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Hermann
Kurzke
Georg Büchner
Aufsässig, melancholisch, satirisch aggressiv
und romantisch verträumt, politisch gescheitert
und steckbrieflich gesucht, in mindestens zwei
Frauen verliebt, Naturliebhaber und eiserner
Arbeiter, im französischen und schweizerischen
Exil steile Karriere als Anatom, dann der
schreckliche Typhustod mit 23 Jahren, gerade als
das erste Berufsziel erreicht war – dieses Leben
verschlägt einem den Atem.
Leseprobe
C.H. Beck |
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25
Literaturklassiker
von Shakespeare bis Benjamin
Essays, Porträts, Originaltexte |

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aller staatsphilosophischer Retortenbabys,...«
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Glanz
& Elend
»Wie weit entfernt ist die Zivilisation, ihrer Entwicklungsstufe angemessene
Unterhaltungen zu bieten!«, fragt Stéphane Mallarmé eingangs seines Prosagedichtes »Eine abgebrochene Schaustellung«, und Fernando Pessoa fordert
uns auf: »Schiff dich ein, auch ohne Gepäck, nach deinem anderen Selbst!«
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Die
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und Technologieinvestitionen erklären wollen.«
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»Universität
der Wildnis«
Von Georg Patzer
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Endlich gibt es den Klassiker der Nature Writing,
vom Urvater der Gaia-Bewegung
John
Muir »Die Berge Kaliforniens« auch in deutscher Übersetzung.
»Die Welt, so hat
man uns gesagt, wurde speziell für den Menschen erschaffen – eine Vermutung,
die sich auf keinerlei Fakten stützt.
Samuel
Beckett als junger Mann
Von
Goedart Palm
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Ein Selbstporträt in Briefen von
1929-1940.
Die
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Schriftsteller, weil Beckett ein Meister des Schweigens war, insbesondere
dann, wenn die literarische Öffentlichkeit ihm mit Fragen zum Werk und Leben
nachstellte. Becketts Figuren erschienen so fremdartig und antiheldisch,
dass es doch eine biografische Hintertreppe geben muss, sich diesen
literarischen Entwürfen zu nähern.
Störung
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Von
Lothar Struck
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In seinem neuen Buch zeigt Malte Herwig, wie
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Generation der Flakhelfer Deutschlands führende Demokraten wurden.
Man lernt, dass
auch Vorbilder Menschen mit Brüchen, Schwächen und unauflösbaren
Widersprüchen sind. Nicht trotz, sondern gerade deswegen sollte man sie und
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kein kleines Verdienst dieses aufschlussreichen, packend geschriebenen
Buches.
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Selbstvergewisserung
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Jürgen Habermas veröffentlicht nach einem Vierteljahrhundert den zweiten
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»Die bewusstmachende Kritik geht einher mit einer rettenden Erinnerung.«
Weggefährten
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Es sind nur fünf Jahre Unterschied. Hier Willy Brandt, 1913 geboren. Und
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Dimensionen
des Täuschens
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Lothar Struck
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Martin Dolls aufschlußreiche und unterhaltsame Untersuchung
»Fälschung und Fake«.
Schon das
Cover von Martin Dolls Buch "Fälschung und Fake" führt in die Materie ein:
Was zunächst wie ein Suhrkamp-Titelbild von Willy Fleckhaus aussieht,
entpuppt sich beim genauen Hinsehen als das, was der Autor als Fake
bezeichnet. Beim genauen Schauen und Lesen wird jeder Zweifel zerstreut: Das
Buch ist nicht in der Reihe
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft erschienen, sondern im Kunstverlag
Kadmos. Ein gelungenes Eröffnungsspiel.
 »...
fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen«
Von Dieter Kaltwasser
Artikel
lesen
Ein Streifzug durch die Neuerscheinungen
zum 250. Geburtstag von Jean Paul.
Wer ist eigentlich
Johann Paul Friedrich Richter, der sich Jean Paul nannte, jener
»kauzige Spinner und Biertrinker«, der nach Meinung einiger Zeitgenossen nur
unlesbares Zeug verfasste. Heute ist sein Ruhm nahezu verblasst.
Google listet ihn irgendwo zwischen Jean Paul Belmondo, Gaultier und Sartre
auf, die aktuelle Rezeption des großen Romanciers, Essayisten, Satirikers
und Wortschöpfers lässt sich am besten mit den Worten
»vielgelobt
und ungelesen«
charakterisieren.
 Verflüchtigung
ist das Schicksal unseres Selbst in der Gegenwart
Jürgen
Nielsen Sikora zur Ekstase des Sozialen
Artikel
lesen
»... das Soziale ist
bestenfalls noch Lockmittel, Hypothese und zu verwaltender Rest; der Mensch
dessen Abfallprodukt, gehalten in einem „zufälligen Gravitationsfeld" – seinem
„sozialen" Netzwerk, nicht gewillt, anzuerkennen, dass eben das Soziale dieses
Netzwerks im Raum der totalen Simulation wegstirbt.«
Baudrillard Leseprobe
Gut,
dass der Geist keine Substanz hat
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Die »Echte
falsche Pracht« des Erhard Schütz.
Seine großartigen kleinen Schriften zur Literatur sind beim ehrenwerten
Verbrecher Verlag erschienen.
»Schütz zeigt sich als wilder Leser, dessen Kritiken kleine Kunstwerke sind.«
Leseprobe
Tosende
Bilderwelten
Von
Lothar Struck
Artikel lesen
Zum 60.
Geburtstag Josef Winklers am 3. März veröffentlicht der Suhrkamp-Verlag mit
»Wortschatz der Nacht« eine frühe Erzählung.
Die Prosa
Josef Winklers wirkt zuweilen als Psychogramm des Autors; eine Deutung, die
durchaus als erster Affekt gewollt scheint. Aber die Nähe zu biografischen
und geografischen Details darf nicht voreilig mit der Erlebniswelt des
Dichters gleichgesetzt werden. Die Texte sind und bleiben Fiktionen, auch
wenn die Hauptfigur Josef Winkler heißt.
 Dichtung
und Wahrheit über die Gruppe 47
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Zwei neue
Bücher erhellen jenseits von Verklärung oder Verachtung die Keimzelle des
deutschen Nachkriegs-Feuilletons.
»Die fast parallele Veröffentlichung der Richter-Tagebücher und von
Böttigers Buch muss man nachträglich als Glücksfall werten. Vermutlich war
es nie derart anregend und aufschlussreich sich über dieses Kapitel der
deutschen Literaturgeschichte zu informieren.«
Schaltwerk der Gedanken
Zur
Erinnerung an Egon Friedell
(21.Januar 1878 - 16. März 1938)
Artikel lesen
»Die Arbeit ist ein Fluch, der über den Menschen
verhängt wurde, als er
vertrieben ward aus dem Paradies des Nichtstuns.«
Ein
neues, buntes Völkchen
Von Michael
Knoll
Artikel lesen
Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen.
»Die
Differenz zwischen Menschen mit deutscher Herkunft und denen mit
nicht-deutscher Herkunft wird in naher Zukunft irrelevant. Stattdessen wird
uns die Frage nach dem Zusammenleben von Menschen mit hybriden Identitäten
in einer ausfasernden Gesellschaft beschäftigen.«
»Jeder
ist der Held seiner eigenen Märchen«
Von
Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Ismet
Prcic beschreibt in seinem Roman »Scherben«, wie ein bosnischer Flüchtling im
kalifornischen Exil versucht, mit seinen Kriegserinnerungen klarzukommen.
»Mach
dir keine Gedanken, was wahr ist und was nicht, damit machst du dich nur
verrückt. Schreibt einfach nur. Schreib alles auf.«
Leseprobe
Die
Natur der Dinge
Von Lida Bach
Artikel lesen
Der Blick in
»Albertus Sebas Naturalienkabinett«
entdeckt alte und neue Rätsel der Natur und das ewige Rätsel des
menschlichen Verlangens nach dem Außergewöhnlichen.
Von
Quants und anderen Monstern
Von
Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Frank Schirrmachers »Ego - Das Spiel des Lebens«
ist eine wilde Alarmmaschine und kapituliert allzu voreilig.
Leseprobe
Nicht
sicher
Von
Georg Patzer
Artikel lesen
In
seinem Band »Die Nachmittagsvorstellung«
schreibt Jehoschua Kenaz in neun Erzählungen über den lauernden Horror
des Lebens.
Leseprobe
»Und
er gedachte der Wegwarten ...«
Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Der
trotzige Stoiker - Hermann Lenz zum Hundertsten.
Wer rasche und
schnell eingängige Lektüre bevorzugt, sollte es lassen. Aber irgendwann wird
der Leser reich beschenkt und mag nicht mehr aufhören zu lesen.
Leseprobe
Eine
verwickelte Handlung und eine schöne Sprache
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Georg Patzer
Artikel lesen
Der nächste Band der Oßmannstedter Ausgabe der Werke
von Christoph Martin Wieland ist erschienen, leider wieder ohne Kommentare.
»Komm,
laß dich nieder zu uns auf diesen kanapee, / Und, statt zu rufen, ich seh,
ich seh, / Was niemand sieht als du, erzähl' uns fein gelassen / Wie alles
sich begab.«
Unterwegs
im Balkan
Von
Lothar Struck
Artikel lesen
Über Andrzej Stasiuks aufrührende Reiseaufzeichnungen »Tagebuch danach
geschrieben«.
»Es ist schwierig,
Andrzej Stasiuk und seiner monomanischen Melancholie den Balkan und Polen
betreffend nicht zu verfallen.«
Die
Geburt der Aufklärung aus dem Geist des Salons
Von Goedart Palm
Artikel lesen
Über Philipp Bloms lesenswerte Ehrenrettung der »Bösen Philosophen« und
die Frage: Gibt es ein uneingelöstes Erbe der Aufklärung, das heute noch
relevant ist?
Leseprobe
Ausnahmezustand
Von Krisha Kops
Artikel lesen
Navid Kermanis
Reisen in eine beunruhigte Welt
führen an
die »Grenzen
des Berichtbaren«.
»Es führt einen
an das Herz des Geschehens, etwas näher an das Warum, wenn es so etwas
denn überhaupt wirklich gibt. Die Geschehnisse in diesen Ländern werden unser
Leben beeinflussen, ob wir wollen oder nicht. Und für jeden, der das Gesicht
hinter der Zeitung sehen will, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre.«
Ideenklau,
oder: Was darf Literatur?
Von Gunther Neumann
Artikel lesen
Janne Tellers Kammerspiel um Fiktion und Plagiat,
um Persönlichkeitsrechte, Macht und Gewissen.
»Der
Grad der Verantwortung sinkt im Quadrat der Anzahl der Menschen, auf die sie
verteilt werden kann,...«
Transparenz
und Komplott
Von Klaus Bittermann
Artikel lesen
Hans Magnus Enzensberger rückt mit seinen
zwanzig
Zehn-Minuten-Essays ein wenig die Welt zurecht.
»Das
Erstaunliche dabei ist nur, dass er trotz seines Universalwissens angesichts
der Verhältnisse nicht kapituliert, sein Schreiben keinen depressiven oder
fatalistischen Unterton bekommt, dass er sich mit feinen ironischen und
sarkastischen Seitenhieben zur Wehr setzt und sich immer wieder als der
glänzende Stilist erweist, als den man ihn überall bewundert.«
Leseprobe
Die
Welt nach den Maximen des Buchhalters
Von
Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Byung-Chul Hans Essay
»Agonie
des Eros«
»Der
Andere wird in dieser Hölle des Gleichen von uns bloß als konsumierbare
Differenz wahrgenommen. Bestenfalls leiten uns die Maximen des Buchhalters:
Datensteuerung und Repetition, Vergleich und Kalkulation. Das sei tödlich
für alles Zwischenmenschliche. Die Fähigkeit zu lieben schwindet.«
<
Erkundungen
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Über »Die Arbeit des Zuschauers« – Peter Handke und das Theater. Das
materialreiche Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung.
»Es dauert
nicht lange, bis man über das opulente und prachtvolle Buch ins Schwärmen
gerät. (...) wunderbare Faksimiles von Handkes Notizbüchern und Briefen,
Fotos von Aufführungen, Ausschnitten von Programmheften, Plakaten und
Zeitungsartikeln. Manchmal schaut man dem Dichter direkt über die Schulter,
...«
Neues
aus dem Zeitalter der Angst
Von Patrick Wichmann
Artikel lesen
Wie Richard
Yates den Weg zurück in den
Buchhandel fand und warum er bleiben wird.
Für seine
Bücher könnte wohl kaum ein Motto treffender sein, als das Diktum F. Scott
Fitzgeralds, das Yates seinem Roman »Eine gute Schule« vorangestellt hat:
»Rück mit dem Stuhl heran / Bis an den Rand des Abgrunds / Dann erzähle ich
dir eine Geschichte.«
Leseprobe
Bourgeoiser
Polit-Pop
Von
Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Wie
wohlsituierte Schelme sich einen verelendeten Narren halten.
Emmanuel Carrères
Romanbiografie über das »Scheißleben« des Eduard Limonow.
»Ausgiebig bedient sich Carrère des umfangreichen autobiographisch
getönten Werks des unkaputtbaren Limonow. Dort, wo es allzu braun wird,
hellt er es journalistisch und biedermoralphilosophisch auf, nicht zuletzt
in Habachtstellung vor Bernard-Henri Lévy.«
Hörprobe
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Zakhar
Prilepin
Sankya
Auf der shortlist Internationaler Literaturpreis
Haus der Kulturen der Welt.
Sankya, der jugendliche Held dieser mitreißenden
Geschichte von Revolte, Liebe und Verrat, ist
Mitglied einer Gruppe militanter Regimekritiker.
Nach heftigen Krawallen in Moskau ist ihm die
Sicherheitspolizei auf der Spur. Er flieht aufs
Land. Als er Kontakt mit seiner Freundin
aufnimmt, gerät er in einen Hinterhalt und wird
verhaftet. Im Gefängnis wird er Opfer von Folter
und Erniedrigung. Was Spiel war, ist plötzlich
blutiger Ernst. |
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Matthes & Seitz Berlin |
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für Herz & Hirn
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Von Dieter Kaltwasser
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Zum 225. Geburtstag von Arthur Schopenhauer.
Schopenhauer ist ein singuläres Ereignis in der langen Geschichte der
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Lesen Sie gefälligst
Schopenhauer!
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Der Passagen Verlag
Es
besteht ein Bedarf an Denken!
Der
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Passagen Verlag
feierte 2012 sein 25-jähriges Bestehen.
Anlaß für Bernd Leukert zu einem ausführlichen Gespräch mit dem
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»Niemand hat ein
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Antoine de Rivarol - der monarchistische Aufsteiger
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Wie man einen
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Der Schatten
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Auf der Suche nach
Christian Linder.
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»Die Funktion der Kunst ist niemals«, belehre ich im Widerstreit mit meinen
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Die Fluchtbewegungen des Bob Dylan
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Steininger zu
Ben Ratliffs lesenswerten Biographie über einen Unsterblichen der
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»Coltrane.
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der Notensysteme an individuellen Modalitäten abgewinnt. 'Irgendwann braucht
jeder Musiker einen eigenen Sound', den man 'im Idealfall schon beim ersten Ton
erkennt.'«
Mit 10 Bild- & Tondokumenten aus der Tube.
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»Donna Summers und Robin Gibbs vorzeitige
karzinogene Tode erinnern uns wie das dazwischen eingetretene Lebensende von
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Kurze Geschichten von Joe Bauer:
Ede
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jedes Geheimnis muss gelüftet werden. Eine Stadt braucht Geheimnisse.
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vom Frosch
Metamorphose Betrachtungen
von Joe Bauer
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»Die
Sonne stand tief, das Wasser dampfte in der eisigen Februarkälte, und es war ein
Spaß, so zu tun, als sei Sommer. Man muss es nicht glauben, wenn die Leute
sagen, das Wasser im Mineralbad Berg sei im Winter kälter als im Sommer. Die
Sauna ist bei fünfunddreißig Grad im Schatten auch nicht heißer als bei fünfzehn
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der Ochs vor dem Berg
Joe Bauer in der Stadt
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Der
Reisemuffel
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spuckte auf die Marketing-Botschaft, Reisen sei für Menschen ein Kulturgut.«
Herzlichen Glückwunsch zu über 500 Depeschen
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Joe Bauers
Flaneursalon
Am Neckar
Eine kurze Geschichte von Joe Bauer
Text lesen
»Mit der Linie 2 fuhr ich am
Morgen einige Stationen weiter als üblich durch Stuttgart und stieg erst in der
Mercedesstraße aus. Nicht weil ich verschlafen hatte. Ich musste nach Bad
Cannstatt, die Hochwasserlage prüfen. Hochwasserlage, hatten sie im Fernsehen
gesagt, Hochwasserlage, wie Hanglage. Bald würde es wieder regnen. Das war
gefährlich. Als ich
von der Brücke aus die Brühe unter mir sah, wurde mir schlecht.«
Buddy
Eine Short-Story
von Jörn Birkholz
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»Sonntagmorgen. Nachdurst! Tastend begebe ich mich auf die Suche nach der
Mineralwasserflasche, die irgendwo neben meiner Matratze stehen muss. Nachdem
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schließlich und trinke gierig. Ich stehe auf. Leichter Schwindel, Kopfschmerzen,
aber ansonsten alles im gelben Bereich. Ich gehe auf den Balkon und blicke zur
Bäckerei auf der anderen Straßenseite. Davor liegt ein Hund.«
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