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Impressum  І   Mediadaten  І  Letzte Aktualisierung: 04.02.2012, 09:10

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Glanz&Elend Literatur und Zeitkritik


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Jamue Cabré
Das Schweigen des Sammlers

Der Antiquitätenladen des Vaters in Barcelona ist eine wahre Schatzkammer, doch die Faszination des jungen Adrià gehört allein einer wertvollen Geige aus dem 18. Jahrhundert mit einem bezaubernden Klang, die erste aus den Händen des berühmten Geigenbauers Lorenzo Storioni aus Cremona. Leseprobe

Suhrkamp
 

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Thomas Kielinger
Elizabeth II.

Königinnen gibt es viele, doch nur eine Queen. Elizabeth II. hat fast die ganze Nachkriegszeit auf dem Thron erlebt. Dabei hat sie mehr Krisen überdauert, als irgendein Politiker sich vorstellen kann. Von den Sex Pistols als 'fascist regime' besungen, von vielen als skurril und museumsreif belächelt, scheint sie ihr Land heute noch immer zu einen. Leseprobe      
C.H. Beck

Unsere Empfehlung:

Die Ökologie der Ameisen
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Der Ameisenforscher Edward O. Wilson hat seinen ersten Roman geschrieben. Leseprobe
Hörprobe


Ein schwieriges Kind
Von Sigrid Lüdke-Haertel
Artikel lesen
Mit »Das Haus« schreibt Andreas Maier seine Wetterau-Weltgeschichte weiter.
Er will erzählend, in einem Zyklus, der auf stolze elf Bände angelegt ist, eine ganze Welt entwerfen. Das alles könnte aufgeblasen klingen. Ist es aber nicht. Im Gegenteil.

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Peter Trawny
Medium und Revolution

›Medium und Revolution‹ ist
der Versuch, in kreisenden Denkbewegungen einen unmöglichen Standpunkt zu ertasten: den atopischen Punkt, von dem allein aus Revolution gedacht werden kann.«
Trawny legt die Verfasstheit einer Gesellschaft bloß, in der eine kommende — reale oder irreale — Revolution möglich wäre, und liest deren Vorzeichen.

Matthes & Seitz Berlin


Bücher-Charts l Verlage A-Z
Medien- & Literatur l Museen im Internet


Lesungen im Februar
Mit 56 Autoren und 128 Terminen.

Glanz & Elend empfiehlt:
50 Longseller mit Qualitätsgarantie

Jazz aus der Tube u.a. Sounds
Bücher, CDs, DVDs & Links


Volk ohne Traum
... der werfe den ersten Schuh!
Ein Statement
von Uve Schmidt

Artikel lesen
»
Schade, dass niemand die Witwe Ranke-Heinemann gerufen hat, an der das Amt und die Welt wirklich genesen könnten, ließe man sie nur.«

Ohne Versandkosten bestellen!

Glanz&Elend
Die Zeitschrift kommt als großformatiger Broschurband in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren mit 176 Seiten, die es in sich haben. Sichern Sie sich eines der letzten Exemplare.

Wir empfehlen:








Andere Seiten
Frankfurter Gemeine Zeitung
Für das bekannte Universum - immer Sonntags
counterpunch
»We've got all the right enemies.«

Gregor Keuschnig Begleitschreiben
Goedart Palms Virtuelle Texbaustelle
Die Tagebücher von
Erich Mühsam

Aphorismen & Essays von René Steininger

Die ultimative Seite zum Kultautor
Roberto Bolaño
wilde-leser.de

Quality Report Magazin für Produktkultur
Joe Bauers
Flaneursalon
Curt Linzers Zeitgenössische Malerei
Reiner Stachs Franz Kafka


Bücher & Themen

Paradoxien der Enträumlichung
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Über »Star Wars Episode I« in 3-D und George Lucas’ brillante
Ent-Täuschung.
»Star Wars Episode I 3-D« ist wie ein erster zusammengebastelter Protokolldroide, für den man sich noch keine voll funktionsfähige Raumhülle leisten konnte. Diese Filmversion hilft uns, genauer verstehen, dass 3-D in der Tat noch mehr und noch etwas anderes sein könnte, als die Vertiefung der alten Einäugigkeit, die liest und entziffert – statt zu begreifen und zu sehen.
«
 

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Josh Bazell
Einmal durch die Hölle und zurück

›Schneller als der Tod‹ von Josh Bazell war 2010 ein weltweit gefeierter Bestseller. Jetzt zieht Bazell erneut alle Register: Nachdem ihm die Flucht vor den Mobstern aus Manhattan gelang, arbeitet Ex-Auftragskiller Pietro unter einem Decknamen als Schiffsarzt auf einem Luxus-Kreuzfahrer. Doch dann erhält er über einen alten Bekannten ein verlockendes Angebot: für einen mysteriösen Milliardär soll er überprüfen, ob dieser einem Schwindler aufgesessen ist. Zusammen mit der überaus attraktiven Paläontologin Violet macht sich Pietro auf die Suche nach der Wahrheit – und landet mitten in einem Inferno aus Wahnsinn und Gewalt… Leseprobe

S. Fischer

Selbstvergessen in der Endlosschleife
Von Lothar Struck

Artikel lesen
Benjamin Steins neuer Roman »Replay« bietet einen Ausblick in die nahe Zukunft der Kommunikationstechnik.  
»Steins Kunststück besteht darin, dass er sich weitgehend moralischen Urteilens enthält und die Gut-Böse-Dichotomien nicht filetiert auf einem Silbertablett serviert.« Leseprobe
In unserem Preisrätsel verlosen wir 3 x den druckfrischen Roman.

Luftschloß ohne Statik
Von
Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Über Jürgen Habermas Essay
»Zur Verfassung Europas«.
Das erinnert an einen Architekten, der grobe Skizzen eines Gebäudes in die Luft zeichnet und dann anderen die Statikberechnungen überlässt.



Die Schönheit der ganzen Welt
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Über die Arbeiten der Fotografin Thekla Ehling.
»Es ist, als brächten uns die Bilder die geraubten Herzen zurück.«



Ottos Spuren
Von Uve Schmidt
Artikel lesen
Das Bilderbuch zu Otto Jägersbergs Ausstellung »Spuren«.



Für eine professionelle tägliche TV-Kritik
Das Internet ist der adäquate Platz dafür.
Ein Plädoyer von Wolfram Schütte
Artikel lesen

»Ich erinnere mich manchmal noch an die Zeit, als - wohl in den Siebziger Jahren - in der »Frankfurter Rundschau« eine tägliche »Fernsehseite« eingeführt wurde & das »Feuilleton« dafür die »Verantwortung« verlangte.«


Immer am Limit
Von Rudolf Maresch
Artikel lesen
Am 15. Dezember letzten Jahres, starb »Hitch« zweiundsechzigjährig im Hospital von Houston in Texas, aufrecht, stolz und in aller Würde, wie es heißt. Auch in seinen Erinnerungen zeigt sich der jüngst verstorbene Polemiker Christopher Hitchens als meinungsstarker Stilist, dem es vor allem um eins geht: um sich selbst. Leseprobe

Die Neue Rechte Amerikas
Von Michael Knoll
Artikel lesen
Eva C. Schweitzers Analyse der Tea Party – Die weiße Wut.        
»Zum Vorschein kommt eine bigotte, engstirnige, provinzielle, sozialdarwinistische und wissenschaftsfeindliche Haltung. Die Tea Partier sind das andere weiße, das hässliche Amerika.« Leseprobe


Ein Flaneur auf dem Fahrrad
Von Stefan Geyer
Artikel lesen
Inspirierende Radtouren mit David Byrne durch 9 Weltstädte.
Byrne fährt nicht Rad, weil es ökologisch und vernünftig ist, sondern hauptsächlich, »weil es mir ein berauschendes Gefühl von Freiheit vermittelt. Und: Es ist das befreiende Gefühl – das physische und psychische Empfinden -, das überzeugender ist als jedes praktische Argument. Allein die Perspektive, die der Höhe von Fußgängern, Straßenverkäufern und Schaufenstern entspricht, verbunden mit einer Fortbewegungsweise, bei der man sich nicht ganz vom Straßenleben ausgenommen fühlt, ist pures Vergnügen.«  Leseprobe

Überschätzt

Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Mark Greifs hochgelobte Essaysammlung »Bluescreen
« ist doch eher langweilig.




»All Hail Discordia«
In Memoriam Tristan Egolf
Von Stefan Geyer 
Artikel lesen
»Gehe immer aufrecht, lass dich nicht fertigmachen vom Mainstream, bleib du selbst, das ist die Botschaft Egolfs, »All Hail Discordia« sein Credo. Er hat es uns in drei wunderbaren Romanen hinterlassen. Ziemlich genau zwei Jahre nach jenem Abend im Frankfurter Mouson Turm, am 7. Mai 2005, nahm sich Tristan Egolf das Leben.«
Am 19. Dez. 2011 wäre er 40 Jahre alt geworden.

»Ich war nicht Präsident, um populär zu sein.«
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Das politische Vermächtnis des Václav Havel.

»Havel war nie ein Opportunist – und das sollte eigentlich eine Kardinaltugend politischer Eliten sein. Er war ein freier Geist. Und das ist selten genug heutzutage.«



Ein amerikanischer Taugenichts
Von Stefan Geyer
Artikel lesen
Der unsichtbare modernen Klassiker
»Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten« wurde durch die Neuübersetzung von Alex Capus für die Zukunft gerettet. Leseprobe


Biographie mit Makeln
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Wilfried F. Schoeller hat für seine Biographie über den großen Alfred Döblin viel recherchiert. Aber den wichtigsten lebenden Zeitzeugen hat er nicht kontaktiert. Ein unverständliches Versäumnis – mit Folgen.  Leseprobe /  Artikel als pdf-Datei


»Was nicht als Spektakel daherkommt, wird nicht zu Kultur.«
Von Franz Tunda
Artikel lesen
Ob Komödie, Drama oder Geschichten des täglichen Lebens, der peruanische Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa ist ein Garant für anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur vor sozialkritisch historischem Hintergrund.
Fotogalerie der jungen Hunde / Leseprobe Traum des Kelten

Trügerische Erinnerungen
Von Thomas Hummitzsch
Artikel lesen
Julian Barnes erzählt in seinem mit dem diesjährigen Booker Prize ausgezeichneten Roman »Vom Ende einer Geschichte« auf faszinierende Weise, was es heißt, von der eigenen Lebensgeschichte eingeholt zu werden.  Leseprobe

»Morgen sind wir Menschen!«
Von Michael Hein
Artikel lesen
Jordan Iwantschews Roman »Die Farben des Grauens« zeichnet ein beängstigend realistisches Schreckensbild vom Zerfall der gesellschaftlichen Ordnung.


Die mögliche Schönheit der Welt
Von Lothar Struck
Artikel lesen

»Es ist keine Schande, glücklich zu sein...«
Albert Camus' bis heute
lebendig strahlende Textsammlung »Hochzeit des Lichts« wiedergelesen. Leseprobe



»Das Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang.«
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Thomas Knubben zu Fuß auf den Spuren Hölderlins. Eine Winterreise.
»Knubbens Buch eignet sich sehr gut als Einstieg für eine weitere Beschäftigung mit Leben und Werk Friedrich Hölderlins. (...) Am Ende schlägt man es dankbar zu. Und ist um einiges klüger geworden.»

Ein großer Gesang
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Mathias Énards furioses Epos über das Leben & Sterben in den Kriegen rund um das Mittelmeer.
»Welch' ein Glaube an das Schriftliche! Vielleicht der letzte Glaube überhaupt?« 
Leseprobe



Ein Leben zwischen Dichtung & Wahrheit
Von Jürgen Seul
Artikel lesen
Zum 100. Todesjahr des Vielgelesenen 2012 ist eine neue Karl-May-Biografie von Helmut Schmiedt,
»Karl May oder Die Macht der Phantasie«, erschienen. Leseprobe



Karl May lebt!
Von Jürgen Seul
Artikel lesen
Neues aus der Traumfabrik des Karl-May-Verlages zum 100. Todesjahr des Schriftstellers 2012.
Karl Mays Inferno
Das denkwürdige Interview von Egon Erwin Kisch mit Karl May am 9. Mai 1910, in der Villa Shatterhand zu Radebeul bei Dresden.
Artikel lesen


»Heuchelnder Leser – Bruder –: meinesgleichen!«
Von Herbert Debes
Artikel lesen
Mit einer bemerkenswert scharfklingigen Tirade Occupy the Feuilletons! hat sich der Autor Thor Kunkel über die inhaltliche & personelle Qualität des deutschen Feuilletons empört. Ein Blick in die aktuellen Bestsellerlisten indes zeigt, daß die feuilletonistischen BedeutungsagentInnen nur ein Teil des Problems sind, wie schon Charles Baudelaire in seinem Gedicht »An den Leser« wußte: »In Dumpfheit, Irrtum, Sünde immer tiefer / Versinken wir mit Seele und mit Leib, ...«

Walter Benkamin
Die Kunst der Kritik
Von Jürgen Nielsen Sikora
Artikel lesen
Über
Band 13 der Kritischen Gesamtausgabe, welche die Kritiken und Rezensionen Walter Benjamins versammelt.
»Benjamin bringt mit seinen Kritiken und Rezensionen die Kulissen zum Einsturz. Es ist mehr als überfällig, sie zu einer ebenbürtigen Form der Literatur zu promovieren.«

Substitution unbewältigter Trauerarbeit
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Über Christa Wolfs Autotherapeutikum »Stadt der Engel«.




Deutsch-Italienische Geschichte(n) verwoben
Artikel lesen
Von Lothar Struck
Sabine Grubers kühn komponierter Roman »Stillbach oder Die Sehnsucht
« beleuchtet die gemeinsame südtirolerisch-italienisch-deutsche Geschichte. Leseprobe



Warum?
Von Jürgen Nielsen-Sikora

Im Mai 2010 starb Tonio van der Heijden, das einzige Kind von A.F.Th. und Mirjam Rotenstreich, mit knapp 22 Jahren an den Folgen eines Autounfalls. Wenige Tage später beginnt A.F.Th. sein Requiem, um, wie er schreibt, nicht verrückt zu werden.



3
Kinder- & Jugendbücher vorgestellt von Georg Patzer

Das Leben ist ja doch zum Staunen.
Oscar Brenifier zeigt jungen Jugendlichen mit seinem Buch »Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?«, wie man philosophieren kann. Man muss ja nicht immer gleich bei Nietzsche nachschlagen. Artikel lesen

Vorsichtige Annäherung

Clay Carmichael erzählt in ihrem Jugendbuch von Zoe, die gelernt hat, niemandem zu trauen. Artikel lesen

Diesen Sommer ist alles anders

Jenny Han erzählt von den Gefühlen einer Heranwachsenden. Artikel lesen

Als Zagreb noch Agram hieß
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Wie ein Kind die Welt entdeckt, die voller Mysterien steckt.
Bora Ćosić erzählt
»Eine kurze Kindheit in Agram 1932-1937«



Alter Homo occidentalis – was nun?
Von Goedart Palm
Artikel lesen
Von der Anschauung zur Bemächtigung der Welt - 
Zäsuren abendländischer Epistemologie. Arno Bammés sozioepistemologische Reise um die Welt in knapp tausend Seiten. Artikel als pdf-Datei zum Download



Denkschrift aus der Welt der Mörder
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Ernst Jüngers subversive Abhandlung »Zur Geiselfrage« aus dem Jahre 1941/42.
»Die sich in den Tagebüchern abzeichnende subjektive Aufgewühltheit des immer noch nicht ganz bekehrten Besatzungsoffiziers, Abenteurers und Kulturtouristen Jünger bringt anlässlich der dienstlich verfassten »Geiselfrage« die Zerrissenheit in der objektiven Lage und die falsche Repräsentanz am richtigen Ort erst voll zum Ausdruck.« Leseprobe

»Smart Power«
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Joseph Nyes Entwürfe für intelligente politische Strategien im 21. Jahrhundert.
»Je größer die Macht, die wir erlangen, desto größer die Ohnmacht, die damit einhergeht.« Leseprobe


»Das Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang.«
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Thomas Knubben zu Fuß auf den Spuren Hölderlins. Eine Winterreise.
»Knubbens Buch eignet sich sehr gut als Einstieg für eine weitere Beschäftigung mit Leben und Werk Friedrich Hölderlins. (...) Am Ende schlägt man es dankbar zu. Und ist um einiges klüger geworden.»


Fast ein intellektueller »Ozeanpianist«?
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Thomas Mann: Der unbequeme Amerikaner als literarisches Provisorium. Hans Rudolf Vaget über das US-Exil 1938-52 des großen deutschen Erzählers.
»Vaget ist ein dokumentarischer Illusionist der vertrauten Nähe, er hat so manches stimmige, intim-private oder auch verschwörungstheorieverdächtige Szenario in subtil akademischer Dosis auf Lager.« Der Artikel als pdf-Datei zum Download


»Ora et Labora.«
Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
Niall Fergusons sonderbare Rezepte zur Rettung des Westens.




Jenseits der Mythen
Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
Frank Stengleins Porträt des zwei Jahrhunderte alten Stahlgiganten.




Tragische Stories mit Lichtblicken
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Wells Towers kleine Tragödien erzählen von einer Welt ohne Glück:
»Alles zerstört, Alles verbrannt.« »... bei aller deprimierenden Schwermut und Aggressivität, die sich oft in besinnungslosen Zerstörungsakten Bahn bricht, haben viele seiner Stories große Kraft.«


Das Universum Dürrenmatt
Von Jürgen Seul
Artikel lesen
Zur neuen Biografie von Peter Rüedi über ein Schweizer Literaturwunder: »Dürrenmatt oder Die Ahnung vom Ganzen«:
»Peter Rüedis Biografie erzählt kein Leben, sondern taucht in ein Universum ein.«



Zwischen Handel und Gemetzel
Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
Roger Crowleys Darstellung der Geschichte Venedig fällt sehr einseitig aus.
Leseprobe



Der Künstler als agent provocateur
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Mathias Énards Zwischenwerk:
»Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten«
»Ein unterhaltsames, am Ende doch eher harmloses Lesevergnügen. Eine schöpferische Atempause nach einem Konvolut wie 'Zone'.«


Schmidt, Steinbrück & das falsche Spiel der Könige
Von Bert Bresgen
Artikel lesen
»
Gelegentlich beweist der Weltgeist Sinn für Ironie. So als er Helmut Schmidt und Peer Steinbrück ein wenig die Partie vermasselte. 'Zug um Zug' ist der Titel des gemeinsamen Buches, Zug um Zug soll es gehen: die Inthronisation des Enkels, des Kanzlerkandidaten Steinbrück. Zwar an der Partei vorbei, aber wen kümmern in Zeiten der Gefahr schon die Parteien? Den Alten ohnehin nie viel.«

Vom aufrechten Gang
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen

»Über Tomas Espedals Selbstversuch: »Gehen oder die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen«.
Bis du bereit für den aufrechten Gang und die Tagträumereien, die sich dann ganz von selbst einstellen? Bist du bereit, all deine Schmerzen zu vergessen und mit erhobenem Haupte durch die Welt zu gehen? Wer auch immer bereit ist, sollte Espedals Buch in seinen Rucksack packen.
« Hörprobe

Prototyp des akademischen Prekariats
Von Ralf Richter
Artikel lesen
»
Weiskerns Nachlass« von Christoph Hein ist mehr als eine gelungene Gesellschaftssatire.
»Gelegentlich trifft man auf Menschen, die halten das Buch für ein gelungenes satirisches Werk. Was diese Menschen eint: Sie kennen den Hochschul- und Universitätsbetrieb dieser Tage nicht.«


Von Empörung durchdrungene Melancholie
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Über Josef Winklers Zwischenbuch
»Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die Wutausbrüche der Engel.« Leseprobe
»Auch wenn es vielleicht nur ein Nebenwerk sein dürfte. Aber von manchen Autoren sind die Nebenwerke kräftiger und lebendiger als so manches Hauptwerk eines Wichtigtuers.«

Aufs Meer blicken
Von Jana Volkmann
Artikel lesen
Über Volker Harry Altwassers hochseetaugliches Epos
»Letzte Fischer«.
»
... alles andere als ein schwaches Buch; vielmehr ein Roman mit Schwächen, die bei einem Autor wie Altwasser nur deshalb ins Gewicht fallen, weil man die Guten umso kritischer lesen muss. Lesenswert ist das Hochsee-Epos dennoch – wegen seines mutigen Blicks auf schwerwiegende Themen, seines einmaligen Symbolismus, seiner Nüchternheit und seiner poetischen Wucht.« Hörprobe

Verstörende Einsichten
Von Klaus Jürgen Bremm
Artikel lesen
Zu Götz Alys Erklärungsversuch,
»Warum die Deutschen, warum die Juden?«
»Aly zeichnet hier einen drastischen Kontrast zwischen angeblich christlich geprägter Bärenhäuterei und jüdischem Waagemut, geistiger Flexibilität hier und tumben Sicherheits- und Versorgungsdenken auf Seiten der nichtjüdischen Mehrheit.« Leseprobe

Als würde Sisyphos einen Tamagotchi bergen
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Über Ursula Timea Rossels
kryptogeographischen, an Wundern reichen Roman »Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz«.
»Es gibt keinen Sinn, keinen Plan, keinen Zweck, und schon gar nicht ist der Weg ein Ziel, wie die Binsenlüge suggeriert. Der Weg ist der Weg, das ist alles.« Und wie so oft ist das Einfache das Schwierige.


Blumenberg und sein Löwe
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Sibylle Lewitscharoff lässt den Leser ratlos zurück.
»... wenn man 200 Seiten lang so etwas liest wie »Die gebrechliche Letztheit war über ihn gekommen«, wird man irgendwann müde. Das hat eine unangemessene Schwere und bemühte Tiefe, die Lewitscharoff eigentlich überhaupt nicht nötig hat. Denn eigentlich ist sie eine der witzigsten und phantasievollsten Erzählerinnen, die es gibt.«


Kulturrevolution, oder was?
Von Michael Knoll
Artikel lesen
Freiheit oder Anarchie. Wie das Internet unser Leben verändert.
»Für eine Schicht, die mit der Revolutionierung von Leben und Arbeit neue Spielräume erhält. Und die noch nicht erkannt hat, dass die 9to5-Spießer neben finanzieller Sicherheit eine Freiheit genießen, die unbezahlbar ist, nämlich die Unerreichbarkeit nach Dienstschluss.«

Doch ein Kampf um Rom
Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
Die Rehabilitierung von Felix Dahn.
»...
es muss einen kulturell-ideologischen Kern gegeben haben, der Goten und Franken davon abgehalten hat, schließlich  Römer zu werden, so wie es unzählige andere Ethnien vor ihnen schon geworden waren.« Leseprobe




Das Ende ist nah, es lebe das Ende

Von Thomas Hummitzsch
Artikel lesen
Der dänische Regisseur Lars von Trier feiert in seinem neuen Film »Melancholia« das Unzelebrierbare: Den Untergang der Welt.


Langatmig & geschwätzig
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Umberto Ecos neuer Roman »Der Friedhof in Prag«
spielt in einer Mischung aus Schonungslosigkeit und Entzücken mit den Entrüstungsaffekten seiner Leser. Leseprobe



Ein genozidaler Massenmörder
aus der Mitte der Gesellschaft

Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
Die Biographie über eine der Schlüsselfiguren nationalsozialistischer Vernichtungspolitik, Reinhard Heydrich. Leseprobe


»Jeder ist für das Schicksal seines Landes verantwortlich.«
Von Thomas Hummitzsch
Artikel lesen
Ein Gespräch mit dem iranischen Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan über den arabischen Frühling, die Situation im Iran und sein neues Buch »Amerikaner töten in Teheran«.
Ein Roman über den Hass in sechs Episoden. Leseprobe

Hesiod und die Monster
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Über Heinz-Gerhard Frieses ambitionierte Kulturgeschichte zur »Ästhetik der Nacht«. Leseprobe




Weder Schönheit noch Schrecken
Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
»Eine Geschichte des Ersten Weltkrieges erzählt in neunzehn Kapiteln.« Eine unterhaltsame Kollage von Einzelschicksalen. Leseprobe




Die Entwirklichung der Ökonomie
von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Zur Wiederentdeckung von William Gaddis’ furios-widerspenstigen Roman »JR«
»Vergessen Sie diese gefühlsduseligen und ehrrührigen Romane von Gestern. (Es geht) ... um die Matrix, die Architektur und die Dynamik eines unaufhaltsamen transhumanen Gesamt-Stroms des Kapitals, der sich wie ein Wirbel durch die Akteure, die Arbeits- und die Lebenswelt frisst, alles nivelliert, »verdampft« (Marx) und nichts übrig lässt als entwertete, halbverdaute Innereien und Exkremente.« Leseprobe


Die Möglichkeit, gefressen zu werden
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Der amerikanische Lyriker Gary Snyder denkt in seinen »Lektionen der Wildnis« über »Tiefenökologie« nach.

»Das Leben in der Wildnis bedeutet nicht nur in der Sonne sitzen und Beeren essen. Ich sehe es viel eher als eine ‚Tiefenökologie’, die Zugang zur dunklen Seite der Natur hat – das Gewölle aus zerschlagenen Knochen im Dreck, die Federn im Schnee, die Geschichten von unstillbarem Hunger.« Hörprobe

Machtspiele
Von Klaus-Jürgen Bremm
Artikel lesen
Johannes Willms' routinierte Biographie über den »Virtousen der Macht« Charles-Maurice Talleyrand. Leseprobe




»Schatten, die mit Schatten spielen«
Von Thomas Hummitzsch
Artikel lesen
Roberto Bolaños glänzender Debütroman
»Das Dritte Reich« ist in deutscher Übersetzung von Christian Hansen erschienen.
»Wenn der Verbrannte die deutsche Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts ein wenig kennen und schätzen würde (...), würde ich ihm sagen, daß von Manstein mit Günter Grass vergleichbar ist und Rommel mit ... Celan. Auf dieselbe Weise ist Paulus mit Trakl vergleichbar und sein Vorgänger, von Reichenau mit Heinrich Mann. Guderian ist das Gegenstück zu Jünger und von Kluge das zu Böll.«
(Meine Lieblingsgeneräle, S.248) Leseprobe

»Kampf gegen große Dunkelheit«
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Peter Weiss' aufschlußreiche Briefe an Henriette Itta Blumenthal.
»... und man fragt sich, warum diese aufschlussreichen Briefe erst jetzt erscheinen.«
Hörprobe



Zum aktuellen Krieg um den
Comic-Film:
»Green Lantern« vs. »Captain America«
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
»Die rein ökonomische Formel der Comic-Verfilmung wäre: So wenig Differenzierung wie eben nötig, so viel Einheitlichkeit wie möglich. Klar vermarktbares Kino statt verwirrender Plots und manierierter Bildsprache (...) Die Revitalisierung der Marke, nicht des Charakters ist gefragt. Psychologische Vertiefung hält sich spürbar in Grenzen.«

Ein zeitlos gültiges Zeugnis
von Herbert Debes
Artikel lesen
Eckermanns »Gespräche mit Goethe« in den letzten Jahren seines Lebens
. Jetzt endlich als kommentierte & erschwingliche Taschenbuchausgabe.
»Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.« Leseprobe

Herrschaft der Narren
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Über die treffende Gegenwartsbeschreibung »Blödmaschinen - Die Fabrikation der Stupidität« von Markus Metz & Georg Seeßlen.




Ein immergültiges Denkmal
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Über Maja Haderlaps Romandebut »Engel des Vergessens«. »Bei allem Furor ein Buch ohne süßliche Sentimentalität und mit außergewöhnlichem Sprachgefühl. Ein wunderbares Epos; herausragende, großartige Literatur.« Leseprobe



Das Böse der Lächerlichkeit preisgeben
Von Thomas Hummitzsch
Artikel lesen
Warum das Denken verlernt werden muss, um Eichmann als empörend dummen Hanswurst zu identifizieren.
3 Bücher, die in keiner Bibliothek fehlen dürfen:
Hannah Arendt & Joachim Fest:
»Eichmann war von empörender Dummheit« Marie Luise Knott: »Verlernen - Denkwege bei Hannah Arendt«
Hannah Arendt/Gershom Scholem - »Der Briefwechsel - 1939-1964«


Historikerstreit reloaded?
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Zu Timothy Snyders gut recherchierten Bericht »Bloodlands« über die Verbrechen Hitlers und Stalins im Zeitraum zwischen 1933 und 1945.
Leseprobe



Mit und ohne Hut
Von Joe Bauer
Artikel lesen
Clint Eastwoods Geburtstag ist zwar schon wieder ein paar Tage her, aber dieser kleine Text nach wie vor aktuell.


Stille Tage in Novi Sad
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Über László Végels große Erinnerungsschrift »Bekenntnisse eines Zuhälters«. Anders als bei den 68ern im Westen wird hier durch Verweigerung und einer Mischung aus krudem Sozialdarwinismus, Lebensunlust und Selbsthaß gegen eine bestehende Dominanz rebelliert.  Hörprobe

Georges Bataille und das Böse
Eine Verhandlung von Goedart Palm
Artikel lesen
»Die Literatur und das Böse« bleibt trotz aller Ambivalenzen des verhandelten Modells, den Exzess als natürliches Dasein zu feiern, eine eminent wichtige Verunsicherung unserer triebökonomischen Selbstbeschreibungen«.


»Was ich gesehen habe, ist mir unbegreiflich«
Von Herbert Debes
Artikel lesen
Nach über 65 Jahren erscheint Jan Karskis »Bericht an die Welt.
Geschichte eines Staates im Untergrund« in einer deutschen Ausgabe bei Antje Kunstmann.
»
Mut und Integrität seines Verfassers machen ihn zu einem zeitgeschichtlichen Dokument von höchstem Rang. Karskis Bericht sollte bundesweit Schullektüre werden.« Leseprobe

Die Flagge ist gehißt
Von Alf Mayer
Artikel lesen
Die literarische Zeitschrift »Anachron« ist ein Projekt fern des Zeitgeistes von Felix Hofmann und Ingrid Mylo.
»Da haben zwei freie Geister ihre schwarze Flagge gehißt und entführen uns an fremde und gefährliche Gestade. ›Schmach und Schande auf euch, ihr unterwürfigen Bastarde, mit euch ist nichts anzufangen‹, begrüßt der Band seine Leser im ersten Satz. Denkverbote, faule Ausreden oder Scheuklappen gibt es nicht. Stattdessen Piratenschätze, Poesie und Politik, Gedichte und Erzählungen, Pastiches, Zitatmontagen, Aphorismen, philosophisch zugespitzte Betrachtungen...«


Theorie der Uniform
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Gut 150.000 Seiten alliierter Abhörprotokolle aus dem II.Weltkrieg dienen Sönke Neitzel & Harald Welzer als Grundlage für eine Mentalitätsstudie  deutscher Wehrmachtssoldaten.



Plötzlich ein Messer in der Hand
Von Peter H. Gogolin
Artikel lesen
Zu Julian Schütts gelungenem Annäherungsversuch:
»Max Frisch – Biographie eines Aufstiegs«.
Leseprobe



Ein neues Boot im fremden Hafen
Von Jana Volkmann
Artikel lesen
Über Volker Harry Altwassers Selbstfindungs- und Bildungsroman »Letztes Schweigen«
Hörprobe




Bekiffte Nächte in Manhattan
Von Peter H. Gogolin
Artikel lesen
Jonathan Lethems skurrile Personage in seinem neuen New York Roman »Chronic City« als Fundament für ein betörendes Leseerlebnis. Leseprobe



Tauchfahrt in die Innereien des Krieges
Von Goedart Palm
Artikel lesen
Léon Bloys
»Blutschweiß«: Gott, Narziss und Vaterland oder der Traum von der neuen heiligen Dreifaltigkeit. Hörprobe



Synkopierter Trauermarsch für Brecht
Von Peter H. Gogolin
Artikel lesen
Über Klaus Modicks neuen Roman »Sunset«, mit dem der Autor uns ein wunderbar intimes Porträt der deutschen Exilliteraten in Amerika gezeichnet hat.
Leseprobe

Künstlerfreundschaft im Exil
Von Stefan Möller
Artikel lesen
»Viel Schönes findet sich in diesem Roman, fast anmutig, leicht und melancholisch die Sprache...«

Der Teufel blieb
Von Jan Süselbeck
Alfred Döblins monumentales »Erzählwerk« über die deutsche Revolution vom »November 1918« ist wieder aufgelegt worden - ein historischer Roman, der Maßstäbe für die Prosa eines ganzen Jahrhunderts setzte.


Die Geburt der Aufklärung aus dem Geist des Salons
Von Goedart Palm
Artikel lesen
Über Philipp Bloms lesenswerte Ehrenrettung der »Bösen Philosophen« und die Frage: Gibt es ein uneingelöstes Erbe der Aufklärung, das heute noch relevant ist?
Leseprobe


Überbordende Erzähllust
Von Lothar Struck
Artikel lesen
»Es war eine Endzeit. Aber man hatte sich an diese gewöhnt. Sie würde nie enden.«
Peter Handke erzählt sein neuestes Buch »Der Große Fall« als ein Feuerwerk von Bildern, Begegnungen, Geräuschen, Gerüchen und Reflexionen.
Leseprobe


Hannahs Lachen
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Hannah Arendts Methoden
des Verlernens bieten uns heute dringend notwendige Anstöße zu einem vorurteilsfreien politischen Handeln und Urteilen.


Arbeit am Abgrund des Selbst
Ein kleines Kriegspanorama mit Ernst Jünger.
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
»Ich kenne den Krieg als sozialen Riss, dessen Bruchlinie sich über die Generationen hinweg fortgepflanzt hat, und der mit seinen haarfeinen Verästelungen auch in die Biografien all der Generationen eindrang, die ihn selbst nie erleben mussten.«

Unterwegs nach Utopia
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Mit seinem wohl berühmtesten Essay »Juden auf Wanderschaft« schuf Joseph Roth 1927 ein Meisterwerk des literarischen Journalismus und ein Zeitdokument von unschätzbarem Wert. Nun hat Brandstätter eine mit über 150 Fotografien reich illustrierte Ausgabe herausgebracht.

Das Gesicht der Zeit
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
»Große Wahrheiten werden an den Rand geschrieben.«
Die gesammelten Essays, Reportagen und Feuilletons des poetischen Berichterstatters Joseph Roth.
Leseprobe


Der heilige Trinker
Géza von Cziffra erinnert sich an Joseph Roth
Artikel lesen
Flucht ohne Ende
gelesen von Martin Wuttke

Leseprobe


Die Entzauberung des Überbuchs
Von Wolfram Schütte anlässlich der Wiedervorlage von Arno Schmidts »Zettel(')s Traum«
Artikel lesen
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Das literarische Meisterwerk des Jahrhunderts ist es wohl doch nicht, um es höflich zu sagen. Aber ein Faszinosum des spökenkiekerischen Lettrismus, die High Fantasy des elaborierten Selbstgesprächs, das ein in sich versunkener literarischer Eremit mit sich in seinem Bargfelder Gehäuse führt: - das wird Arno Schmidts »Zettel´s Traum« bleiben - wie kein zweites Buch der deutschen Literatur.« Leseprobe
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Neues Altes & Gutes von Thomas Bernhard
Von Herbert Debes
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Zwei Bücher, die in keiner Bernhard-Bibliothek fehlen dürfen: »Der Wahrheit auf der Spur« - Die öffentlichen Auftritte & »Goethe schtirbt« - Erzählungen.
Leseprobe Goethe / Leseprobe Wahrheit


Der lange Weg zu »Shoah«
Von Wolfram Schütte
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Claude Lanzmanns Erinnerungen »
Der patagonische Hase«: ein literarisches Monument.
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Furien im Schlachthaus der Projekte
Von Jürgen Nielsen-Sikora
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Über Byung-Chul Hans postimmunologisches Panoptikum der »Müdigkeitsgesellschaft«.
»
Der Entwurf eines Zeitalters der Postimmunologie, in dem nicht länger im Bild der Infektionen, sondern in dem der Infarkte gedacht werden müsse. Nicht das Virus, sondern der Kollaps ist ausschlaggebend für die Störung des Systems. Ein Zeitalter, das, so Han, sowohl durch ein Übermaß an Positivität als auch durch das Verschwinden der Andersheit gekennzeichnet sei.« Leseprobe

Die Monkey Wrench Gang
ein ökoterroristisches Abenteuer

Von Goedart Palm
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»Ich höre den Ruf des Flusses.«
»Das ist die Toilette«, sagte sie.
«Das Ventil hat sich schon wieder verklemmt.«
Leseprobe

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»Ins Gelingen verliebt« oder: Was ich getan habe
Der Verleger Siegfried Unseld verfasst seine »Chroniken«. Von Wolfram Schütte
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»Der Verlag, der nach Berlin gezogen ist, erinnert damit an seine eigene große Vergangenheit, die identisch ist mit dem Wirken seines alles bestimmenden Verlegers - und das in einem Moment, in dem die »Suhrkamp-Culture« unter der Federführung Ulla Unseld-Berkéwiczs in Berlin vielfach neue Wege von anderen Ausgangspunkten zu anderen Zielen sucht.« 
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Blätterwald mit röhrendem Hirsch
Von Jürgen Nielsen-Sikora
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Was gibt es über Ernst Jünger noch zu sagen?
Welches Bild lässt sich mit seinem Namen auf die Leinwand der Gegenwart zeichnen? Leseprobe zu Leben und Werk



Ernst Jünger in der Kritik der deutschen Presse
seit 1946.

Recherchiert und kommentiert von Jürgen Nielsen-Sikora.
Friedrich Sieburg, fasste all diese Einschätzungen einst treffend zusammen: »Der Fußtritt gegen Jünger öffnet Türen.« Leseprobe zum Tagebuch
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Das große Lied vom Ende der Hippies
Goedart Palm enthüllt virtuos, warum der neue Roman des Meisters mehr als eine Detektiv-Geschichte ist.
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»Natürliche Mängel« ist das psychedelisch oszillierende Sittenbild der ausgehenden Love & Peace-Generation.
Leseprobe



Von Schwärmen und Schwämmen
Jürgen Nielsen Sikora zur Ekstase des Sozialen Artikel lesen
»... das Soziale ist bestenfalls noch Lockmittel, Hypothese und zu verwaltender Rest; der Mensch dessen Abfallprodukt, gehalten in einem „zufälligen Gravitationsfeld" – seinem „sozialen" Netzwerk, nicht gewillt, anzuerkennen, dass eben das Soziale dieses Netzwerks im Raum der totalen Simulation wegstirbt.«  Baudrillard Leseprobe


Die tödliche Leichtigkeit des Seins
Von Herbert Debes
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Der biographische Roman über das
aufregende Leben des Erfolgsschriftstellers Axel Rudolph
»Mit dem »Groschenroman« ist Martin Keune ein wunderbarer, ebenso aufklärender wie unterhaltsamer Roman gelungen, der vom Erzählton und der Haltung in der Tradition von Kästners »Fabian« steht. Axel Rudolph wird darüber frohlocken, in welchem Winkel des Himmels er sich auch gerade herumtreibt.« Leseprobe

 



Michael Krüger:
Vom Umgang mit unverlangt eingesandten Manuskripten



Der Schatten des Körpers
des Schriftstellers

Auf der Suche nach Christian Linder.
Ein literarisches Puzzle
von Jürgen Nielsen-Sikora.
 

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»Die Funktion der Kunst ist niemals«, belehre ich im Widerstreit mit meinen eigenen Gedanken den Schatten, »eine Wahrheit zu illustrieren – oder auch eine Frage –, die man schon kennt, sondern Fragen aufzuwerfen (und vielleicht auch zur rechten Zeit Antworten zu geben), die sich selbst noch nicht kennen.«
Das Essay als pdf zum Download

»Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin«
Von Thomas Hummitzsch
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Kaum ein Schriftsteller von seinem Kaliber ist so schnell in Vergessenheit geraten, wie Thomas Brasch. Zwei Bücher und ein Kinofilm nähern sich dem 2001 verstorbenen Dichter. Artikel im pdf-Format

10. Todestag:
Enzyklopädie der Melancholie
Essay von René Steininger
»Man wird in der deutschen Literatur nach 1945 nicht leicht ein Werk finden, das so hartnäckig um die Themen der Zerstörung und Trauer kreist, wie jenes des 1944 in Wertach im Allgäu geborenen und 2001 bei einem Autounfall in seiner englischen Wahlheimat Norwich ums Leben gekommenen Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers W. G. Sebald.«
Essay lesen

Klassiker-Archiv


























Jahrestage
Schaltwerk der Gedanken
Zur Erinnerung an Egon Friedell
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»Die Arbeit ist ein Fluch, der über den Menschen verhängt
wurde, als er vertrieben ward aus dem Paradies des Nichtstuns.«

Arthur Schopenhauer
(*22.02.1788, † 21.09.1860)
»Eine Liebeserklärung an die Philosophie«
Von Herbert Debes
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»Nicht was die Dinge objektiv und wirklich sind, sondern was sie für uns, in unserer Auffassung, sind, macht uns glücklich oder unglücklich.«
Eine Zitatensammlung zum 150. Todesstag des Philosophen

Essays:
Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre
Ein deutscher Bildungsroman von Johann Wolfgang Goethe wiedergelesen von Uwe Hübner Essay lesen
PDF-Fassung zum Ausdrucken

Zur Philosophie der Erschütterung
Ein Essay von Karim Akerma
»Eine Frage schreit nach einer Antwort: Wer hat diese Welt eingerichtet? Im Vorwort zu seinem „Gedicht über die Katastrophe von Lissabon“ schreibt Voltaire (1694-1778): Alles ist eingerichtet, alles ist geordnet, ohne Zweifel, durch die Vorsehung, aber es ist nur allzu spürbar, dass längst nicht alles für unser gegenwärtiges Wohlbefinden eingerichtet ist.« Essay lesen

Donner Présent
Ein Essay von Anne Dippel
Auf den Spuren des philosophischen Tricksters Jacques Derrida. Essay lesen
Es lichten sich erneut die Fragen nach Ereignis, Sein und Zeit, sowie Seiendem und Jetzt, indes von einem anderen sprachlichen Horizont her. Als pdf-Datei


Nachruf
Wie das Schachspiel
seine Unschuld verlor

Zum Tod des ehemaligen Schachweltmeisters Bobby Fischer. »Ich glaube nicht an Psychologie, ich glaube an gute Züge.«

Literatur in Bild & Ton
Literaturhistorische Videodokumente von Henry Miller, Jack Kerouac, Charles Bukowski, Dorothy Parker, Ray Bradbury & Alan Rickman liest Shakespeares Sonett 130

Hörprobe
Die Fluchtbewegungen des Bob Dylan
Ulrich Breth über die Metamorphosen des großen Rätselhaften



Coltrane par coeur
René Steininger zu Ben Ratliffs lesenswerten Biographie über einen Unsterblichen der Musikgeschichte.

»Coltrane.
Siegeszug eines Sounds«
»Der Sound ist für den Musiker, was für den Schriftsteller der Stil oder die Stimme ist. Es ist seine Signatur oder Syntax und das, was er der Struktur der Notensysteme an individuellen Modalitäten abgewinnt. 'Irgendwann braucht jeder Musiker einen eigenen Sound', den man 'im Idealfall schon beim ersten Ton erkennt.'«
Mit 10 Bild- & Tondokumenten aus der Tube


Der Stift
Von Joe Bauer
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Eine kleine, seltsamerweise nur wenige Jahre alte Geschichte.

Mit Laib und Seele

Joe Bauers Tirade gegen die deutsche Sucht nach Witzigkeit.
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»Die Lachkrankheit ist weiter verbreitet als Demenz.« Gewidmet Herrn Dieter Nuhr


Wie der Ochs vor dem Berg

Joe Bauer in der Stadt
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»Zurzeit schauen wir in das Auge des vorweihnachtlichen Terrorismus, und das begreife ich so wenig, wie ich die Katholische Kirche verstehe. Die allgemeine Stimmung macht mir Sorge, komme ich doch langsam in ein Alter, in dem man sich fragt, ob man noch Rock'n'Roll oder schon Gospel singen soll.«


Der Reisemuffel
Eine Glosse von Joe Bauer
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»
Die meisten Leute haben die Tage schnell verdrängt, als Islands Asche um die Welt flog und den Himmel zur Hölle machte. Der Vulkan Eyjafjallajökull spuckte auf die Marketing-Botschaft, Reisen sei für Menschen ein Kulturgut.«

Herzlichen Glückwunsch zu über 500 Depeschen in Joe Bauers Flaneursalon

Am Neckar
Eine kurze Geschichte von Joe Bauer
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»Mit der Linie 2 fuhr ich am Morgen einige Stationen weiter als üblich durch Stuttgart und stieg erst in der Mercedesstraße aus. Nicht weil ich verschlafen hatte. Ich musste nach Bad Cannstatt, die Hochwasserlage prüfen. Hochwasserlage, hatten sie im Fernsehen gesagt, Hochwasserlage, wie Hanglage. Bald würde es wieder regnen. Das war gefährlich. Als ich von der Brücke aus die Brühe unter mir sah, wurde mir schlecht.«

Buddy
Eine Short-Story
von Jörn Birkholz
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»Sonntagmorgen. Nachdurst! Tastend begebe ich mich auf die Suche nach der Mineralwasserflasche, die irgendwo neben meiner Matratze stehen muss. Nachdem ich meine Finger aus dem übervollen Aschenbecher genommen habe, erreiche ich sie schließlich und trinke gierig. Ich stehe auf. Leichter Schwindel, Kopfschmerzen, aber ansonsten alles im gelben Bereich. Ich gehe auf den Balkon und blicke zur Bäckerei auf der anderen Straßenseite. Davor liegt ein Hund.« Text als PDF-Datei


 


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