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Glanz&Elend Literatur und Zeitkritik

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Glanz&Elend
Die Zeitschrift kommt als
großformatiger Broschurband
in einer limitierten Auflage
von 1.000 Exemplaren
mit 176 Seiten, die es in sich haben.

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Helmuth James von Moltke, der ab 1940 einen Widerstandskreis gegen das Nazi-Regime um sich scharte, saß vor seiner Hinrichtung im Januar 1945 ein Jahr lang in Haft. Sein Gefängnis-Tagebuch und die Briefe an Freya von Moltke aus dieser Zeit waren bisher unbekannt.        Leseprobe

C.H.Beck























Wozu das Theater?

Ein Laboratorium sozialer Phantasien.

Warum Büchner?
»Wir alle sind Schurken und Engel, Dummköpfe und Genies - und zwar alles in einem.«


Literaturbetrieb
Über Literaturkritik in den alten und neuen Medien
Das Lied vom Ende singen die Anderen

In eigener Sache
Die Abmahnung als Kunstform des Zeitgeists
Jene zivilisatorische Membran, gemeinhin Kultur genannt, die uns von der Barbarei trennt, teilt das Schicksal der Ozonschicht.

Neue Stimmen

Die Preisträger
Die Bandbreite der an die 50 eingegangenen Beiträge
reicht von der flüchtigen Skizze bis zur Magisterarbeit. 
Die prämierten Beiträge

Nachruf
Wie das Schachspiel seine Unschuld verlor
Zum Tod des ehemaligen Schachweltmeisters Bobby Fischer »Ich glaube nicht an Psychologie, ich glaube an gute Züge.«


Spurensuche
Metamorphosen
Ein sehenswertes Fotoprojekt von Lutz Schelhorn und Stefan Mellmann zur Erinnerung an die Deportation der württembergischen Juden
»Die Chemie der Erinnerung«


Seitwert

Zeitkritik - Kolumnen, Kommentare, Glossen & Essays

Sorbas, wo steckst du?



»Wirklichkeitskontrolle«
Ein »Gruß aus dem Zeitalter der Gleichmachung«
v
on Gregor Keuschnig
Artikel lesen
»Der Geist, der aus dieser fürsorglichen Bevormundung spricht, ist seinem Wesen nach totalitär. Er entmündigt den potentiellen Leser und spricht ihm a priori die Reflexionsfähigkeit ab.«

Die Sehnsucht nach der Revolte
Von Herbert Debes
Artikel lesen
Ein Text geht um in Europa, es ist ein Aufruf zum Aufruhr. Was haben die »Unsichtbaren« strategisch & ästhetisch zu bieten? Wie sind sie philosophisch & politisch verwurzelt? Wen repräsentieren sie? Was versprechen sie?


Bob Marley
- Redemption Song


7 Autoren haben die Schrift »Der kommende Aufstand« für Glanz & Elend gelesen:

Peter V. Brinkemper
Wider den Napoleon-Komplex
»Es geht um zivile Verausgabung über die Strategien polizeilich-militärischer Kontrollmacht hinweg, um außerparlamentarische Antizipation von Legitimation vor exekutiver Dummheit - rechtzeitig, bevor deren Verteter im Sinn von 'Doktor Seltsam' an ihrer eigenen Paranoia irrewerden.« Artikel lesen
 

Thomas Hummitzsch
Das Kommunistische Manifest 2.0
oder: Self-fulfilling prophecy

Wenig Falsches, nichts Neues. Die Flugschrift kommt im Gewand der Revolution daher und ist doch nur ein Dokument dessen, was man Linkskonservativismus schimpfen muss. Artikel lesen


Gregor Keuschnig
Komm-Pot - »Der kommende Aufstand«
im Spiegel des modernen Anarchismus

»Der kommende Aufstand« bietet in zwangsoriginell-angestrengten Sätzen einen eklektizistischen Cocktail aus obskurem »Anarcho-Primitivismus«, grobschlächtigem Kommunismus und Pol Pot an.« Artikel lesen



Rudolf Maresch
»Alle sind sich einig: Es wird knallen«
»Ein höchst aufgebrachtes, aber anonym agierendes Komitee lechzt nach dem »Ausnahmezustand«, bringt aber doch nur die Kulturredaktionen des Landes kurzzeitig zum Beben.« Artikel lesen


Goedart Palm
Zundelfrieder & der Rest der coolen Gang
in Zeiten der Globalisierung

Der »kommende Aufstand« wohnt zur Untermiete bereits im Paradies. »Nicht die Revolte an sich ist edel, sondern das, was sie fordert, selbst wenn, was sie erreicht, noch gemein ist.« Das unsichtbare Komitee schwärmt von der »Unterbrechung der Warenflüsse«, der »Aufhebung der Normalität«, die wieder Leben in ein stromloses Mietshaus brächte, als würden wir per Unterversorgung rousseauistisch in das Paradies der Brüderlichkeit geführt. Artikel lesen


Wolfram Schütte
Nur eine schöne Kunstfigur?
»Revolten, die Revolten bleiben, sind Konterrevolutionen, weil sie den Kenntnisstand der bestehenden Macht vergrößern und sichern helfen. Allenfalls sind sie, was der junge Marx der Religion zuschrieb: der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt der herzlosen Welt, der Geist geistloser Zustände - Leuchtzeichen des glücklosen Protestes, Erinnerungsrufe der Vergessenen.« Artikel lesen


Jürgen Nielsen-Sikora
Kritik der affirmativen Vernunft in 30 Paragraphen
»… and I like it all« (David Bowie, Rebel Rebel)
§ 8. Unterschreib, sei begeistert! Erstelle ein Ranking der Rebellionen. Werde zum CEO des kommenden Aufstands! Entwirf ein Plakat mit der Aufschrift: Der Mensch ist Nacht, dies leere Nichts. Diese Nacht erblickt man, wenn man dem Menschen ins Auge blickt — in eine Nacht hinein, die furchtbar wird. (Hegel aus den Jenaer Systementwürfen 1805) Artikel lesen

Vom Mythos der Arbeit
Vier Bücher zur Lage kommentiert von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Die drastischen Auswirkungen der wirtschaftlichen & moralischen Krise auf die Lebensverhältnisse der Menschen schüren das Unbehagen in der Gesellschaft.
»Das gegenwärtige kapitalistische System kann nicht einmal für die soziale Sicherheit sorgen, schafft es aber, dass Marktkriterien unseren Geist unaufhörlich durchlöchern. Unser Verstand ist auf maximale Unternehmensrentabilität und totale Wirtschaftsliberalisierung gepolt.«


Feuilletonistischer Sozialschmus
Frank Hertel hat ein eigenwilliges Buch mit dem markanten Titel »Knochenarbeit« geschrieben. Es trägt den Untertitel: »Ein Frontbericht aus der Wohlstandsgesellschaft«. Hörprobe

Wolfram Schütte hat das Buch gelesen und fordert:
Respekt für »unbegabte Trottel«
»Wenn das nicht eine moralistische Aufrüstung der »dienenden« Klasse der Hertelschen »Knechte« ist, sich vorauseilend in fröhlich-friedliche Bescheidenheit zu üben! Einerseits fit & arbeitswillig, andererseits stolz & zufrieden mit ihrem Los zu sein & zu bleiben.« Artikel lesen

Langweiler & Bescheidwisser
Von Stefan Möller
Artikel lesen
Die Arbeiten von Hubert Winkels »Kann man Bücher lieben« und Daniel Kehlmann »Lob« verdeutlichen Positionen, Probleme und Tendenzen der deutschen Literaturkritik. Leseprobe Winkels  Leseprobe Kehlmann


Erstaunliches Leid, erstaunliche Freud'
Von Jana Volkmann
Artikel lesen
Über Adam Soboczynskis gesammelte zeitkritische Statements »Glänzende Zeiten«
»...aber doch eine feine Lekt
üre für Zwischendurch, von der viel mehr hängenbleibt, als man anfangs vermuten könnte.«


Provinzkritiker

Bemerkungen zu einer Pseudokritik über Stephan Thomes Buch »Grenzgang«, die den Zustand der bundesdeutschen Literaturgroßkritik beleuchten.
»Rezension? Nein, das ist es nicht. Radisch hat sich gar nicht erst die Mühe gemacht, den Roman zu begreifen. Dabei sind diese katapultartig herausgeschleuderten Wortkaskaden eher Dokumente virulenter Sprachlosigkeit.«


Die negative Dialektik des Pop
Von Bernd Blaschke
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Diedrich Diederichsen untersucht mit »Eigenblutdoping« die Selbstverwertung von Künstlern
»Dieses Buch besticht nicht nur durch seine mit allen philosophischen Wassern aus Frankreichs und Frankfurts kritischen Quellen gesalbte kunstsoziologische Urteilskraft; es bietet zudem eine kurze, durchaus subjektive Geschichte politischer und populärer Kunst der letzten 40 Jahre.«

Foto: Dirk Vorderstraße
Ein schändliches Versagen
Von Gregor Keuschnig
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Wie die Medien Guttenbergs »Verzicht« behandeln.


»Täuschen, Tarnen und Verpissen«
Von Dr. Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Über Karl Theodor zu Guttenbergs postmodern-neofeudale Kunst des Zitats und die Krise der akademischen Forschung.


Wen google sperrt, der existiert nicht mehr...

Der Hackerangriff auf Glanz & Elend.
Artikel lesen

Chinesische Skizzen

Der Hund ist weg von Ma Ping Zuo
»Der Hund ist weg. Heute erst ist es mir aufgefallen. Eine große verlassene Baustelle oder, vielleicht besser, eine Investitionsruine aus 2 halbfertigen Hochhäusern und ebenso unfertigen Betongußpavillions bietet mir seit Jahren schon aus meinen südlichen Fenstern einen Blick auf enttäuschte Träume vom Wohnen im Eigenen.«

Das Gottvertrauen der Chinesen und der Unsinn der Chinesischen Küche
von Ma Ping Zuo
»...Ebenso wild geht es zu an den sinnlos auf den Asphalt gepinselten Zebrastreifen, wo alle Kraftfahrzeuge gewohnheitsmäßig wild hupend vor und hinter und mitten durch Fußgängerpulks brettern und riesige Busse mit wildem Getöse und Lautsprechergekreisch brutal durch die Menschenmengen walzen. Doch unerschütterlich in seiner glaubensfesten Aufgehobenheit, nimmt ein jeder Fußgänger sein Schicksal hin. Hauptsache, man kann mitten im tobend lärmenden Chaos noch ins Handy schreien oder wenigstens eine SMS eintippen.«


Ma Pings Chinesische Skizzen Eine Kolumne von Ma Ping Zuo
Weihnachten auf Chinesisch
»In China startet die Weihnachtszeit,
shèngdànjìjié, wenn in den Shopping Malls der großen Städte das erste Mal 'Jingle Bells' gespielt wird und Verkäuferinnen und Bedienungen in Geschäften und Restaurants anfangen, rote Zipfelmützen mit weissen Bommeln zu tragen. Irgendwann im November geschieht es, wird oft bis zum April durchgehalten...«
Lärmschutz auf Chinesisch
»Eine der wesentlichen Grundlagen der chinesischen Gesellschaft ist der Lärm. Der Wunsch, immer und überall von Krach umgeben zu sein, hat praktisch alle Bereiche des chinesischen Lebens durchdrungen und wird mit allergrößter Begeisterung von Jung und Alt praktiziert. (...) Große und kleine Lautsprecher vor Restaurants, Geschäften, Kaufhäusern und natürlich in Parks und Grünanlagen tragen basstief wummernd oder fistelig plärrend dazu bei, die essentiell notwendige Geräuschmenge für das Funktionieren öffentlichen und privaten Lebens sicherzustellen.
«
Guangzhou am Sonntagmorgen
»Es ist wunderbar still in der Stadt. Junge Paare flanieren in den Straßen, stehen Hand in Hand vor den Schaufenstern der Hochzeitsfotografen, in China ein beliebtes und lukratives Gewerbe.«

Neues von Gesa
»Weißt du, was Kapitalismus ist? Angeschissen werden!«
»Letztens habe ich mitbekommen, wie so eine aufgetakelte Bereichsleiterin einer Verkäuferin direkt vor den Kunden die Leviten gelesen hat: „Was sind das für Tüten? Warum steht das hier rum? Ihr Kittel hat Flecken!“ Die Verkäuferin lief rot an und schwieg und die aufgetakelte Tante zog von dannen, nachdem sie nicht vergaß mitzuteilen: „den Vorfall zu melden“. Ich gehe fast jeden Tag in diesen Laden. Der ist vollkommen okay, die Leute sind freundlich, das Angebot ist breit gefächert und nicht übertrieben. Es gibt also keine Erdbeeren im Winter. Aber nein, alles muss immer noch ein bisschen mehr sein, noch größer, noch wahnsinniger. Wenn ich diese Betriebsbereichsleiterin noch einmal in m e i n e m Markt rumbrüllen höre, und das meine ich nicht larmoyant, geh' ich zu ihr hin und hau’ ihr- mit den Erdbeeren, die es dort nicht gibt- eine vor die 12. Ich schwörs!«

»Entwestlichung«
Das weltpolitische Tabuthema
Das Goldene Zeitalter des Westens ist vorbei

Von
Rudolf Maresch
»Die Globalisierung wird künftig von anderen Mächten geschrieben werden, von ihrer Art zu leben, zu denken und zu handeln. Die zweihundert Jahre währende Dominanz des Westens war eine Anomalie der Geschichte.«


Haltung gesucht
Anders als in Grossbritanien, Frankreich und Italien melden sich jüngere deutsche Autoren kaum zu Wort, wenn es um politische Fragen geht - auch jetzt vor den Wahlen nicht.
»Schweigen ist Gold« Von Thor Kunkel
»Wir alle sehen, was schief läuft und halten den Mund. Es ist nicht nur die Einsicht in die eigene Wirkungslosigkeit, die uns dazu treibt, sondern die begründete Angst, uns um die Stipendien und Almosen der Kulturtechnokraten zu bringen.«


©
Wolfram Huke
Happy Birthday, Jürgen Habermas!
Die neue elektronische Öffentlichkeit
Jürgen Habermas feiert den 80. Geburtstag jung wie nie
von Peter V. Brinkemper

»Die Verdichtung und Ausdehnung der elektronisch flexibilisierten Öffentlichkeit hat ein Ausmaß erreicht, bei dem neue Zusammenhänge und Übersichten geschaffen werden, bis hin zur Ausbildung neuer Politisierungsprozesse (...) Dies scheint eine Bestätigung dafür zu sein, dass der Strukturwandel der Öffentlichkeit keineswegs zum Stillstand gekommen ist, sondern dass dieser Change immer noch in den von Mal zu Mal freilegbaren Adern der Gesellschaft und ihres technologischen Medienwandels pocht.«

Foto: public domain

Michael Jackson und die singende Form des Verschwindens
Fragmente einer Sprache der kaputten Liebe.
Von
Lars Reyer
»Im Kontinuum des Popuniversums wird Michael Jackson auch weiter fröhlich vor sich hin und in die Welt hinein singen. In Wahrheit aber hatte er längst vor seinem Tod seinen Gesang eingestellt. Nur aus reiner Gewohnheit erhob er gegen Ende noch seine Stimme, um zu singen, denn reden – von Mensch zu Mensch und unter Gleichen – das gelang ihm kaum noch adäquat. Mit seinem Körper, so scheint es, zerfiel auch sein Satzbau.«


Köln, Winnenden, Amstetten im Vor-Frühling 2009
Das Echtzeitmonster
Ein Statement von Peter V. Brinkemper
»Das Grauen bleibt formlos und höhnisch präsent, weil es sich in Standards der Betroffenheit und der Entrüstung äußert, die ihm nicht beikommen.«




Nooteboom? Wer is denn ditte?
Ein Kommentar von Thomas Hummitzsch
Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut ...
»Welche Folgen es haben kann, wenn Bildung zu kurz kommt, wurde jüngst in der Staatsbibliothek in Berlin deutlich. Dort erhielt der niederländische Schriftsteller und Essayist Cees Nooteboom keinen Zutritt zum Lesesaal, weil er keinen Ausweis dabei hatte. Nun muss nicht jeder Stadtbibliotheksmitarbeiter das Gesicht von Herrn Nooteboom kennen, doch spätestens nach der Vorlage seines Führerscheins – den hatte er nämlich dabei – hätte den Bediensteten doch ein Licht aufgehen müssen.
«

Ein Lamento von Peter A. Bruns
Mein Leben, meine Peanuts
»Auf Hein ist Verlass. Bei mir hat er, in den vergangenen Jahren, drei Stippvisiten gemacht. Immer auf dem Sprung, sozusagen, denn er ist, trotz seines sagenhaften Alters für seinen Arbeitgeber im Außendienst unverzichtbar und macht deshalb, mit wenigen Ausnahmen, nur Überraschungsbesuche. Aber sein Erscheinen, ist immer ein Gewinn. Auch ich habe mich stets wie befreit gefühlt, nachdem er gegangen war. Hein zieht keinen vor, er behandelt alle gleich.«

Glosse

Ein Statement von Kurt Otterbacher
Sturm und Drang

»Es fällt schwer, Herrn Reich-Ranicki nicht zu mögen ... Schwieriger liegt die Sache bei Frank Schirrmacher ... Loben wollen wir dagegen Josef Ackermann.«

Glosse
Reader, go home!
Eine Leserbeschimpfung von Goedart Palm
»Es ist ein altes Vorurteil in schöner wie unschöner Literatur, daß Texte für Leser geschrieben werden.
Selbst Tausende Seiten Karl Kraus, die dieses Vorurteil ein für alle Mal hätten erledigen sollen, haben wenig in der narzißtischen Selbsteinschätzung von Lesern bewirkt, sich für berechtigt zu halten, ihren Senf auf fremde Buchseiten zu schmieren.«

Essay
Was weiß ein Wissen über sich?
Zum Umgang mit unserem Denken

Ein Aufsatz von Oliver Eller
»Wer Willensfreiheit leugnet, unterstellt damit, daß wir nach nichts suchten, während alles Erkennen und Erfahren uns nur heimsuchte.«

»Nobilitierung durch Nachbarschaft«
Burghard Dedner über die absurde Genealogie »Saint-Just, Büchner, Himmler« Martin Mosebach und die Frankfurter Allgemeine Zeitung

Im Diadochenreich der Bücher

Eine enzyklopädische Standortbestimmung von Goedart Palm

Die neue Inquisition
Über die Renaissance der Gesinnungsästhetik in den Medien

Voll im Thema, mitten daneben!
Rolf Hochhuths Theaterstück

McKinsey kommt
»Seit Arthur Miller vor fünfzig Jahren 'Tod eines Handlungsreisenden' auf die Bühne brachte, wird hier erstmals wieder der 'Rausrationalisierte' ins Zentrum eines Dramas gerückt: Die Katastrophe der Entlassenen.« Rolf Hochhuth


»Kunst des Möglichen«
Zur moralischen Kunst der inszenierten Politik
von Goedart Palm
»So wird etwa die Frage, ob ein Außenminister, der früher Polizisten geprügelt hat, noch tragbar ist, wichtiger als die Frage, welche Außenpolitik dieses Gemeinwesen verfolgt.«

 

Ein revolutionäres Produkt





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Sind Klappentexte gefährlich?
Wir meinen ja, z. B. dieser hier zu Männermacht und Männerleid
»...das ontologisch begründete Eigenschaftsdenken entlang eines behaupteten Geschlechterduals ...« So etwas kann echt impotent machen!

Foto: Stefan Geyer


Die neue Straßen-Bahn

Die ICE Züge der Deutschen Bahn AG haben die sibirischen Temperaturen der letzten Tage nicht gut verkraftet. Etliche Verbindungen mußten deshalb im Vorweihnachtsverkehr ausfallen.
Doch die Bahn hat erstaunlich schnell reagiert, und ihr neues innovatives Konzept vorgestellt, das in Zukunft weitere derartige Ausfälle vermeiden soll. Es werde der gewohnte ICE Komfort garantiert, allerdings müsse sich der Fahrgast auf etwas längere Fahrtzeiten einstellen...

The Future of publishing



Buddy
Eine Geschichte von Jörn Birkholz
»Sonntagmorgen. Nachdurst! Tastend begebe ich mich auf die Suche nach der Mineralwasserflasche, die irgendwo neben meiner Matratze stehen muss. Nachdem ich meine Finger aus dem übervollen Aschenbecher genommen habe, erreiche ich sie schließlich und trinke gierig. Ich stehe auf. Leichter Schwindel, Kopfschmerzen, aber ansonsten alles im gelben Bereich. Ich gehe auf den Balkon und blicke zur Bäckerei auf der anderen Straßenseite. Davor liegt ein Hund.«
Text als PDF-Datei


Männer im Zug

Eine kurze Geschichte von Joe Bauer

»Es war vor Fulda, als sie einstiegen. Ich saß im Zug auf dem Weg nach Stuttgart. Ich kann mir immer nur Fulda merken. In Fulda gibt es den Slogan »ideal zentral«. Damit meint Fulda sich selbst.«

Die WM-Kolumnen
Des Teufels Haufen
Eine kurze Fußballgeschichte
Von Joe Bauer
»
Das Hupkonzert ist der Swingerclub der Eierlosen.«

Artikel lesen

Deutschland - Voll Schland
Von Joe Bauer
»Man muss wirklich Deutscher sein, um einen unsingbaren, einsilbigen Sch . . .-Laut als Hymne zu wählen. (...) Schön wäre doch, wie die englische Zeitung 'The Guardian' mit den Sex Pistols zu singen: 'Never Mind The Ballacks'.«
Artikel lesen

Chips gehören in die Tüte
Von Joe Bauer
Warum technische Hilfsmittel bei Schiedsrichterentscheidungen
eine Katastrophe wären.
Artikel lesen
 


Glanz & Elend
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