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Glanz&Elend Magazin für Literatur und Zeitkritik

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Glanz&Elend - Die Zeitschrift
Großformatiger Broschurband in einer limitierten
Auflage von 1.000 Ex. 176 Seiten, die es in sich haben:

»Diese mühselige Arbeit an den Zügen des Menschlichen«
Dazu exklusiv das interaktive Schauspiel »Dein Wille geschehe« von Christian Suhr & Herbert Debes

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»Zwei kluge alte
Männer streifen durch das 20. Jahrhundert
und die Welt von heute, und der Leser genehmigt sich eine Prise Weisheit.« 


Leseprobe

Hörprobe

C. H. Beck



 










Jazz aus der Tube
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Honoré de Balzac
Berserker und Verschwender
Balzacs Vorrede zur Menschlichen Komödie
Die Neuausgabe seiner
»schönsten Romane und Erzählungen«, über eine ungewöhnliche Erregung seines Verlegers Daniel Keel und die grandiose Balzac-Biographie von Johannes Willms.
Leben und Werk
Essays und Zeugnisse mit einem Repertorium der wichtigsten Romanfiguren.
Hugo von Hofmannsthal über Balzac
»... die größte, substantiellste schöpferische Phantasie, die seit Shakespeare da war.«

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Edition Glanz & Elend

Martin Brandes

Herr Wu lacht
Chinesische Geschichten
und der Unsinn des Reisens
Leseprobe

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»We've got all the right enemies.«



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Geschichte - Epochen, Menschen & Phänomene

»Seien wir schrecklich, damit das Volk nicht schrecklich sein muss!«
Jürgen Nielsen-Sikora über David Priestlands »Weltgeschichte des Kommunismus.«
»... Priestland zeigt deutlich, wie untrennbar die Geschichte de Kommunismus mit der Barbarei sozialistischer Diktaturen zusammenhängt.« Leseprobe


D-Day reloaded
Von Klaus-Jürgen Bremm
»Der Autor präsentiert in bester angelsächsischer Erzähltradition ein plastisches Panorama einer modernen Schlacht mit all ihren Grausamkeiten und bizarren Erscheinungsformen männlicher Tapferkeit, wobei er virtuos zwischen den einzelnen Perspektiven wechselt.« Artikel lesen

Eine Potemkinsche Biographie?
Klaus-Jürgen Bremm über die opulente und gleichsam romanhafte Lebensbeschreibung eines außergewöhnlichen Aristokraten. Artikel lesen
Leseprobe




Mythos & Wirklichkeit
Anne Nelsons amerikanische Variante zur Geschichte der Widerstandsgruppe »Die Rote Kapelle«
Artikel lesen
Leseprobe




Der »Vater der Atombombe«
Klaus-Jürgen Bremm über die J. Robert Oppenheimer Biographie

Nobelpreisträger Percy Brigdman in einem 'Empfehlungsschreiben':
»Wie aus seinem Namen hervorgeht, ist Oppenheimer Jude, aber völlig frei von den gewöhnlichen Eigenschaften seiner Rasse. Mir scheint es durchaus nicht ausgemacht, dass er es jemals zu bedeutenden Beiträgen bringen wird, aber wenn er überhaupt etwas Gutes zustande bringen sollte, dann wird das ein ganz außergewöhnlicher Erfolg werden.«



Parallelen der Entrechtung
Louis Begleys lehrreiche Recherchen über den Fall Dreyfus, die Teufelsinsel und Guantánamo
»Unterdrückung und Ungerechtigkeit suchen sich immer wieder die gleichen Opfer: Außenseiter und Minderheiten, die Abneigung und Misstrauen wecken. In ihrem Fall ist "die Schuld immer zweifellos". Das war der Grundsatz des Offiziers in Kafkas 'Strafkolonie', und die Bush-Regierung verfuhr mit den Gefangenen, die sie im Zuge des Kriegs gegen den Terror gemacht hatte, nach einem sehr ähnlichen Prinzip.« 


Literarisches Panorama der Weltgeschichte
Das großformatige Kleinod »Nichts als die Welt« birgt mit seinen 164 Reportagen und Berichten von Augenzeugen aus 2500 Jahren manchen literarischen Schatz der Menschheitsgeschichte.
»Man wird lange suchen müssen, um in Verlagsprogrammen der Welt qualitativ seinesgleichen zu finden, inhaltlich wie herstellerisch.«  Leseprobe



Der Mann ohne Eigenschaften
Walther Rathenau als Phänotyp seiner Epoche
Von Klaus-Jürgen Bremm
»
Der Autor skizziert das Bild einer Persönlichkeit, der sich wie viele in seiner Generation nicht allein von den glänzenden Leistungen ihrer Väter emanzipieren wollte, sondern auch gegen den plumpen Wilhelminismus der Hochbürokratie, Militärs und Großagrarier mit ihren auftrumpfend-hohlen Lebensäußerungen engagiert Stellung bezog.« Leseprobe

Die Torpedierung der Athenia
Klaus-Jürgen Bremm über Drei Tage im September
Cay Rademachers mitreißende Schilderung der letzten Fahrt des britischen Passagierschiffes Athenia






Eine Kriegsgeschichte
Lothar Struck über Martin van Crevelds analytische Chronik der »Gesichter des Krieges« von 1900 bis heute
»Auch wenn einem bei der Lektüre manchmal der Atem stockt, und sich neben Zustimmung gelegentlich heftiger Widerspruch regt – lohnend und in höchstem Maße anregend ist die Lektüre allemal.«
Leseprobe


Judenhasser aus Opportunismus?
»Hitlers Judenhass - Klischee und Wirklichkeit«
»Hitlers politische Karriere begann am 16. April 1919 als Ersatzbataillonsrat der 2. Kompanie des Demobilisierungsbataillons im 2. Bayerischen Infanterieregiment. Damit war der Gefreite, der den Bolschewismus als das 'teuflischste Instrument' des Internationalen Judentums erkannt zu haben glaubte, plötzlich Funktionär im Räderwerk der kommunistischen Weltrevolution.
 

Visionär ohne Skrupel
Klaus-Jürgen Bremm zur Biographie über den Vater der Raketen: »Wernher von Braun«
Trotz seines romantischen Traumes, einmal der Columbus des Weltraumes zu werden, war v. Braun nach Neufelds Urteil ein begnadeter Technikmanager und charismatischer Menschenführer.
Leseprobe


Der männliche Selbsthaß auf dem Holzweg
Gregor Keuschnig zu dem Essay Das Trockene und das Feuchte von Jonathan Littell, den dieser während der Vorarbeiten zu »Die Wohlgesinnten« als Versuch einer Fortschreibung von Theweleits »Männerphantasien« verfasste.
»Dabei erinnert Littells Sprachkritik an die 'Methode des texanischen Scharfschützen'. Dieser schießt zuerst auf ein Scheunentor und malt danach um die Einschußlöcher die Zielscheibe. Erst sucht Littell in Degrelles Schwarte nach entsprechenden Textstellen und dann präsentiert er die folgerichtige Deutung – wie es denn paßt.«

Charakterstudie eines Vollstreckers
Klaus-Jürgen Bremm zu Ulf Schmidts beeindruckende Biographie über »Hitlers Arzt Karl Brandt«
»Er habe nur die sinnlosen Leiden unheilbar Kranker schnell und auf angeblich humane Art beenden wollen, beteuerte er noch auf der Anklagebank. Brandt schien es allein wichtig, dass seine Opfer rasch in dem von ihm verordneten Gas starben. Die Gesundheit des ganzen Volkskörpers stellte er, wie übrigens auch viele andere zeitgenössische Mediziner, über das Schicksal des Einzelnen.«

Wilhelm II. letzter deutscher Kaiser
Vielem wird im Super-Gedenkjahr 2009 gedacht, einem historischen Ereignis jedoch nicht: Dem 150. Geburtstag des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. Historisch aufgearbeitet wird er sehr wohl. Bereits 2008 erschienen zwei Monographien zweier anerkannter Historiker in zwei renommierten Verlagen: »Wilhelm II – Der Weg in den Abgrund 1900-1911« von John C. G. Röhl sowie »Wilhelm II – Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers« von Christopher Clark.


Das alltägliche Grauen
Wie bleibt man Mensch, wenn die Barbarei die Macht ergreift? Orlando Figes beschreibt in seiner ergreifenden, faktenreichen Studie »Die Flüsterer« das alltägliche »Leben in Stalins Russland«
»Die größte Angst hatten wir davor, den Kopf zu verlieren, von Zweifeln oder Ketzerei übermannt zu werden und unseren grenzenlosen Glauben einzubüßen.«

A
lltag im Mittelalter
Gregor Keuschnig über Kay Peter Jankrifts Beschreibungen einer mittelalterlichen Stadt »Henker, Huren, Handelsherren«
»Man liest dieses schön aufbereitete Buch gerne und durchaus mit Gewinn. Aber dem Anspruch, den Alltag von Menschen im Mittelalter zu zeigen, wird es nur teilweise gerecht.«
Leseprobe

Facettenreiche Studie
Michael Brenner über das Judentum und seine Geschichte
Der Titel »Kleine jüdische Geschichte« stapelt tief, denn vollständiger, attraktiver und aktueller dürfte gegenwärtig eine ähnliche Darstellung auf dem Buchmarkt kaum zu finden sein. Zudem dürfte sich der facettenreiche Band bald als wichtiges unentbehrliches Nachschlagewerk herausstellen für alle, die sich über das Judentum und seine wechselvolle Geschichte, die sich über 3000 Jahre und fünf Kontinente erstreckt, informieren möchten. Leseprobe

Stilisten auf großer Fahrt

Bernd Blaschke schlägt einen brillanten Bogen von
Georg Forsters Reise um die Welt zu Matthias Polityckis In 180 Tagen um die Welt »Während Georg Forster sich einst als Virtuose im gelenkigen Wechselspiel von wissenschaftlicher Beobachtung, politischer wie philosophischer Reflexion und moralischer Sensibilität auszeichnete, erweist sich Matthias Politycki nun als ein tüchtiger Weber von High Society Seemannsgarn.«


»Da war alles nur Dreck und Verderben.«
Stefan Möller zu Winston S. Churchills Bericht über den Sudan-Feldzug
»Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi«
» … dann zögere ich nicht zu erklären, dass zu zerstören, was ihnen geheiligt und unantastbar war, eine Schandtat bedeutet, angesichts welcher der wahre Christ genauso wie der Philosoph nur seinen Abscheu ausdrücken kann.«


Mein '68
Alice’s Restaurant - das war überall
Ein Blick zurück von Kurt Otterbacher
1968 - Ein Mythos wird dekonstruiert
Philippika? Anklage? Selbstbezichtigung? Kalkulierte Provok
ation? Götz Alys Unser Kampf und Wolfgang Kraushaars Bilanz der Achtundsechziger-Bewegung analysiert und kommentiert von Gregor Keuschnig

Der amerikanische Albtraum - Das Grauen in Vietnam
In einer einmaligen Sisyphusarbeit hat Bernd Greiner das Wesen des Vietnamkrieges ergründet. »Krieg ohne Fronten« ist eine aufwühlende und zugleich erstklassige Dokumentation, die dem amerikanischen Vorgehen auf die Spur geht und nach der Fähigkeit zur Selbstkorrektur der Amerikaner fragt. Von Thomas Hummitzsch



Öffentlichkeit als Lebenselixier des Terrorismus
Gregor Keuschnig kommentiert Andreas Elters detailreiche und profunde Analyse über die
»Progaganda der Tat - Die RAF und die Medien«
Eine spannend zu lesende Dokumentation über die Wechselwirkungen der terroristischen Tat und ihrer öffentlich wirksamen Nacherzählungen
.



Unverschämt fidel – die Stasi lebtDer Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen und Historiker Hubertus Knabe zeichnet in seiner Dokumentation »Die Täter sind unter uns Über das Schönreden der SED-Diktatur« ein schockierendes Bild existierender Stasiseilschaften.


 

Meine Freiheit- Deine Freiheit



»War es ein guter Krieg?«
»Menschenrauch« von Nicholson Baker ist ein kühnes, ein waghalsiges, ein fürchterliches, ein aufrüttelndes, ein geschichtsklitterisches und ein erhellendes Buch. Es ist der Versuch, die Zeit zwischen 1919 und Ende 1941 aus einer anderen Sicht zu sehen. Wo inzwischen die Vokabel des Paradigmenwechsels verbraucht erscheint – hier ist sie angebracht.

Historische Wahrheit, gibt es das?
Bemerkungen zu Nicholson Bakers umstrittenen Buch »Menschenrauch - Wie der Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation endete«
»Woher der so hochgelobte Autor Daniel Kehlmann, Jahrgang 1975, allerdings die Urteilskompetenz hernimmt, zu behaupten, Bakers Buch sei 'ein Buch für die Feinde der Demokratie', wüßte ich gerne.
 Bakers Werk ist ein Buch für alle Demokraten und systemkritische Leser & Denker. Sind wir denn schon soweit heruntergekommen, daß Prominenz automatisch auch Kompetenz bedeutet.«


Das Gespenst lebt

Karl Marx ist wieder da und in aller Munde
Die Moral des Kapitals ...
»Wir ziehen die Nebelkappe tief über Aug’ und Ohr, um die Existenz der Ungeheuer wegleugnen zu können.«



Marx ist Marx ist Marx
Francis Wheen erklärt das unbekannte Meisterwerk »Das Kapital«
»Marx' Irrtümer und unerfüllte Prophezeiungen in Sachen Kapitalismus verblassen zur Bedeutungslosigkeit gegenüber der chirurgischen Präzision, mit der er die Natur der Bestie bloßgelegt hat. (...) Weit davon entfernt, unter den Trümmern der Berliner Mauer begraben zu sein, tritt Marx vielleicht erst jetzt in seiner wahren Bedeutung ins Licht. Er könnte durchaus noch zum einflussreichsten Denker des 21. Jahrhunderts werden.«

Nachruf
Wie das Schachspiel seine Unschuld verlor
Zum Tod des ehemaligen Schachweltmeisters Bobby Fischer »Ich glaube nicht an Psychologie, ich glaube an gute Züge.«


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