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Impressum  І   Mediadaten  І  Letzte Aktualisierung: 17.10.2011, 11:08


Glanz
&Elend
Literatur und Zeitkritik

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Glanz&Elend
Die Zeitschrift kommt als
großformatiger Broschurband
in einer limitierten Auflage
von 1.000 Exemplaren
mit 176 Seiten, die es in sich haben.

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Beruf & Karriere
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Der Buchmarkt meldet:

Hanser eröffnet Dependance in Berlin
Elisabeth Ruge wird Leiterin von Hanser Berlin. Zur Meldung

»Cicero« schluckt »Literaturen«
Diese traurige Bedeutungshuberei konnte ja nix werden:
Das Kulturmagazin "Literaturen" wird künftig nur noch als Beilage des Cicero erscheinen, meldet der Spiegel.

 

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Wells Tower
Alles zerstört, alles verbrannt

Ein Mann wird zu Hause rausgeworfen, nachdem seine Frau
innen auf der Windschutzscheibe einen Fußabdruck entdeckt hat, der nicht ihr eigener ist. Zwei sommerbetäubte Teenagerinnen rechnen draußen in den Wäldern miteinander ab. Wells Towers Geschichten sind bevölkert von verkrachten Existenzen und Außenseitern: versoffene Träumer, unglückliche Väter und missratene Söhne. Tower verbindet elektrisierende Erzählkraft mit bissigem Witz – Short Stories in der Tradition von Hemingway und Carver. Ein sensationelles Debüt von einem der aufregendsten amerikanischen Nachwuchsautoren.

S. Fischer


Die 20 Kandidaten für den Deutschen Buchpreis 2011 stehen fest.
Er wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben und ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Volker Harry Altwasser Letzte Fischer (Matthes und Seitz Berlin, Sept. 2011)
Jan Brandt Gegen die Welt (DuMont, August 2011)
Michael Buselmeier Wunsiedel (Das Wunderhorn, März 2011)
Alex Capus Léon und Louise (Hanser, Februar 2011)
Wilhelm Genazino Wenn wir Tiere wären (Hanser, Juli 2011)
Navid Kermani Dein Name (Hanser, August 2011)
Esther Kinsky Banatsko (Matthes und Seitz Berlin, Januar 2011)
Angelika Klüssendorf Das Mädchen (Kiepenheuer & Witsch, August 2011)
Doris Knecht Gruber geht (Rowohlt.Berlin, März 2011)
Peter Kurzeck Vorabend (Stroemfeld, März 2011)
Ludwig Laher Verfahren (Haymon, Februar 2011)
Sibylle Lewitscharoff Blumenberg (Suhrkamp, September 2011)
Thomas Melle Sickster (Rowohlt.Berlin, September 2011)
Klaus Modick Sunset (Eichborn, Februar 2011)
Astrid Rosenfeld Adams Erbe (Diogenes, Februar 2011)
Eugen Ruge In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt, September 2011)
Judith Schalansky Der Hals der Giraffe (Suhrkamp, September 2011)
Jens Steiner Hasenleben (Dörlemann, Februar 2011)
Marlene Streeruwitz Die Schmerzmacherin (S. Fischer, September 2011)
Antje Rávic Strubel Sturz der Tage in die Nacht (S. Fischer, August 2011)

Sprecherin der Jury für den Deutschen Buchpreis ist dieses Jahr die Journalistin Maike Albath (Deutschlandfunk und DeutschlandRadio)
Der Jury gehören neben Maike Albath an: Gregor Dotzauer (Der Tagesspiegel), Ulrike Draesner (Autorin), Clemens-Peter Haase (verstorben am 14. Juli), Ina Hartwig (freie Kritikerin), Christine Westermann (Westdeutscher Rundfunk) und Uwe Wittstock (Focus).


Das Ende
des Hauses Suhrkamp



Der Abriß des Suhrkamp Verlagsgebäudes Lindenstrasse, Frankfurt/M ist abgeschlossen. Eine Fotogeschichte von Stefan Geyer dokumentiert in 33 Abbildungen das Ende des Suhrkamp-Hauses, mit dem auch ein Stück Kulturgeschichte nicht nur Frankfurts verschwunden ist.


Wiederbelebungsversuch an einer Leiche
Gregor Keuschnig über Richard Kämmerlings haarsträubenden Einstieg als »leitender Kulturredakteur« der »Welt«. Artikel lesen
»Das deutsche (!) Feuilleton leistet sich lieber 25 Besprechungen von Franzen oder Grass, als dafür einen neuen, unbekannten, sperrigen, hanebüchenen, schrecklichen, fürchterlichen, wunderbaren Roman eines Unbekannten zu entdecken.«

Gut und Böse?

Ein paar klärende Worte zur Debatte über die Anti-Vattenfall-Lesetage.
Artikel lesen
»Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen«


Prima Projekt der BBAW

Die historisch-kritische Marx-Engels-Gesamtausgabe
(MEGA) ist online. 

Die von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung (Amsterdam) herausgegebene und an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) federführend bearbeitete Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) ist die historisch-kritische Edition der Veröffentlichungen, der Manuskripte und des Briefwechsels von Karl Marx und Friedrich Engels. Die Edition ist ausschließlich den philologischen Prinzipien der Originaltreue, der Vollständigkeit und der Dokumentation der Textentwicklung verpflichtet. Zahlreiche Manuskripte aus dem Nachlass werden hier erstmals publiziert.

Bücher von Albert Camus kostenlos im Netz
Universität von Quebec beruft sich auf kanadisches Urberrecht

Danach werden Werke 50 Jahre nach dem Tod eines Schriftstellers rechtefrei. Sie machte alle Werke von Albert Camus kostenlos öffentlich zugänglich. Camus französischer Verlag Gallimard findet das gar nicht lustig, denn in Frankreich gilt, wie in Deutschland auch, das Urheberrecht nach dem Tod eines Schriftstellers 70 Jahre, bevor die Rechte an seinem Werk in den Besitz der Öffentlichkeit übergeht.


Verlage, die (noch) nicht jeder kennt:
Walde & Graf, Zürich
Von Stefan Möller
Artikel lesen
Der schweizer Verlag will »inhaltlich und formal Literatur und Kunst, Text und Illustration miteinander verbinden«.
Carl van Vechtens Roman »Parties« hat es bis in die
Hotlist 2010, dem Buchpreis der unabhängigen Verlage geschafft.


Verlage, die nicht jeder kennt:
Der Hablizel Verlag in Lohmar
Vorgestellt von Stefan Möller
Artikel lesen
Seit einem Jahr führt Markus Hablizel den Verlag in Lohmar mit seiner Frau Daniela Siemon. Das Verlagsmotto lautet »Wir kümmern uns um Sachen mit Bildern und zeitgenössische Literatur. Gute selbstverständlich.«

Verlage, die noch nicht jeder kennt:
Folio Verlag Wien/Bozen
Von Stefan Möller
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»
Folio versteht sich als Mittler verschiedener Literaturen, eröffnet mit der Reihe »Transfer« dem Leser Blicke auf Literatur aus Ost- und Südosteuropa sowie Italien.«

60 Jahre Suhrkamp
Ein Verlag feiert sich selbst, und unser Geyst war im lcb am Wannsee mit von der Partie.
»Der Termin für das Sommerfest hätte besser nicht gewählt werden können. Der 28.8. ist Goethes Geburtstag, am 28.8.1990 hat Unseld die Autorin Ulla Berkéwicz geheiratet, Unselds Jaguar hatte das Kennzeichen F.SU.288.«
Artikel lesen


Das Feuilleton als Affirmationsboutique
für posierende Wohlstandsverwahrloser

Lothar Struck über Helene Hegemann und ihr umstrittenes Schriftstück »Axolotl Roadkill«
»Der Ladendieb wurde zum Sozialrevolutionär umgedeutet. Und jetzt zahlte sich Hegemanns eingestreuter Kulturbetriebsjargon aus. Diese Kuscheltaktik ist scheinbar unschlagbar. Die Exegeten des Meta-Diskurses kneten jede Silbe so lange, bis der Teig für ihre Lobhudeleien aufgegangen ist. Bis dieser zusammengefallen ist, sind sie längst schon auf der nächsten Party.«


Das Feuilleton findet Abschreiben
ohne Quellenangabe voll OK

Plagiatsfall Hegemann
Ein Kommentar von Wolfgang Tischer (Literatur-Café)
»Bislang empfand ich die »Journalisten-gegen-Blogger-Debatte« immer als aufgesetzt. Doch just auf meinem ureigenen Terrain, der Literatur, erlebe ich, wie selbst Journalisten wie Wieland Freund von der Welt und Felicitas von Lovenberg von der FAZ zu einem merkwürdigen Vokabular greifen, in dem nichts als Geringschätzung gegenüber »dem Internet« und »Bloggern« ausgedrückt wird. Ich staune nur noch!«

Aus dem BuchMarkt
Das Sonntagsgespräch mit dem Verleger Mirko Schädel

»Es geht ums ökonomische Überleben«
Der Achilla Presse Verleger will zukünftig nicht mehr über das Barsortiment liefern. Seit bald zwanzig Jahren verlegt Schädel vorrangig englische und amerikanische Literatur in seiner Achilla Presse. Interessante Titel in herausragender Gestaltung, die auch im Feuilleton wahrgenommen werden. Dennoch hat sich Schädel nun aus finanziellen Gründen entschlossen, nicht mehr über die Barsortimente auszuliefern.

+++ Jeder Verlag heut für ’ne Mark +++
Der Ausverkauf der ostdeutschen Buchhäuser
Der Berliner Verleger Christoph Links hat sich in seiner Dissertation grundlegend mit dem Privatisierungsprozeß der ostdeutschen Verlage nach der Wende auseinandergesetzt. Die ernüchternden Ergebnisse seiner Analyse: »Das Schicksal der DDR-Verlage«
Nur noch eines von fünfzig Büchern wird in den neuen Ländern hergestellt. Neunzig Prozent der Arbeitsplätze in der Branche sind seit der Wende in Ostdeutschland verschwunden.







Großartige kleine Bücher
Die »Kleine Reihe« bei Matthes & Seitz Berlin mit ihren essayistischen Texten aus Philosophie, Literatur- und Kunstgeschichte setzt neue Maßstäbe für vorbildliche redaktionelle Arbeit und innovative Buchgestaltung.

Kommentar
Das Kapital ist dumm und einsam
Bernd Lunkewitz und »das richtige Leben«
Ein unterhaltsames, aufschlußreiches Dokument der Selbstüberschätzung eines »Kapitalisten«, der glaubte, dem Rest der Welt den Marsch blasen zu können, und sich bis auf die Knochen blamiert hat.


Die Weissen

»...endlich sich entfalten zu können, ohne von anderen oder dem Apparat gehindert zu werden.« Dr. Reiner Weiss
Ab Ende Februar sollen sie im Handel erhältlich sein, die ersten 5 Titel des weissbooks Verlages, den Dr. Reiner Weiss und Anya Schutzbach gegründet haben.





Der Suhrkamp-Komplex
Fürsorgliche Belagerung
Eine kleine Chronik der laufenden Ereignisse

Fast alles über die Suhrkamp-Soap
Die Festung Suhrkamp soll sturmreif geschossen werden. Verkauft wird uns das als eine Art fürsorgliche Belagerung. Dabei schwankt das Niveau dieses Gesellschafterstreits zwischen Pension Schöller und Richard III. und trägt trefflich dazu bei, daß jene mythische Aura, welche den Suhrkamp Verlag, der tatsächlich das Haus Unseld war, jahrzehntelang umgeben hat, nämlich der intellektuelle und literarische Brennpunkt der Nation zu sein, sich schneller verflüchtigt als das Ozon über der Antarktis.

Ein gefundenes Fressen für die schreibende Zunft
Eine Anmerkung von Alfred Semf
(Mehr...) »Immer wenn bei Suhrkamp ein Mülleimer umfällt, gilt es, die Feder zu spitzen. Diesmal scheint allerdings ein ganzer Laster umgekippt zu sein. Also braucht man ein paar mehr Federn. Wenn die gerade nicht zur Hand sind, wird halt abgeschrieben. So habe ich jetzt schon mehrfach in verschiedenen Gazetten, die nicht müde werden, die berühmten Autoren des Hauses Suhrkamp aufzuzählen, lesen dürfen, daß Umberto Eco dazuzählt. Die Bücher, die ich von Eco gelesen habe, sind bei Hanser erschienen.«

»Kann es sein, dass es wieder drastisch zugeht, radikal, poetisch, politisch?« fragt Ulla Unseld-Berkéwicz
Da ist Musike drin
f
indet Alfred Semf beim Blick in das Frühjahrprogramm von Suhrkamp und weiß Neues Großartiges vom Hamburger Grosshirn (Mehr...)

Gelder sind vorhanden - Betten nicht!
Neues von Alfred Semf
(Mehr...)

Mensch Herr Grossner,
»... so Einen wie Sie hatte die schreibende Zunft schon lange nicht mehr vor der Feder; größenwahnsinnig, vollmundig, innovativ, modernste Kommunikationstechniken nutzend.« (Mehr...)

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Die Lebensgeschichte des wohl bekanntesten unabhängigen Verlegers liest sich wie ein Entwicklungsroman vor dem Hintergrund der politischen und intellektuellen Turbulenzen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Hörprobe
Matthes & Seitz


The Future of publishing



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30 LiteraturkritikerInnen wählen jeden Monat vier Neuerscheinungen, denen sie "möglichst viele Leser und Leserinnen" wünschen, und geben ihnen Punkte (15,10,6,3). Die SWR-Bestenliste

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Monatlich wählen 18 auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie besonders viele Leser wünschen.

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