Anzeige Jamue
Cabré
Das Schweigen des Sammlers
Der Antiquitätenladen des Vaters in Barcelona ist eine
wahre Schatzkammer, doch die Faszination des jungen
Adrià gehört allein einer wertvollen Geige aus dem 18.
Jahrhundert mit einem bezaubernden Klang, die erste
aus den Händen des berühmten Geigenbauers Lorenzo
Storioni aus Cremona.Leseprobe
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Kielinger
Elizabeth II. Königinnen gibt es viele, doch nur
eine Queen. Elizabeth II. hat fast die ganze
Nachkriegszeit auf dem Thron erlebt. Dabei hat
sie mehr Krisen überdauert, als irgendein
Politiker sich vorstellen kann. Von den Sex
Pistols als 'fascist regime' besungen, von
vielen als skurril und museumsreif belächelt,
scheint sie ihr Land heute noch immer zu einen.
Leseprobe
C.H. Beck
Unsere Empfehlung:
Die
Ökologie der Ameisen
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Der Ameisenforscher Edward O. Wilson hat seinen ersten Roman
geschrieben.
Leseprobe
Hörprobe
Ein
schwieriges Kind
Von Sigrid Lüdke-Haertel
Artikel lesen
Mit »Das Haus« schreibt Andreas Maier seine Wetterau-Weltgeschichte
weiter. Er will
erzählend, in einem Zyklus, der auf stolze elf Bände angelegt ist,
eine ganze Welt entwerfen. Das alles könnte
aufgeblasen klingen. Ist es aber nicht. Im Gegenteil.
Anzeige Peter
Trawny
Medium und Revolution
›Medium und Revolution‹ ist
der Versuch, in kreisenden Denkbewegungen einen
unmöglichen Standpunkt zu ertasten: den atopischen
Punkt, von dem allein aus Revolution gedacht werden
kann.«
Trawny legt die Verfasstheit einer Gesellschaft bloß, in
der eine kommende — reale oder irreale — Revolution
möglich wäre, und liest deren Vorzeichen.
Jazz aus der Tube u.a. Sounds Bücher, CDs, DVDs & Links
Volk ohne Traum ...
der werfe den ersten Schuh! Ein
Statement
von Uve Schmidt Artikel lesen »Schade,
dass niemand die Witwe Ranke-Heinemann gerufen hat, an
der das Amt und die Welt wirklich genesen könnten, ließe
man sie nur.«
Ohne
Versandkosten bestellen! Glanz&Elend
Die Zeitschrift kommt alsgroßformatiger Broschurbandin einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren
mit 176 Seiten, die es in sich haben.
Sichern Sie sich eines der letzten Exemplare.
Paradoxien
der Enträumlichung
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen Über »Star
Wars Episode I«
in 3-D und George Lucas’ brillante
Ent-Täuschung.
»Star Wars Episode I 3-D« ist wie ein erster zusammengebastelter Protokolldroide,
für den man sich noch keine voll funktionsfähige Raumhülle leisten konnte. Diese
Filmversion hilft uns, genauer verstehen, dass 3-D in der Tat noch mehr und noch
etwas anderes sein könnte, als die Vertiefung der alten Einäugigkeit, die liest
und entziffert – statt zu begreifen und zu sehen.«
Anzeige Josh
Bazell
Einmal durch die Hölle und zurück ›Schneller als der Tod‹ von Josh
Bazell war 2010 ein weltweit gefeierter Bestseller. Jetzt zieht Bazell
erneut alle Register: Nachdem ihm die Flucht vor den Mobstern aus
Manhattan gelang, arbeitet Ex-Auftragskiller Pietro unter einem
Decknamen als Schiffsarzt auf einem Luxus-Kreuzfahrer. Doch dann erhält
er über einen alten Bekannten ein verlockendes Angebot: für einen
mysteriösen Milliardär soll er überprüfen, ob dieser einem Schwindler
aufgesessen ist. Zusammen mit der überaus attraktiven Paläontologin
Violet macht sich Pietro auf die Suche nach der Wahrheit – und landet
mitten in einem Inferno aus Wahnsinn und Gewalt…
Leseprobe
Selbstvergessen
in der Endlosschleife Von Lothar Struck
Artikel lesen Benjamin Steins neuer Roman »Replay«
bietet einen
Ausblick in die nahe Zukunft der Kommunikationstechnik.
»Steins
Kunststück besteht darin, dass er sich weitgehend moralischen
Urteilens enthält und die Gut-Böse-Dichotomien nicht filetiert auf
einem Silbertablett serviert.«
Leseprobe
In unserem
Preisrätsel verlosen wir 3 x den druckfrischen Roman. Luftschloß
ohne Statik Von Gregor
Keuschnig
Artikel lesen
Über Jürgen Habermas Essay »Zur
Verfassung Europas«.
Das erinnert an einen Architekten, der grobe Skizzen eines Gebäudes in die Luft
zeichnet und dann anderen die Statikberechnungen überlässt.
Die
Schönheit der ganzen Welt Von Jürgen Nielsen-Sikora Artikel lesen
Über die Arbeiten der Fotografin Thekla Ehling. »Es
ist, als brächten uns die Bilder die geraubten Herzen zurück.«
Ottos
Spuren Von Uve
Schmidt
Artikel lesen
Das Bilderbuch zu Otto Jägersbergs Ausstellung »Spuren«.
Für
eine professionelle
tägliche TV-Kritik
Das Internet ist der adäquate Platz dafür. Ein Plädoyer von Wolfram Schütte
Artikel lesen »Ich
erinnere mich manchmal noch an die Zeit, als - wohl in den Siebziger Jahren - in
der »Frankfurter
Rundschau«
eine tägliche »Fernsehseite« eingeführt wurde & das »Feuilleton« dafür die
»Verantwortung« verlangte.«
Immer
am Limit
Von Rudolf Maresch Artikel lesen Am 15. Dezember letzten Jahres, starb
»Hitch«
zweiundsechzigjährig im Hospital von Houston in Texas, aufrecht,
stolz und in aller Würde, wie es heißt. Auch
in seinen Erinnerungen zeigt sich der jüngst verstorbene Polemiker
Christopher Hitchens als meinungsstarker Stilist, dem es vor allem
um eins geht: um sich selbst.
Leseprobe
Die
Neue Rechte Amerikas Von Michael Knoll
Artikel lesen Eva C.
Schweitzers Analyse der Tea Party – Die weiße Wut.
»Zum Vorschein
kommt eine bigotte, engstirnige, provinzielle, sozialdarwinistische
und wissenschaftsfeindliche Haltung. Die Tea Partier sind das andere
weiße, das hässliche Amerika.«
Leseprobe
Ein
Flaneur auf dem Fahrrad
Von Stefan Geyer Artikel lesen
Inspirierende Radtouren mit David Byrne durch 9 Weltstädte. Byrne
fährt nicht Rad, weil es ökologisch und vernünftig ist, sondern
hauptsächlich, »weil
es mir ein berauschendes Gefühl von Freiheit vermittelt.
Und:
Es ist das befreiende Gefühl – das physische und psychische
Empfinden -, das überzeugender ist als jedes praktische Argument.
Allein die Perspektive, die der Höhe von Fußgängern,
Straßenverkäufern und Schaufenstern entspricht, verbunden mit einer
Fortbewegungsweise, bei der man sich nicht ganz vom Straßenleben
ausgenommen fühlt, ist pures Vergnügen.«
Leseprobe
Überschätzt Von Gregor Keuschnig Artikel lesen Mark Greifs hochgelobte Essaysammlung »Bluescreen«
ist doch eher langweilig.
»All
Hail Discordia«
In Memoriam Tristan Egolf
Von Stefan Geyer Artikel lesen »Gehe
immer aufrecht, lass dich nicht fertigmachen vom Mainstream, bleib du selbst,
das ist die Botschaft Egolfs, »All Hail Discordia« sein Credo. Er hat es uns in
drei wunderbaren Romanen hinterlassen. Ziemlich genau zwei Jahre nach jenem
Abend im Frankfurter Mouson Turm, am 7. Mai 2005, nahm sich Tristan Egolf das
Leben.« Am
19. Dez. 2011 wäre er 40 Jahre alt geworden.
»Ich
war nicht Präsident, um populär zu sein.« Von
Lothar Struck Artikel lesen
Das politische Vermächtnis des Václav Havel.
»Havel war nie ein
Opportunist – und das sollte eigentlich eine Kardinaltugend politischer Eliten
sein. Er war ein freier Geist. Und das ist selten genug
heutzutage.«
Ein
amerikanischer Taugenichts
Von Stefan Geyer Artikel lesen
Der unsichtbare modernen Klassiker »Ignaz oder Die
Verschwörung der Idioten« wurde durch die Neuübersetzung von Alex Capus für die
Zukunft gerettet.
Leseprobe
Biographie
mit Makeln
Von Lothar Struck Artikel lesen Wilfried
F. Schoeller hat für seine Biographie über den großen Alfred Döblin
viel recherchiert. Aber den wichtigsten lebenden Zeitzeugen hat er
nicht kontaktiert. Ein unverständliches Versäumnis – mit Folgen. Leseprobe
/ Artikel als pdf-Datei
»Was
nicht als Spektakel daherkommt, wird nicht zu Kultur.« Von Franz Tunda Artikel lesen Ob Komödie, Drama oder Geschichten des täglichen Lebens, der peruanische Nobelpreisträger Mario
Vargas Llosa ist ein Garant für anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur vor
sozialkritisch historischem Hintergrund. Fotogalerie
der jungen Hunde/ Leseprobe Traum des Kelten
Trügerische
Erinnerungen Von Thomas Hummitzsch Artikel lesen
Julian Barnes erzählt in seinem mit dem
diesjährigen Booker Prize ausgezeichneten Roman »Vom Ende einer
Geschichte« auf faszinierende Weise, was es heißt, von der eigenen
Lebensgeschichte eingeholt zu werden.
Leseprobe
»Morgen
sind wir Menschen!«
Von Michael Hein Artikel lesen Jordan
Iwantschews Roman »Die Farben des Grauens« zeichnet ein beängstigend
realistisches Schreckensbild vom Zerfall der gesellschaftlichen
Ordnung.
Die
mögliche Schönheit der Welt
Von Lothar Struck
Artikel lesen
»Es ist
keine Schande, glücklich zu sein...«
Albert Camus' bis heute
lebendig
strahlende Textsammlung
»Hochzeit des Lichts«
wiedergelesen.
Leseprobe »Das
Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang.«
Von Gregor Keuschnig Artikel lesen
Thomas Knubben zu Fuß auf den Spuren Hölderlins. Eine Winterreise. »Knubbens
Buch eignet sich sehr gut als Einstieg für eine weitere
Beschäftigung mit Leben und Werk Friedrich Hölderlins. (...) Am Ende
schlägt man es dankbar zu. Und ist um einiges klüger geworden.» Ein
großer Gesang Von Lothar Struck Artikel
lesen
Mathias Énards furioses Epos über das Leben & Sterben in den Kriegen rund um das
Mittelmeer.
»Welch' ein Glaube an das Schriftliche! Vielleicht der letzte Glaube
überhaupt?«
Leseprobe
Ein
Leben zwischen Dichtung & Wahrheit Von
Jürgen Seul Artikel lesen
Zum 100. Todesjahr des Vielgelesenen 2012 ist eine neue Karl-May-Biografie von
Helmut Schmiedt, »Karl
May oder Die Macht der Phantasie«,
erschienen. Leseprobe
Karl May lebt! Von
Jürgen Seul Artikel lesen Neues
aus der Traumfabrik des Karl-May-Verlages zum 100. Todesjahr des
Schriftstellers 2012.
Karl
Mays Inferno Das denkwürdige Interview
von Egon Erwin Kisch mit Karl May am 9. Mai 1910, in der Villa
Shatterhand zu Radebeul bei Dresden.
Artikel lesen
»Heuchelnder
Leser – Bruder –: meinesgleichen!« Von Herbert Debes Artikel lesen
Mit einer bemerkenswert
scharfklingigen Tirade
Occupy the Feuilletons! hat sich
der Autor Thor Kunkel über die inhaltliche & personelle Qualität des deutschen
Feuilletons empört. Ein Blick in die aktuellen Bestsellerlisten indes zeigt, daß
die feuilletonistischen BedeutungsagentInnen nur ein Teil des Problems sind, wie
schon Charles Baudelaire in seinem Gedicht »An
den Leser« wußte: »In
Dumpfheit, Irrtum, Sünde immer tiefer / Versinken wir mit Seele und mit Leib, ...«
Walter Benkamin
Die
Kunst der Kritik Von Jürgen Nielsen Sikora Artikel lesen
Über
Band 13 der Kritischen Gesamtausgabe,
welche die Kritiken und Rezensionen Walter Benjamins versammelt.
»Benjamin bringt mit seinen Kritiken und Rezensionen die Kulissen
zum Einsturz. Es ist mehr als überfällig, sie zu einer ebenbürtigen
Form der Literatur zu promovieren.«
Substitution
unbewältigter Trauerarbeit Von Peter V. Brinkemper Artikel lesen Über
Christa Wolfs Autotherapeutikum »Stadt der Engel«.
Deutsch-Italienische
Geschichte(n) verwoben Artikel lesen Von Lothar Struck
Sabine Grubers kühn komponierter Roman »Stillbach oder Die Sehnsucht«
beleuchtet die gemeinsame
südtirolerisch-italienisch-deutsche Geschichte.
Leseprobe
Warum? Von
Jürgen Nielsen-Sikora
Im Mai 2010 starb Tonio van der Heijden, das einzige Kind von A.F.Th.
und Mirjam Rotenstreich, mit knapp 22 Jahren an den Folgen eines
Autounfalls. Wenige Tage später beginnt A.F.Th. sein Requiem, um,
wie er schreibt, nicht verrückt zu werden.
3 Kinder- & Jugendbücher
vorgestellt
von
Georg Patzer Das
Leben ist ja doch zum Staunen. Oscar Brenifier
zeigt jungen Jugendlichen mit seinem Buch »Was,
wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?«,
wie man philosophieren kann. Man muss ja nicht immer gleich bei Nietzsche
nachschlagen. Artikel lesen
Vorsichtige Annäherung Clay Carmichael
erzählt in ihrem Jugendbuch von Zoe, die gelernt hat, niemandem zu trauen.
Artikel lesen
Diesen Sommer ist alles anders
Jenny Han erzählt von den Gefühlen einer Heranwachsenden. Artikel lesen Als Zagreb noch Agram hieß Von
Georg Patzer Artikel lesen
Wie ein Kind die Welt entdeckt, die voller Mysterien steckt.
Bora Ćosić erzählt
»Eine
kurze Kindheit in Agram 1932-1937«
Alter
Homo occidentalis – was nun?
Von Goedart Palm Artikel lesen
Von der Anschauung zur Bemächtigung der Welt -
Zäsuren abendländischer Epistemologie.Arno Bammés sozioepistemologische Reise um die Welt in knapp tausend Seiten.
Artikel als
pdf-Datei zum Download
Denkschrift
aus der Welt der Mörder
Von Peter V. Brinkemper Artikel lesen
Ernst Jüngers subversive Abhandlung »Zur
Geiselfrage«
aus dem Jahre 1941/42. »Die
sich in den Tagebüchern abzeichnende subjektive Aufgewühltheit des
immer noch nicht ganz bekehrten Besatzungsoffiziers, Abenteurers und
Kulturtouristen Jünger bringt anlässlich der dienstlich verfassten
»Geiselfrage« die Zerrissenheit in der objektiven Lage und die
falsche Repräsentanz am richtigen Ort erst voll zum Ausdruck.«
Leseprobe »Smart
Power« Von Jürgen Nielsen-Sikora Artikel lesen
Joseph Nyes Entwürfe für intelligente politische Strategien im 21. Jahrhundert.
»Je größer die Macht, die wir erlangen, desto größer die Ohnmacht, die damit
einhergeht.«
Leseprobe »Das
Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang.«
Von Gregor Keuschnig Artikel lesen
Thomas Knubben zu Fuß auf den Spuren Hölderlins. Eine Winterreise. »Knubbens
Buch eignet sich sehr gut als Einstieg für eine weitere
Beschäftigung mit Leben und Werk Friedrich Hölderlins. (...) Am Ende
schlägt man es dankbar zu. Und ist um einiges klüger geworden.»
Fast ein
intellektueller »Ozeanpianist«?
Von Peter V. Brinkemper Artikel lesen
Thomas Mann: Der unbequeme Amerikaner als literarisches Provisorium.
Hans Rudolf Vaget über das US-Exil 1938-52 des großen deutschen Erzählers. »Vaget
ist ein dokumentarischer Illusionist der vertrauten Nähe, er hat so
manches stimmige, intim-private oder auch
verschwörungstheorieverdächtige Szenario in subtil akademischer
Dosis auf Lager.«
Der Artikel als pdf-Datei zum
Download
»Ora
et Labora.«
Von Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen
Niall Fergusons sonderbare Rezepte zur Rettung des Westens.
Jenseits
der Mythen Von Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen
Frank Stengleins Porträt des zwei Jahrhunderte alten Stahlgiganten.
Tragische
Stories mit Lichtblicken Von
Georg Patzer Artikel lesen
Wells Towers kleine Tragödien erzählen von einer Welt ohne Glück:
»Alles
zerstört, Alles verbrannt.« »...
bei
aller deprimierenden Schwermut und Aggressivität, die sich
oft in besinnungslosen Zerstörungsakten Bahn bricht, haben viele
seiner Stories große Kraft.« Das
Universum Dürrenmatt
Von Jürgen Seul Artikel lesen
Zur neuen Biografie von Peter Rüedi über ein Schweizer
Literaturwunder: »Dürrenmatt oder Die Ahnung vom Ganzen«: »Peter
Rüedis Biografie erzählt kein Leben, sondern taucht in ein Universum
ein.«
Zwischen
Handel und Gemetzel
Von Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen
Roger Crowleys Darstellung der Geschichte Venedig fällt sehr einseitig aus.
Leseprobe
Der
Künstler als agent provocateur Von Gregor
Keuschnig Artikel lesen
Mathias Énards Zwischenwerk: »Erzähl
ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten« »Ein
unterhaltsames, am Ende doch eher harmloses Lesevergnügen. Eine schöpferische
Atempause nach einem Konvolut wie 'Zone'.«
Schmidt, Steinbrück
& das falsche Spiel der Könige
Von Bert Bresgen Artikel lesen
»Gelegentlich beweist der Weltgeist Sinn für Ironie. So als er Helmut Schmidt und
Peer Steinbrück ein wenig die Partie vermasselte. 'Zug um Zug' ist der Titel
des gemeinsamen Buches, Zug um Zug soll es gehen: die Inthronisation des Enkels,
des Kanzlerkandidaten Steinbrück. Zwar an der Partei vorbei, aber wen kümmern in
Zeiten der Gefahr schon die Parteien? Den Alten ohnehin nie viel.« Vom
aufrechten Gang Von
Jürgen Nielsen-Sikora Artikel lesen »Über Tomas
Espedals Selbstversuch: »Gehenoder die
Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen«.
Bis du bereit für den aufrechten Gang und die Tagträumereien, die sich dann ganz
von selbst einstellen? Bist du bereit, all deine Schmerzen zu vergessen und mit
erhobenem Haupte durch die Welt zu gehen?
Wer auch immer bereit ist, sollte Espedals Buch in seinen Rucksack packen.«
Hörprobe Prototyp
des akademischen Prekariats
Von Ralf Richter Artikel lesen
»Weiskerns
Nachlass«
von Christoph Hein ist mehr als eine gelungene Gesellschaftssatire. »Gelegentlich
trifft man auf Menschen, die halten das Buch für ein gelungenes satirisches
Werk. Was diese Menschen eint: Sie kennen den Hochschul- und Universitätsbetrieb
dieser Tage nicht.«
Von
Empörung durchdrungene Melancholie
Von Lothar Struck Artikel lesen
Über Josef Winklers Zwischenbuch »Die
Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die
Wutausbrüche der Engel.«
Leseprobe »Auch
wenn es vielleicht nur ein Nebenwerk sein dürfte. Aber von manchen
Autoren sind die Nebenwerke kräftiger und lebendiger als so manches
Hauptwerk eines Wichtigtuers.«
Aufs
Meer blicken
Von Jana Volkmann Artikel lesen
Über Volker Harry Altwassers hochseetaugliches Epos »Letzte
Fischer«. »...
alles andere als ein schwaches Buch; vielmehr ein Roman mit
Schwächen, die bei einem Autor wie Altwasser nur deshalb ins Gewicht
fallen, weil man die Guten umso kritischer lesen muss. Lesenswert
ist das Hochsee-Epos dennoch – wegen seines mutigen Blicks auf
schwerwiegende Themen, seines einmaligen Symbolismus, seiner
Nüchternheit und seiner poetischen Wucht.«
Hörprobe
Verstörende
Einsichten Von Klaus Jürgen Bremm Artikel lesen
Zu Götz Alys Erklärungsversuch, »Warum
die Deutschen, warum die Juden?«
»Aly zeichnet hier einen drastischen Kontrast zwischen angeblich
christlich geprägter Bärenhäuterei und jüdischem Waagemut, geistiger
Flexibilität hier und tumben Sicherheits- und Versorgungsdenken auf Seiten der
nichtjüdischen Mehrheit.«
Leseprobe
Als
würde Sisyphos einen Tamagotchi bergen Von Lothar
Struck Artikel lesen
Über Ursula Timea Rossels kryptogeographischen,
anWundern reichen Roman »Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz«. »Es gibt keinen Sinn, keinen Plan, keinen Zweck, und schon gar
nicht ist der Weg ein Ziel, wie die Binsenlüge suggeriert. Der Weg ist der Weg,
das ist alles.« Und wie so oft ist das Einfache das Schwierige.
Blumenberg
und sein Löwe
Von Georg Patzer Artikel lesen
Sibylle Lewitscharoff lässt den Leser ratlos zurück.
»... wenn man 200 Seiten lang so etwas liest wie »Die gebrechliche Letztheit war
über ihn gekommen«, wird man irgendwann müde. Das hat eine unangemessene Schwere
und bemühte Tiefe, die Lewitscharoff eigentlich überhaupt nicht nötig hat. Denn
eigentlich ist sie eine der witzigsten und phantasievollsten Erzählerinnen, die
es gibt.« Kulturrevolution,
oder was? Von Michael Knoll Artikel lesen
Freiheit oder Anarchie. Wie das Internet unser Leben verändert. »Für
eine Schicht, die mit der Revolutionierung von Leben und Arbeit neue Spielräume
erhält. Und die noch nicht erkannt hat, dass die 9to5-Spießer neben finanzieller
Sicherheit eine Freiheit genießen, die unbezahlbar ist, nämlich die
Unerreichbarkeit nach Dienstschluss.«
Doch
ein Kampf um Rom Von Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen
Die Rehabilitierung von Felix Dahn.
»...
es muss einen kulturell-ideologischen Kern gegeben haben,
der Goten und Franken davon abgehalten hat, schließlich Römer zu werden, so wie
es unzählige andere Ethnien vor ihnen schon geworden waren.«
Leseprobe
Das Ende ist nah, es lebe das Ende Von Thomas Hummitzsch Artikel
lesen Der dänische Regisseur
Lars von Trier feiert in seinem neuen Film »Melancholia« das Unzelebrierbare: Den Untergang
der Welt. Langatmig
& geschwätzig Von Gregor
Keuschnig Artikel lesen
Umberto Ecos neuer Roman »Der Friedhof in Prag«
spielt in einer Mischung aus Schonungslosigkeit und Entzücken mit den
Entrüstungsaffekten seiner Leser.
Leseprobe
Ein
genozidaler Massenmörder
aus der Mitte der Gesellschaft Von Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen Die
Biographie
über eine der Schlüsselfiguren
nationalsozialistischer Vernichtungspolitik,
Reinhard Heydrich.
Leseprobe
»Jeder
ist für das Schicksal seines Landes verantwortlich.«
Von Thomas Hummitzsch Artikel lesen Ein
Gespräch mit dem iranischen Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan
über den arabischen Frühling, die Situation im Iran und sein neues
Buch »Amerikaner töten in Teheran«.
Ein Roman über den
Hass in sechs Episoden.
Leseprobe Hesiod
und die Monster Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel
lesen Über Heinz-Gerhard Frieses
ambitionierte Kulturgeschichte zur »Ästhetik der Nacht«.
Leseprobe
Weder
Schönheit noch Schrecken Von Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen
»Eine Geschichte des Ersten Weltkrieges erzählt in neunzehn Kapiteln.« Eine
unterhaltsame Kollage von Einzelschicksalen.
Leseprobe
Die
Entwirklichung der Ökonomie von Peter
V. Brinkemper Artikel lesen
Zur
Wiederentdeckung von William Gaddis’ furios-widerspenstigen Roman
»JR« »Vergessen Sie diese gefühlsduseligen und
ehrrührigen Romane von Gestern. (Es geht) ... um die Matrix, die Architektur und
die Dynamik eines unaufhaltsamen transhumanen Gesamt-Stroms des Kapitals, der
sich wie ein Wirbel durch die Akteure, die Arbeits- und die Lebenswelt frisst,
alles nivelliert, »verdampft« (Marx) und nichts übrig lässt als entwertete,
halbverdaute Innereien und Exkremente.«
Leseprobe Die
Möglichkeit, gefressen zu werden
Von Georg Patzer Artikel lesen
Der amerikanische Lyriker Gary Snyder denkt in seinen »Lektionen der
Wildnis« über »Tiefenökologie« nach.
»Das Leben in
der Wildnis bedeutet nicht nur in der Sonne sitzen und Beeren essen. Ich sehe es
viel eher als eine ‚Tiefenökologie’, die Zugang zur dunklen Seite der Natur hat
– das Gewölle aus zerschlagenen Knochen im Dreck, die Federn im Schnee, die
Geschichten von unstillbarem Hunger.« Hörprobe
Machtspiele Von
Klaus-Jürgen Bremm Artikel lesen Johannes Willms'
routinierte Biographie über den »Virtousen der Macht« Charles-Maurice Talleyrand.
Leseprobe
»Schatten, die mit Schatten spielen« Von Thomas
Hummitzsch Artikel
lesen Roberto Bolaños glänzender Debütroman »Das
Dritte Reich« ist in deutscher Übersetzung von Christian Hansen
erschienen.
»Wenn der Verbrannte die deutsche Literatur des zwanzigsten
Jahrhunderts ein wenig kennen und schätzen würde (...), würde ich
ihm sagen, daß von Manstein mit Günter Grass vergleichbar ist und
Rommel mit ... Celan. Auf dieselbe Weise ist Paulus mit Trakl
vergleichbar und sein Vorgänger, von Reichenau mit Heinrich Mann.
Guderian ist das Gegenstück zu Jünger und von Kluge das zu Böll.«
(Meine
Lieblingsgeneräle, S.248)
Leseprobe »Kampf
gegen große Dunkelheit« Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel
lesen
Peter Weiss' aufschlußreiche Briefe an Henriette Itta Blumenthal.
»... und man fragt sich, warum diese aufschlussreichen Briefe erst jetzt
erscheinen.« Hörprobe
Zum
aktuellen Krieg um den Comic-Film: »Green Lantern« vs. »Captain America« Von
Peter V. Brinkemper Artikel
lesen »Die rein ökonomische
Formel der Comic-Verfilmung wäre: So wenig Differenzierung wie eben nötig, so
viel Einheitlichkeit wie möglich. Klar vermarktbares Kino statt verwirrender
Plots und manierierter Bildsprache (...) Die Revitalisierung der Marke, nicht
des Charakters ist gefragt. Psychologische Vertiefung hält sich spürbar in
Grenzen.«
Ein
zeitlos gültiges Zeugnis von Herbert Debes Artikel
lesen
Eckermanns »Gespräche mit Goethe«
in den
letzten Jahren seines Lebens.
Jetzt endlich als kommentierte & erschwingliche Taschenbuchausgabe.
»Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß
man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.«Leseprobe Herrschaft
der Narren Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel
lesen Über die treffende Gegenwartsbeschreibung »Blödmaschinen
-
Die Fabrikation der Stupidität« von
Markus Metz & Georg Seeßlen.
Ein
immergültiges Denkmal
Von Lothar
Struck Artikel
lesen
Über Maja Haderlaps Romandebut »Engel des Vergessens«. »Bei allem Furor ein Buch
ohne süßliche Sentimentalität und mit außergewöhnlichem Sprachgefühl. Ein
wunderbares Epos; herausragende, großartige Literatur.«Leseprobe
Das
Böse der Lächerlichkeit preisgeben Von Thomas Hummitzsch Artikel
lesen Warum das Denken verlernt
werden muss, um Eichmann als empörend dummen Hanswurst zu identifizieren.
3 Bücher, die in keiner Bibliothek fehlen dürfen:
Hannah Arendt & Joachim Fest:
»Eichmann war von empörender Dummheit« Marie Luise Knott:
»Verlernen - Denkwege bei Hannah Arendt«
Hannah
Arendt/Gershom Scholem - »Der Briefwechsel - 1939-1964« Historikerstreit
reloaded? Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel
lesen
Zu Timothy Snyders gut recherchierten Bericht »Bloodlands« über die Verbrechen
Hitlers und Stalins im Zeitraum zwischen 1933 und 1945. Leseprobe
Mit
und ohne Hut Von
Joe Bauer Artikel
lesen Clint Eastwoods
Geburtstag ist zwar schon wieder ein paar Tage her, aber dieser kleine Text nach
wie vor aktuell.
Stille
Tage in Novi Sad
Von
Gregor Keuschnig Artikel
lesen
Über László Végels große Erinnerungsschrift »Bekenntnisse eines Zuhälters«.
Anders als bei den 68ern im Westen wird hier durch Verweigerung und einer
Mischung aus krudem Sozialdarwinismus, Lebensunlust und Selbsthaß gegen eine
bestehende Dominanz rebelliert.Hörprobe
Georges
Bataille und das Böse
Eine Verhandlung von Goedart Palm Artikel
lesen »Die
Literatur und das Böse« bleibt trotz aller Ambivalenzen des verhandelten
Modells, den Exzess als natürliches Dasein zu feiern, eine eminent wichtige
Verunsicherung unserer triebökonomischen Selbstbeschreibungen«. »Was
ich gesehen habe, ist mir unbegreiflich« Von Herbert Debes Artikel lesen
Nach
über 65 Jahren erscheint Jan Karskis »Bericht an die Welt.
Geschichte eines Staates
im Untergrund« in einer
deutschen Ausgabe bei Antje Kunstmann.
»Mut
und Integrität seines Verfassers machen ihn zu einem zeitgeschichtlichen
Dokument von höchstem Rang. Karskis Bericht sollte bundesweit Schullektüre
werden.«
Leseprobe
Die
Flagge ist gehißt Von Alf
Mayer Artikel lesen Die
literarische Zeitschrift »Anachron« ist ein Projekt
fern des Zeitgeistes von Felix Hofmann und Ingrid Mylo.
»Da haben zwei freie Geister ihre schwarze Flagge gehißt und entführen uns an
fremde und gefährliche Gestade. ›Schmach und Schande auf euch, ihr unterwürfigen
Bastarde, mit euch ist nichts anzufangen‹, begrüßt der Band seine Leser im
ersten Satz. Denkverbote, faule Ausreden oder Scheuklappen gibt es nicht.
Stattdessen Piratenschätze, Poesie und Politik, Gedichte und Erzählungen,
Pastiches, Zitatmontagen, Aphorismen, philosophisch zugespitzte
Betrachtungen...«
Theorie
der Uniform Von Jürgen Nielsen-Sikora Artikel lesen Gut
150.000 Seiten alliierter Abhörprotokolle aus dem II.Weltkrieg
dienen Sönke Neitzel & Harald Welzer als Grundlage für eine Mentalitätsstudie
deutscher
Wehrmachtssoldaten.
Plötzlich
ein Messer in der Hand Von Peter H. Gogolin Artikel lesen
Zu Julian Schütts gelungenem Annäherungsversuch:
»Max Frisch – Biographie eines Aufstiegs«.
Leseprobe
Ein
neues Boot im fremden Hafen Von Jana Volkmann Artikel lesen Über Volker Harry Altwassers Selbstfindungs- und Bildungsroman »Letztes
Schweigen«
Hörprobe
Bekiffte
Nächte in Manhattan Von
Peter H. Gogolin Artikel lesen
Jonathan Lethems skurrile
Personage in seinem neuen New York Roman »Chronic City« als Fundament für ein
betörendes Leseerlebnis. Leseprobe
Tauchfahrt
in die Innereien des Krieges Von Goedart Palm Artikel lesen
Léon Bloys
»Blutschweiß«: Gott, Narziss
und Vaterland oder der Traum von der
neuen heiligen Dreifaltigkeit.
Hörprobe
Synkopierter
Trauermarsch für Brecht Von
Peter H. Gogolin Artikel lesen
Über Klaus Modicks neuen Roman »Sunset«, mit dem der Autor uns ein wunderbar
intimes Porträt der deutschen Exilliteraten in Amerika gezeichnet hat.
Leseprobe
Künstlerfreundschaft
im Exil Von Stefan Möller Artikel lesen
»Viel Schönes findet sich in diesem Roman, fast anmutig, leicht und
melancholisch die Sprache...« Der
Teufel blieb
Von Jan Süselbeck Alfred Döblins monumentales
»Erzählwerk« über die deutsche Revolution
vom »November 1918« ist wieder aufgelegt worden - ein historischer
Roman, der Maßstäbe für die Prosa eines ganzen Jahrhunderts setzte.
Die
Geburt der Aufklärung aus dem Geist des Salons Von Goedart Palm Artikel lesen
Über Philipp Bloms lesenswerte Ehrenrettung der »Bösen Philosophen« und
die Frage: Gibt es ein uneingelöstes Erbe der Aufklärung, das heute noch
relevant ist?
Leseprobe Überbordende
Erzähllust Von Lothar Struck Artikel lesen
»Es war eine Endzeit.
Aber man hatte sich an diese
gewöhnt. Sie würde nie enden.«
Peter Handke erzählt sein neuestes Buch »Der Große Fall« als ein Feuerwerk von
Bildern, Begegnungen, Geräuschen, Gerüchen und Reflexionen. Leseprobe
Hannahs
Lachen Von Jürgen Nielsen-Sikora Artikel lesen Hannah Arendts Methoden des Verlernens bieten uns heute dringend
notwendige Anstöße zu einem vorurteilsfreien politischen Handeln und Urteilen.
Arbeit
am Abgrund des Selbst Ein kleines Kriegspanorama mit Ernst Jünger. Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel lesen »Ich kenne den Krieg als sozialen Riss, dessen
Bruchlinie sich über die Generationen hinweg fortgepflanzt hat, und der mit
seinen haarfeinen Verästelungen auch in die Biografien all der Generationen
eindrang, die ihn selbst nie erleben mussten.«
Unterwegs
nach Utopia Von Jürgen Nielsen-Sikora Artikel lesen
Mit
seinem wohl berühmtesten Essay »Juden auf Wanderschaft« schuf Joseph Roth 1927
ein Meisterwerk des literarischen Journalismus und ein Zeitdokument von
unschätzbarem Wert. Nun hat Brandstätter eine mit über 150 Fotografien
reich illustrierte Ausgabe herausgebracht. Das
Gesicht der Zeit
Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel lesen
»Große Wahrheiten
werden an den Rand geschrieben.«
Die gesammelten Essays,
Reportagen und Feuilletons des poetischen Berichterstatters Joseph Roth.
Leseprobe
Der
heilige Trinker
Géza von Cziffra erinnert sich an Joseph Roth
Artikel lesen
Flucht
ohne Ende
gelesen von Martin Wuttke
Leseprobe
Die Entzauberung
des Überbuchs
Von Wolfram Schütte anlässlich der Wiedervorlage von Arno
Schmidts »Zettel(')s Traum« Artikel lesen
»Das
literarische Meisterwerk des Jahrhunderts ist es wohl doch nicht, um es höflich
zu sagen. Aber ein Faszinosum des spökenkiekerischen Lettrismus, die High
Fantasy des elaborierten Selbstgesprächs, das ein in sich versunkener
literarischer Eremit mit sich in seinem Bargfelder Gehäuse führt: - das wird
Arno Schmidts »Zettel´s Traum« bleiben - wie kein zweites Buch der deutschen
Literatur.«
Leseprobe Der Artikel als pdf-Datei Neues
Altes & Gutes von Thomas Bernhard Von
Herbert Debes Artikel lesen
Zwei Bücher, die in keiner
Bernhard-Bibliothek fehlen dürfen:
»Der
Wahrheit auf der Spur« - Die öffentlichen Auftritte &
»Goethe
schtirbt« - Erzählungen.
Leseprobe Goethe/
Leseprobe Wahrheit
Der
lange Weg zu »Shoah« Von
Wolfram Schütte Artikel lesen Claude Lanzmanns
Erinnerungen »Der
patagonische Hase«:
ein literarisches Monument.
Leseprobe
Furien
im Schlachthaus der Projekte Von Jürgen
Nielsen-Sikora Artikel lesen Über Byung-Chul
Hans postimmunologisches
Panoptikum der »Müdigkeitsgesellschaft«.
»Der
Entwurf eines Zeitalters der Postimmunologie, in dem nicht länger im Bild der
Infektionen, sondern in dem der Infarkte gedacht werden müsse. Nicht das Virus,
sondern der Kollaps ist ausschlaggebend für die Störung des Systems. Ein
Zeitalter, das, so Han, sowohl durch ein Übermaß an Positivität als auch durch
das Verschwinden der Andersheit gekennzeichnet sei.«
Leseprobe Die
Monkey Wrench Gang
–
ein ökoterroristisches Abenteuer Von Goedart Palm Artikel
lesen »Ich höre den Ruf des
Flusses.«
»Das ist die Toilette«, sagte sie.
«Das Ventil hat sich schon wieder verklemmt.«Leseprobe Artikel als pdf-Datei »Ins
Gelingen verliebt«
oder: Was ich getan habe
Der Verleger Siegfried
Unseld verfasst seine »Chroniken«. Von Wolfram Schütte Artikel
lesen »Der Verlag, der nach Berlin gezogen ist, erinnert damit an seine eigene
große Vergangenheit, die identisch ist mit dem Wirken seines alles bestimmenden
Verlegers - und das in einem Moment, in dem die »Suhrkamp-Culture« unter der
Federführung Ulla Unseld-Berkéwiczs in Berlin vielfach neue Wege von anderen
Ausgangspunkten zu anderen Zielen sucht.« Artikel als pdf-Datei Blätterwald
mit röhrendem Hirsch
Von Jürgen
Nielsen-Sikora
Artikel lesen Was gibt es über Ernst
Jünger noch zu sagen?
Welches Bild lässt sich mit seinem Namen auf die Leinwand der Gegenwart
zeichnen?
Leseprobe zu Leben und Werk
Ernst
Jünger in der Kritik der deutschen Presse
seit 1946.
Recherchiert und kommentiert von Jürgen Nielsen-Sikora.
Friedrich Sieburg, fasste all diese Einschätzungen einst treffend zusammen: »Der
Fußtritt gegen Jünger öffnet Türen.«
Leseprobe zum Tagebuch
Dieser Artikel als pdf-Datei zum Ausdrucken
Das
große Lied
vom Ende der Hippies Goedart Palm enthüllt virtuos, warum der neue Roman des Meisters mehr als eine Detektiv-Geschichte ist.
Artikel
lesen
»Natürliche Mängel« ist das psychedelisch oszillierende Sittenbild der
ausgehenden
Love & Peace-Generation.
Leseprobe
Von Schwärmen und Schwämmen Jürgen
Nielsen Sikora zur Ekstase des SozialenArtikel
lesen »... das Soziale ist
bestenfalls noch Lockmittel, Hypothese und zu verwaltender Rest; der Mensch
dessen Abfallprodukt, gehalten in einem „zufälligen Gravitationsfeld" – seinem
„sozialen" Netzwerk, nicht gewillt, anzuerkennen, dass eben das Soziale dieses
Netzwerks im Raum der totalen Simulation wegstirbt.«Baudrillard Leseprobe Die
tödliche Leichtigkeit des Seins Von Herbert Debes Artikel lesen
Der
biographische Roman über das
aufregende Leben des
Erfolgsschriftstellers Axel Rudolph »Mit dem
»Groschenroman« ist Martin Keune
ein wunderbarer, ebenso aufklärender wie unterhaltsamer Roman gelungen, der vom
Erzählton und der Haltung in der Tradition von Kästners »Fabian« steht. Axel
Rudolph wird darüber frohlocken, in welchem Winkel des Himmels er sich auch
gerade herumtreibt.«Leseprobe
Michael Krüger:
Vom Umgang mit unverlangt eingesandten Manuskripten
Der Schatten
des Körpers
des Schriftstellers Auf der Suche nach
Christian Linder.
Ein literarisches Puzzle
von Jürgen Nielsen-Sikora.
Artikel lesen »Die Funktion der Kunst ist niemals«, belehre ich im Widerstreit mit meinen
eigenen Gedanken den Schatten, »eine Wahrheit zu illustrieren – oder auch eine
Frage –, die man schon kennt, sondern Fragen aufzuwerfen (und vielleicht auch
zur rechten Zeit Antworten zu geben), die sich selbst noch nicht kennen.« Das Essay als
pdf zum Download »Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin« Von
Thomas Hummitzsch
Artikel lesen Kaum ein Schriftsteller
von seinem Kaliber ist so schnell in Vergessenheit geraten, wie Thomas Brasch.
Zwei Bücher und ein Kinofilm nähern sich dem
2001 verstorbenen Dichter. Artikel im pdf-Format
10.
Todestag: Enzyklopädie
der Melancholie Essay von René Steininger
»Man wird in der deutschen
Literatur nach 1945 nicht leicht ein Werk finden, das so hartnäckig um die
Themen der Zerstörung und Trauer kreist, wie jenes des 1944 in Wertach im Allgäu
geborenen und 2001 bei einem Autounfall in seiner englischen Wahlheimat Norwich
ums Leben gekommenen Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers W. G.
Sebald.«
Essay
lesen Klassiker-Archiv
Jahrestage Schaltwerk der
Gedanken Zur
Erinnerung an Egon Friedell Artikel
lesen
»Die Arbeit ist ein Fluch, der über den Menschen verhängt wurde, als er
vertrieben ward aus dem Paradies des Nichtstuns.«
Arthur Schopenhauer
(*22.02.1788,
†
21.09.1860) »Eine
Liebeserklärung
an die Philosophie« Von Herbert Debes Artikel
lesen
»Nicht
was die Dinge objektiv und wirklich sind, sondern was sie für uns,
in unserer Auffassung, sind, macht uns glücklich oder unglücklich.«
Eine Zitatensammlung zum 150. Todesstag des Philosophen
Zur
Philosophie der Erschütterung Ein Essay von
Karim Akerma »Eine Frage schreit nach einer Antwort: Wer hat diese Welt
eingerichtet? Im Vorwort zu seinem „Gedicht über die Katastrophe von Lissabon“
schreibt Voltaire (1694-1778): Alles ist eingerichtet,
alles ist geordnet, ohne Zweifel, durch die Vorsehung, aber es ist nur allzu
spürbar, dass längst nicht alles für unser gegenwärtiges Wohlbefinden
eingerichtet ist.« Essay
lesen
Donner
Présent Ein Essay von Anne Dippel Auf den Spuren des philosophischen Tricksters Jacques Derrida. Essay
lesen
Es lichten sich erneut die Fragen nach Ereignis, Sein und Zeit,
sowie Seiendem und Jetzt, indes von einem anderen sprachlichen
Horizont her.
Als pdf-Datei
Nachruf
Wie
das Schachspiel
seine Unschuld verlor Zum Tod des ehemaligen Schachweltmeisters Bobby Fischer.
»Ich glaube nicht an Psychologie,
ich glaube an gute Züge.« Literatur in
Bild & Ton
Literaturhistorische
Videodokumente von Henry Miller,
Jack Kerouac, Charles Bukowski, Dorothy Parker, Ray Bradbury & Alan
Rickman liest Shakespeares Sonett 130
Hörprobe Die Fluchtbewegungen des Bob Dylan
Ulrich Breth über die
Metamorphosen des großen Rätselhaften
Coltrane
par coeur René
Steininger zu
Ben Ratliffs lesenswerten Biographie über einen Unsterblichen der
Musikgeschichte. »Coltrane.
Siegeszug eines Sounds« »Der Sound ist für den Musiker, was für den Schriftsteller der Stil oder
die Stimme ist. Es ist seine Signatur oder Syntax und das, was er der Struktur
der Notensysteme an individuellen Modalitäten abgewinnt. 'Irgendwann braucht
jeder Musiker einen eigenen Sound', den man 'im Idealfall schon beim ersten Ton
erkennt.'«
Mit 10 Bild- & Tondokumenten aus der Tube Der
Stift Von Joe Bauer Artikel lesen Eine kleine,
seltsamerweise nur wenige Jahre alte Geschichte.
Mit Laib und
Seele Joe Bauers Tirade gegen
die deutsche Sucht nach Witzigkeit. Artikel
lesen
»Die Lachkrankheit ist weiter verbreitet als Demenz.«
Gewidmet Herrn Dieter Nuhr Wie
der Ochs vor dem Berg Joe Bauer in der Stadt Artikel
lesen »Zurzeit schauen
wir in das Auge des vorweihnachtlichen Terrorismus, und das begreife ich so
wenig, wie ich die Katholische Kirche verstehe. Die allgemeine Stimmung macht
mir Sorge, komme ich doch langsam in ein Alter, in dem man sich fragt, ob man
noch Rock'n'Roll oder schon Gospel singen soll.« Der
Reisemuffel Eine Glosse von Joe
Bauer Artikel
lesen
»Die meisten Leute haben die Tage schnell verdrängt, als Islands Asche um
die Welt flog und den Himmel zur Hölle machte. Der Vulkan Eyjafjallajökull
spuckte auf die Marketing-Botschaft, Reisen sei für Menschen ein Kulturgut.«
Herzlichen Glückwunsch zu über 500 Depeschen
in
Joe BauersFlaneursalon
Am Neckar
Eine kurze Geschichte von Joe Bauer
Text lesen »Mit der Linie 2 fuhr ich am
Morgen einige Stationen weiter als üblich durch Stuttgart und stieg erst in der
Mercedesstraße aus. Nicht weil ich verschlafen hatte. Ich musste nach Bad
Cannstatt, die Hochwasserlage prüfen. Hochwasserlage, hatten sie im Fernsehen
gesagt, Hochwasserlage, wie Hanglage. Bald würde es wieder regnen. Das war
gefährlich. Als ich
von der Brücke aus die Brühe unter mir sah, wurde mir schlecht.«
Buddy
Eine Short-Story
von Jörn Birkholz Text
lesen
»Sonntagmorgen. Nachdurst! Tastend begebe ich mich auf die Suche nach der
Mineralwasserflasche, die irgendwo neben meiner Matratze stehen muss. Nachdem
ich meine Finger aus dem übervollen Aschenbecher genommen habe, erreiche ich sie
schließlich und trinke gierig. Ich stehe auf. Leichter Schwindel, Kopfschmerzen,
aber ansonsten alles im gelben Bereich. Ich gehe auf den Balkon und blicke zur
Bäckerei auf der anderen Straßenseite. Davor liegt ein Hund.«
Text als PDF-Datei