1694-1778): Alles ist eingerichtet, alles ist geordnet, ohne Zweifel, durch die Vorsehung, aber es ist nur allzu spürbar, dass längst nicht alles für unser gegenwärtiges Wohlbefinden eingerichtet ist.«
 

 


site search by freefind