Home

Glanz&Elend

Literatur                              Impressum & Datenschutz - Mediadaten

 

Anzeige
Philipp Böhm
Schellenmann

»Es gibt etwas, das Hartmann weiß und Jakob nicht.«
Hartmann und Jakob arbeiten in einer Fabrik am Stadtrand.
Niemand kann so recht sagen, was dort eigentlich produziert
wird. Jahrelang hat Hartmann auf Jakob aufgepasst und ihn
langsam in seine Welt eingeführt. Nach einem Streit verschwindet
er eines Tages. Jakob begibt sich auf die Suche nach seinem Freund, während die Natur um die kleine Stadt zu sterben beginnt und die Bewohner immer aggressiver werden. Dabei folgt ihm der mysteriöse Schellenmann.
Leseprobe                              Verbrecher Verlag

Biografien, Tagebücher & Briefe
Krimis, Thriller & Agenten
Geschichte & Politik
Philosophie & politische Theorie
Autoren | Essays
Lesungen | Filmstarts
 

50 Romane, Novellen, Erzählungen


Erkundungsgang
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Peter Handke begleitet seine »Obstdiebin« ins Landesinnere
»Und beim Lesen vom »Streunen und Stromern« Alexias und all den Verwandlungen möge man Muße und Geduld haben für all die Pretiosen (der Gottesdienst!, die alternde Lehrerin!, die Platzsuche in einem leeren Lokal!), die es in dieser großen Erzählung so reichhaltig gibt.« Leseprobe
 


Peter Handke - Sekundärlese
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Welche Bücher sind zu Handke neu erschienen?
Wo wird sein Werk – womöglich unabhängig vom Geburtstag – heuer entsprechend neu gedeutet und aufbereitet? Es gibt einige bemerkenswerte Neuerscheinungen, die es lohnt, genauer zu beobachten.



Koste es, was es wolle!
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Das Außerordentliche von Thomas Hardys Roman
»Jude the Obscure«
»
Ja, mit geradezu mathematischer Präzision entwirft Thomas Hardy eine kaleidoskopisch wechselnde Ansicht von den unterschiedlichen Dialektiken, die sich für Liebe & Sexualität in der viktorianischen Gesellschaft durch das Zwangssystem der Ehe ergeben.«


Ein blasses Mädchenbild
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Theresias Enzensbergers Roman »Blaupause« bleibt im Belanglosen hängen.
»Enzensbergers Roman erinnert vielmehr über weite Strecken an einen solide produzierten ARD Mittwochsfernsehfilm, mit einem Hauch Anspruch,...« Leseprobe




Carrières letzte Seufzer
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Ein amüsantes Totengespräch mit Luis Bunuel
»Es ist gewissermaßen ein Kehraus aller Materialien, Erinnerungen & Anekdoten, die 1980 bei der gemeinsamen Arbeit an Bunuels gesammelten »Erinnerungen« unter den Tisch gefallen waren: sozusagen allerletzte Seufzer Carrières über den Verlust des spanischen Freundes.«


Autofiktionale Miniatursammlung
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Armin Stingls kleine Prosa Eine Schachtel voll Sachen
»Stingls Büchlein erhellt jeden Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterabend. Und unwillkürlich beginnt man danach in seinen eigenen Schachteln und Schubladen herum zu suchen.«





Der Gigant
Von Herbert Debes

Artikel lesen
Wie ein Koloß auf drei Säulen ragt Peter Weiss' Roman-Essay
»Ästhetik des Widerstands« aus der deutschen Literatur.
Eine monumentale Arbeit an den Zügen des Menschlichen,
die es für die Generationen der Nachgeborenen neu zu entdecken gilt.
Leseprobe




Die Causa Globocnik
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Josef Winklers »Laß dich heimgeigen, Vater,
oder Den Tod ins Herz mir schreibe
«.
»
Bei allem Furor und der spürbaren existentiellen Notwendigkeit des Protagonisten, sich seinen Kindheitsdeformationen schreibend zu exorzieren kann ein genaues Studium vor allem der im Kärntner Milieu angesiedelten Bücher nicht verhehlen, dass hier bisweilen eine lustvolle Selbstviktimisierung inszeniert wird.« Leseprobe


Die Protokollführung des alltäglichen Elends
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Alice Schmidt fixiert die anfänglichen Lebensumstände des Schriftsteller–Ehepaars.
»Der heutige Nachleser kann sich – ganz ähnlich wie aus den »Snapshots« des fiktionalen Frühwerks – aus Alices Wort- & Zeichenkonzentraten den Alltag des Paars imaginativ rekonstruieren.«


J.P. Morgan versus Edison
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Anthony McCartens biographischer Roman bringt »Licht« in die amerikanische Industriegeschichte
»Wie stets, wenn ein fiktives Werk auf realen Fakten beruht«, schreibt McCarten weiter, »ist der Leser gefragt, diese beiden Elemente gegeneinander abzuwägen.« Leseprobe
 

Früchte des Gelingens
Von Robert Schwarz
Artikel lesen
In ihrem Kompendium »Wo Mut die Seele trägt« erzählt Nahid Shahalimi die Lebensgeschichten afghanischer Frauen.
»... und es braucht noch viel Zeit und Engagement, um sich überall durchzusetzen - wahrscheinlich einige Generationen. Man darf nicht vergessen, dass schätzungsweise drei Viertel der Kindes dieses Landes traumatisiert sind.«

Goethes Schweizer Reise
und das Leben zum Tod hin

Von Georg Patzer
Artikel lesen
Adolf Muschgs neue Erzählung »
Der weiße Freitag« ist sein wohl persönlichstes Buch.
»Das Buch ist formal ein schillernder Hybrid von Erzählung, Germanistik und Autobiografie, manchmal verdichtet funkelnd, manchmal gelehrt, oft überlegend ruhig.« Leseprobe

 

Von der Liebe, dem Leid und dem Landleben
Von Sigrid Lüdke-Haertel
Artikel lesen
Jane Austens »Sense and Sensibility« in neuer Übersetzung
»Die Irrungen, Wirrungen und Wendungen und der Zusammenprall von »Vernunft und Gefühl« werden von einer Sprache getragen, die keine Haupt- und Staatsaktionen braucht, um eine ganze Gesellschaft zu beschreiben. Kein Wort über die Französische Revolution, kein Gedanke an die industriellen Veränderungen, die sich ankündigen. Und doch sind deren Auswirkungen zu erkennen.«


Erinnerungssplitter
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Dina Sikirićs Erzählung »Was den Fluss bewegt«
In nur wenigen Sätzen gelingt es ihr die Wandlung (ist es eine Verwandlung?) zu erzählen, das Anders- und Fremdsein nicht mehr als Makel zu empfinden, den es zu verbergen oder zu vertuschen gilt, sondern ihn selbstbewusst noch hervorzuheben.


Szenen einer Ehe
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Jonathan Safran Foer hat in seinem dritten Werk »Hier bin ich« einen zähen knapp siebenhundert Seiten langen Scheidungsroman geschrieben. Leseprobe
»Der Plot plätschert vor sich hin, da hilft es auch nicht, dass kurz nach der Ankunft der Verwandten in Washington in Israel auch noch ein heftiges Erdbeben ausgebrochen ist, ...«


Der Unversöhnliche
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Noch einmal zu Martin Walsers »Statt etwas oder Der letzte Rank«
»Da Walser aber (...) erkennen muss, dass er seine "Feinde" um den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie wegen auch gebraucht hat, muss er sie nicht nur verteufeln, sondern auch mumifizieren, denn instinktiv merkt er, dass Spazierfahrten mit Denis Scheck keine dauerhafte Kanonisierung eines Werkes bewirken.« Leseprobe

Kehraus
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Martin Walsers jüngstes/letztes Buch
Wäre dieser späte Walser eine Wolke, der das Träumen genügt, hätte es nicht dessen bedurft, was diesen quietistischen Wunschzuständen an Parabeln, Erzählungen, Skizzen, autobiographischen Erinnerungen oder Aphorismen auf 160 Seiten in 52 unterschiedlich langen Kapiteln folgt. Aber noch immer hat der alte Herr Walser sein erwünschtes Tao nicht erreicht. Leseprobe

Augsburg -
oder von Sancho Panza zu Thomas Mann
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Wohin eine heutige »Don Quijote«-Lektüre führen kann.
»Wenn man den »Don Quijote«, mehr als 400 Jahre nach seiner Entstehung heute liest, ist man über Vielerlei erstaunt. Es ist doch bemerkenswert, dass der »Roman aller Romane« gewissermaßen in nuce alle späteren komplexen Entwicklungen & Ausprägungen dieses Erzählgenres (& auch des Slapsticks & des narrativen Historien- & Spielfilms) enthält!« Leseprobe

Ein pulsierendes Wimmelbild
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Fiston Mwanza Mujilas Debutroman »Tram 83« zum Zweiten.
»... mal expressiv, mal impressionistisch; Märchen, Moritat, Porno und Burleske - ein mystischer Realismus mit gleichzeitig gnadenlos analytischem Blick, der gut verborgen im Dialogstrom herauslugt.«
Leseprobe



Kurztrip ins Herz der Finsternis
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Fiston Mwanza Mujilas fulminanter Debutroman »Tram 83« überzeugt durch sein Tempo, seinen Rhythmus und seinen klaren Stil, das ist tatsächlich sowas wie literarischer Hardbop auf dem Weg ins freie Spiel, großartig.
Leseprobe






Identitätssuche eines Deplatzierten
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Eduardo Halfons Roman Signor Hoffman
»Ich verharrte wie gelähmt, während mir allmählich ins Bewusstsein drang, dass das, was ich vor mir sah, nicht mehr war als eine Imitation; dass man erst für gut befunden hatte, das ursprüngliche Lager zu zerstören und dann am selben Ort eine Kopie des ursprünglichen Lagers zu errichten; also eine Art Modell oder Schaukasten gebaut hatte oder Themenpark zum menschlichen Leid (…)« Leseprobe

Die Vermessung der Zeit
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Christoph Ransmayrs Roman »Cox oder Der Lauf der Zeit«
»Denn natürlich ist das Buch nicht nur eine Parabel auf Vergänglichkeit und Zeit, sondern eben auch eine Allegorie auf die Hybris von menschlicher Macht – sei sie politisch oder, im Falle der Automatenbauer, technologisch ausgestattet.« Leseprobe

 

Schlecht inszeniertes Zauberkunststück
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Daniel Kehlmanns Erzählung »Du hättest gehen sollen«
»Die Erscheinungen des Ich-Erzählers wirken weder bedrohlich noch wahnsinnig, sondern eher komisch. Sie werden nicht erzählt, sondern nur behauptet und mit routinierter Lustlosigkeit aneinandergereiht.« Leseprobe



Transzendenz jenseits des Plots
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Christian Krachts kontrovers diskutierter Roman »Die Toten« zeigt auf eine berührend-schockierende Weise in einer Emulsion aus Frivolität, Ornament und Melancholie die gescheiterten Sehnsüchte und Ambitionen von Menschen und gleichzeitig deren Diabolik.« Leseprobe

 

Aus dem Inneren der Höllenmaschine
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
»Grabmal für fünfhunderttausend Soldaten«
Pierre Guyotat wurde im Jahr 1960 in den Krieg nach Algerien einberufen. Dort kam er zwei Jahre später wegen seines Aufrufs zur Desertion und der Verbreitung verbotener Schriften in Haft. Das »Grabmal« gilt als eines der Hauptwerke der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In Deutschland ist Guyotat hingegen bis heute wenig bekannt. Mit der Veröffentlichung des »Grabmals« sowie seines Werks »Eden Eden Eden« (Diaphanes 2015) wird sich dies schlagartig ändern.



Die Einsamkeit des tierlieben Menschen
Von Timotheus Schneidegger
Artikel lesen
Monika Marons Betrachtung »Krähengekrächz«
»Seine Melancholie gewinnt das Büchlein aus dem, was im Text nur zwischen den Zeilen steht...« Leseprobe






Souverän zwischen den Genres
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Martin von Arndts neuer Roman »Rattenlinien«
Von Arndt bedient nicht nur gekonnt den Plot der Agentengeschichte sondern zeigt in den Zwischentexten über das Schicksal Eckarts und Rosenbergs im Nazi-Berlin seine literarischen Qualitäten. Leseprobe



Weises Kammerspiel über Liebe und Literatur
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Navid Kermanis
neuer Roman »Sozusagen Paris«
»Das Buch wird durch die Exkurse in die Literatur von Flaubert, Proust, Stendhal, Zola, Balzac und Bernanos (und nicht zuletzt von Adorno) selbst zu einer Theorie des Romans. Diese Doppelperspektive zeigt sich auch in den harten Auseinandersetzungen mit dem Lektor, der diesen Roman offensichtlich äußerst kritisch gegengelesen hat.« Leseprobe


Von der Schönheit, der Verführung, der Zerstörung
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Über Gerhard Falkners Roman »Apollokalypse«
»Ich könnte immerzu zitieren. Ein Buch, dessen fulminanter Beginn in ein noch fulminanteres Finale mündet. Lesen!« Leseprobe




Ein gerontologischer Entwicklungsroman
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Jochen Schimmangs Roman »Altes Zollhaus, Staatsgrenze West«
»Lange Zeit scheint es so, als solle sogar einer Anonymität des Dorflebens das Wort geredet werden; eine Gegenrede zum Globalisierungssprech der Großstadtverehrer.« Leseprobe




Eine Filmcrew bei Kriegsende
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Voller Klischees und Kitsch, ermüdend und eintönig. Mit »Warten auf Goebbels« verschenkt Bernd Schroeder ein schönes Thema.
»...eigentlich ein spannendes Thema, nur leider gelingt es Schroeder nicht, das auch gut zu schreiben. Hölzern reden seine Protagonisten miteinander, keiner wird auch nur ansatzweise lebendig.« Leseprobe


Expressionistisch wuchernd, eiskalt und abstrakt
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Nicola Lagioias Roman »Eiskalter Süden« entwirft ein böses Bild von Italiens Süden
»Bildhaft und manchmal etwas preziös, präzise und düster ist die Sprache von Lagioia, der für diesen Roman mit dem Premio Strega, dem wichtigsten italienischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde.«

Temps perdu
Von Klaus Bittermann
Artikel lesen
Elliot Pauls wunderschönes Porträt von Paris.

»Ein Buch, in dem man sich gerne verliert, nicht nur, weil eine bizarre und schon lange untergegangene Welt wieder lebendig wird, sondern auch, weil man erfährt, wie sich die politischen Wirren im Alltag der kleinen Welt der Rue de la Huchette niederschlugen.«


Der Wildfang
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Wolfgang Welts nachgelassenes Fragment »Die Pannschüppe« – im neuesten »Schreibheft« abgedruckt - ist ein chaotischer und sehr schöner Text.
»So sehr es den Leser freut, diesen Text zu lesen, so traurig wird man am Ende, wenn man realisiert, dass es (vermutlich) das letzte sein wird, was man von Wolfgang Welt gelesen hat. Freude und Trauer sind eben doch manchmal Nachbarn.«

Geschichten des Überlebens
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Barbara Kennewegs Roman »Haus für eine Person«
»...und dann versteht man, warum ihr das Leben von Frau Paul in fünf politischen Systemen und zwei Kriegen wert- oder mindestens gehaltvoller erscheint als die aktuelle Wohlstandsexistenz, die nur zwanzig verschiedene Chipssorten zu präsentieren in der Lage ist.«




Eine verkrachte Existenz, ein großer Dichter
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Joachim Kersten und Friedrich Pfäfflin zeichnen die Beziehung zwischen Detlev von Liliencron und Karl Kraus nach
»Es giebt in Deutschland einen Dichter, einen echten Dichter; aber, fragt man einen aus der Menge nach ihm, so bekommt man entweder ein langes Gesicht oder ein ironisches Lächeln zu sehen. Dieser echte Dichter ist Detlev Freiherr von Liliencron.«

Leben vor dem Sprung
V
on Jörn Birkholz
Artikel lesen
In seinem neuen Roman bewegt sich Hans Platzgumer
konsequent und lesenswert am »Am Rand« des Erträglichen.
»Im Radio spielten sie häufig 'I Only Wanna Be With You' von einer Band, die, wie wir dachten B-Südtirolers, nicht Bay City Rollers hieß.« Leseprobe
5 Fragen an Hans Platzgumer: zum Interview
 

Der letzte Landstreicher
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Peter Handkes trotzig-grandioser Weltalmanach
»Vor der Baumschattenwand nachts«.
»Und ja: Realisten, Empiriker, Spiegelonline-Kolumnenschreiber und, um aus einem Theaterstück von Handke zu zitieren, »Unablenkbare«, »halblustige Unernste» oder »Unbesiegbare« werden verloren sein für diese Welt und damit auch für dieses Buch. Für alle anderen ist es eine Schatztruhe, die auch noch beim zweiten oder dritten Lesen funkelt.«


»Landflucht« außer Kontrolle
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Peter Stamm zieht es in seinem neuen Roman »Weit über das Land«.
»Stamm schreibt kühl, solide und klar. Leider kommt nur schwerlich Spannung auf, zu schwach werden Thomas' psychologische Motive ausgeleuchtet. Lediglich wird eine etwas biedere Alltagsflucht skizziert, gepaart mit einem diffusen Freiheitsbedürfnis – kurz, Wohlstandsprobleme.«


Der Kampfhund Erinnerung
Von Klaus Bittermann
Artikel lesen
»Panikherz« von Benjamin von Stuckrad-Barre
»... herausgekommen ist ein großes Buch, ein Buch, das bleiben wird, weil er sein Leben in die Waagschale geworfen hat, um Ruhm und Erfolg zu erlangen. Er ähnelt damit mehr als er es vielleicht weiß, weil der Name in seinen hagiographischen Aufzählungen nie auftaucht, Hunter S. Thompson, auch ein Getriebener und großer Autor.« Leseprobe

»Man muß leben, mehr nicht«
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Christoph Heins neuer Roman
»Glückskind mit Vater« offenbart den hypersensiblen Kern eines Menschen, der auf sein Leben nur schicksalhaft und mit Schande zurückblicken kann.
»...der 'Schatz der Erinnerungen', wie es einmal heißt, erweist sich als ein Abgrund des Scheiterns. Die Hoffnung auf eine heilende Kraft des Erzählens, der Balsam der Literatur, stellt sich nicht ein.« Leseprobe

Reflektionen über das Schreiben
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Dany Laferrières inspirierendes »Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama«.
»Es kommt irgendwann der Augenblick, in dem man vergessen muss, dass man Schriftsteller ist, um es zu bleiben«.




Der Spanische Bürgerkrieg
aus katalanischer Sicht

Von Isabella Caldart
Artikel lesen
Nie war ein Krieg sinnloser als in dem Roman »Flüchtiger Glanz« von Joan Sales, der die Dichotomie zwischen den Guten und den Bösen aufbricht – munter werden bei Faschisten und Republikanern die Seiten getauscht. Leseprobe Mit 5 weiteren Buchtipps zum Thema


Himmel oder Hölle?
Von Robert Schwarz
Artikel lesen
Die »Übertragungen aus der Nähe« von René Steininger
»...Diese beiden Mysterien sind nämlich innerlich verbunden,
getrennt nur durch einen Buchstaben
der die Wunde manchmal zu einem Wunder verklärt
und das Wunder wieder zur Wunde verkürzt...« (Der hypochondrische Eid)

Grosse Worte und Miniaturen
Von Georg Keuschnig
Artikel lesen
Roger Willemsens feuilletonistisch-aphoristisches
phänomenologisches Essay »Der Knacks«
Man ist geneigt, das Buch in das Feuilleton-Regal zu stellen. Aber die Suche nach dem Knacks lässt einem nicht mehr los. Und mit ihm das Fragen.
Hörprobe

 

Erkundungen
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Esther Kinskys und Martin Chalmers »Aufzeichnungen von der kalten Krim - Karadag Oktober 13«.
»Man muss sich freilich auf die intellektuell motivierten Intentionen und Reflexionen der Erzähler einlassen und Kinskys Erzählen des Nebeneinanders von Idyll und Trostlosigkeit wie schon zuletzt in ihrem grandiosen Roman "Am Fluß" ausgeführt goutieren. Dann erst kann man diese Reiseerzählung genießen.«

»Schreiben als Wiederentdeckung«
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Peter Handkes neuer Band seiner Begleitschreiben »Tage und Werke«
»Und ja, wenn man "Tage und Werke" in einem Stück gelesen hat, ist man erschöpft. Aber es ist eine Erschöpfung, die nicht ermattet, sondern stimuliert, Neugier, ja: Leselust erzeugt. Was gibt es Besseres



Verfluchtes Mexico
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Kühle Prosa, vor Empörung zitternd, Antonio Ortunos wütender Roman »Die Verbrannten«
»
Wie hier evozierende Beschreibung des nackten Grauens in kommentierende Reflexion übergeht, ist für den changierenden Stil des ganzen Buches bezeichnend.«




Große Geste ohne Inhalt
Von Jürgen Nielsen Sikora
Artikel lesen
Zum »Manifest« von Lisa Kränzler und Tomaso Carnetto.
»Ein solch Leser verachtendes Vorgehen knüpft nahtlos an zahlreiche künstlerische und kunstwissenschaftliche Ausführungen an, die es ganz offensichtlich nicht nötig haben, Begriffsarbeit zu leisten. (...) Das vorherrschende Gestaltungsprinzip ist, die Ausführungen mit großen Gesten und entsprechendem Pathos zu schmücken. Manch einer hält dies fälschlicherweise selbst für Kunst, obgleich es nur wildes Geschwafel ist.«


site search by freefind

Anzeige
Joseph Roth
Reisen in die Ukraine und
nach Russland

Auf seinen Expeditionen nach Kiew, Moskau und Odessa, nach Lemberg, Baku oder Astrachan taucht der in Galizien geborene Schriftsteller und Journalist Joseph Roth in den Kosmos des östlichen Europa ein. Seine Berichte und Essays aus den 1920er Jahren sind bewegende Zeugnisse von großer Aktualität! Leseprobe
C.H. Beck


150 Literaturtipps
von Herbert Debes

Auf das Leben und die Freundschaft
»Es gibt Bücher, die glücklich machen. John Steinbecks »Logbuch des Lebens« ist uneingeschränkt eines davon, zumal, wenn es in dieser beispielhaft gestalteten Ausgabe darauf wartet von Steinbeck-Liebhabern an neue Leser-Generationen weitergegeben zu werden.« Zu den Büchern

Das Leben als Abenteuer
»Diese zweisprachige Ausgabe der 'Blumen des Bösen' neu übersetzt von Simon Werle anlässlich des 150. Todestages von Charles Baudelaire setzt einen funkelnden Meilenstein.
«
Zu den Büchern


Flucht & Migration
12 Bücher zu dem drängendsten Problem unserer Zeit
Zu den Bücher





Kleine literarische Herbstlese
15 Beispiele für lesenswerten Stoff

Zur den Büchern




Früchte des Meeres
15 lesenswerte Bücher über das Leben auf und mit dem Meer
Zu den Büchern




Longseller mit Qualitätsgarantie
50 Bücher auf einen Blick




24 Lesetipps
für Herz & Hirn
Alle Bücher auf einen Blick



15 Bücher
für untern Baum

Alle Bücher auf einen Blick
 


Glanz&Elend
Magazin für Literatur und Zeitkritik
Home
     Termine     Literatur     Krimi     Autoren & Essays     Biografien & Briefe     Geschichte & Politik     Zeitkritik     Film     Impressum     Mediadaten