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Glanz&Elend

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Impressum | Mediadaten | Last update: 13.05.2018, 07:04

 

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Anselm Kiefer, Alexander Kluge
Der mit den Bildern tanzt / Dancing with Pictures

Anselm Kiefer ist einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart,
Alexander Kluges Fernsehinterviews sind legendär. Über mehrere
Jahre hinweg haben sich die beiden immer wieder getroffen und
ausführliche Gespräche geführt.
Ein großes dialogisches Künstlerporträt.

Suhrkamp

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Philosophie & Zeitkritik
Schiffsmeldungen

60 neue Filme im Mai/Juni



13.05.2018

SOBIBOR
von Konstantin Khabenskiy, RUS 2018, 110 Min. mit Konstantin Khabenskiy, Christopher Lambert, Mariya Kozhevnikova, Michalina Olszanska, Philippe Reinhardt, Maximilian Dir /Drama
Während des Zweiten Weltkriegs sitzt der sowietische Offizier Alexander Pechersky im Vernichtungslager Sobibor in Polen ein. Er plant einen Ausbruch sämtlicher Gefangen, doch als er den Plan in die Tat umsetzen will, kommt alles anders. Einer Gruppe von Häftlingen unter Führung von Pechersky gelingt jedoch die Flucht. www.kinostar.com

17.05.2018

ARRHYTHMIA
von Boris Khlebnikov, RUS/FIN/D 2017, 116 Min. mit Alexander Yatsenko, Irina Gorbacheva, Nikolay Shraiber, Sergey Nasedkin, Maxim Lagashkin, Alexander Samoilenko / Drama

Oleg ist ein junger, engagierter Sanitäter. Seine Frau Katja arbeitet als Ärztin in der Notaufnahme des Krankenhaues. Sie liebt Oleg, kann es aber nicht ertragen, dass er sich mehr um seine Patienten als um sie kümmert. Sie möchte die Scheidung. Dazu kommt, dass Olegs neuer Chef die Effektivität der Notfalleinsätze mit neuen, strikten Regeln steigern möchte. Der unvermeidliche Ärger darüber vermischt sich mit Olegs persönlicher Krise, in der Katja und Oleg herausfinden müssen, was sie eigentlich noch verbindet. www.dejavu-film.de

THE CLEANERS

von Hans Block und Moritz Riesewieck, D/BRA 2018, 88 Min. / Dokumentarfilm
Ein intimer Einblick in eine dunkle Schattenindustrie – dorthin wo das Internet von kontroversen Inhalten »gesäubert« wird, mitten ins Herz digitaler Zensur. Eines der politisch relevantesten Themen unserer Gegenwart ist die Frage, was in den sozialen Netzwerken rund um Facebook, YouTube, Twitter & Co verbreitet werden darf und was nicht … www.farbfilm-verleih.de

DEADPOOL 2
von David Leitch, USA 2018, ca110 Min. mit Ryan Reynolds, Morena Baccarin, Josh Brolin, T.J. Miller, Zazie Beetz, Brianna Hildebrand / Actionkomödie
Wie bereits im ersten Teil angedeutet, ist jetzt Nathan Summers alias Cable die Hauptfigur. Er ist der Sohn von X-Men-Anführer Scott Summers alias Cyclops und Madelyne Pryor, einem Klon von Scotts großer Liebe Jean Grey. Cables Geburt wurde von dem bösen Mutanten Mister Sinister geplant, der zu diesem Zweck Jeans Klon erschuf. Als Kind wurde Cable von einem techno-organischen Virus infiziert, das ihn in einen Cyborg verwandelte. Alles klar? www.fox.de

EIN LEBEN (Une vie)
von Stéphane Brizé, F 2016, 119 Min. mit Judith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau, Swann Arlaud, Nina Meurisse, Clotilde Hesme / Drama

Im frühen 19. Jahrhunderts kämpft die junge französische Landadelige Jeanne gegen antiquierte Ansichten über das weibliche Geschlecht. Als die junge Frau aus der Klosterschule zu ihrer Familie zurückkehrt, führt sie zunächst ein glückliches Leben mit ihren Eltern. Doch bald heiratet Jeanne den stattlichen Vicomte Julien de Lamare, obwohl dieser aus einer Familie stammt, die ärmer ist als ihre eigene. Und sie muss feststellen, dass das Eheleben deutlich weniger romantisch ist, als sie es sich bislang ausgemalt hat. Denn ihre Liebe wird von Alltagssorgen, Untreue und Tragik überschattet www.filmkinotext.de

MARIA BY CALLAS

von Tom Volf, F 2017, 113 Min. / Dokumentarfilm
»Da sind zwei Leute in mir, Maria und La Callas ...« Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. Diese Dokumentation versucht sich an einem Selbstporträt der Sängerin mit dem überirdisch klaren Sopran. www.prokino.de

NACH EINER WAHREN GESCHICHTE
von Roman Polanski, F/PL/B 2017, 100 Min. mit Emmanuelle Seigner, Eva Green, Vincent Perez, Josée Dayan, Camille Chamoux, Brigitte Roüan / Thriller
Seit ihr sehr persönlicher Roman über ihre Mutter zu einem Bestseller wurde, leidet die Pariser Autorin Delphine an einer Schreibblockade. Doch als sie die attraktive Elle trifft, ändert sich das. Schnell fasst Delphine Vertrauen zu der geheimnisvollen Frau, die als Ghostwriter ihr Geld verdient … www.studiocanal.de

DIE TOCHTER
von Mascha Schilinski, D 2017, 103 Min. mit Helena Zengel, Karsten Antonio Mielke, Artemis Chalkidou /
Drama

Als Jimmy und Hannah nach zwei Jahren der Trennung beim Verkauf ihres Ferienhauses auf einer kleinen Vulkan-Insel in der Ägäis unverhofft wieder Gefühle füreinander entwickeln, wollen sie einen Neuanfang als Liebespaar wagen. Doch ihre siebenjährige Tochter Luca setzt alles daran, genau dies zu verhindern … www.missingfilms.de

WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH
von Gabriel Julien-Laferrière, F 2016, 99 Min. mit Julie Gayet, Thierry Neuvic, Julie Depardieu, Lucien Jean-Baptiste / Komödie
Sophie und Hugo sind frisch verliebt, haben einen kleinen bezaubernden Sohn, Gulliver, und heiraten im siebten Himmel. Von Sophies skeptischen Sohn Bastien, der schon viele Väter kommen und gehen sehen hat, wollen sie sich nicht die gute Laune verderben lassen. Nicht nur Sophie hat nach drei Ehen drei Kinder, sondern auch die Väter heiraten fleißig weiter. Da hilft nur eine komplexe Freizeitlogistik für die Kinderbetreueung … www.neuevisionen.de

ZWEI FREUNDE UND IHR DACHS
von Rasmus A. Sivertsen, Rune Spaans, N 2015, 75 Min.
Animationsfilm

Amandas Vater, ein genialer Wissenschaftler, wird von dem Bösewicht Rasputin gefangen gehalten. Dieser möchte ihn zwingen, ein Gedankenkontrollserum zu erfinden. Amanda muss mit zwei Freunden ihren Vater retten.

20.05.2018

SMESCHARIKI - DEZHA VYU
von Denis Chernov, RUS 2018, 85 Min. / Animationsfilm

Krash will für seinen besten Freund Barry eine unvergessliche Geburtstagsparty schmeißen und wendet sich an die Agentur »DejaVu«, die aufregende Zeitreise-Abenteuer organisiert. Doch ein Zwischenfall führt dazu, dass Krash und seine Freunde bei ihrer Reise getrennt werden und jeder in einer anderen Zeit landet … www.kinostar.com

EUPHORIA
von Lisa Langseth, S/D 2017, 104 Min. mit Alicia Vikander, Eva Green, Charlotte Rampling, Charles Dance, Adrian Lester, Mark Stanley / Drama
Seit Jahren hatten die Schwestern Ines und Emilie keinen Kontakt mehr zueinander. Jetzt erhält Ines eine dringliche Einladung Emilies, sie zu einer mysteriösen Europareise zu begleiten. Erst als sie ihr Ziel erreichen, ein geheimnisvolles Schloss inmitten einer abgelegenen Waldlichtung, begreift Ines, dass Emilie an diesem Ort sterben will. www.wildbunch-germany.de

24.05.2018

THE HAPPY PRINCE
von Rupert Everett, D/B/F/I 2017, 105 Min. mit Rupert Everett, Colin Firth, Emily Watson, Colin Morgan, Anna Chancellor, Edwin Thomas / Drama

Rupert Everett als Oscar Wilde.
Im Zimmer einer billigen Absteige in Paris liegt er auf seinem Sterbebett, sein Leben zieht an ihm vorüber, die Erinnerungen versetzen ihn in andere Zeiten und an andere Orte. War er wirklich einst der Künstler, der von einer Gesellschaft gekreuzigt wurde, die ihn einst anhimmelte? www.concorde-film.de

IN DEN GÄNGEN
von Thomas Stuber, D 2018, 120 Min. mit Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth / Drama

Christian ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er ein in die Welt der langen Gänge, der ewigen Ordnung der Warenlager, der surrealen Mechanik der Gabelstapler. Bruno, der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und Marion von den Süßwaren macht ihre kleinen Scherze mit Christian. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Allerdings ist Marion verheiratet, ween auch nicht sehr glücklich, wie es heißt … www.zorrofilm.de

DER LETZTE DALAI LAMA? (The Last Dalai Lama?)
von Mickey Lemle, USA 2016, 82 Min. / Dokumentarfilm

1959 wurde der religiöse Führer der Buddhisten, der 14. Dalai Lama, ins Exil vertriebenen. Knapp 25 Jahre zum 80. Geburtstag im Jahr 2015 blickt Filmemacher Mickey Lemle auf dessen Leben und Errungenschaften zurück. http://mindjazz-pictures.de

LUIS & DIE ALIENS
von Wolfgang Lauenstein, Christoph Lauenstein, Sean McCormack, D/L/DK 2018, 80 Min. / Animationsfilm

Den 12-jährigen Luis stört es überhaupt nicht, dass seine drei neuen Kumpel Außerirdische sind. Die Aliens wollten eigentlich wegen der vielen tollen Sachen, die sie auf einem Homeshopping-Sender gesehen hatten, die Erde besuchen, haben aber mit ihrem UFO gleich hinter Luis’ Haus eine Bruchlandung hingelegt. www.majestic.de

SOLO: A STAR WARS STORY
von Ron Howard, USA 2018, ca140 Min. mit Alden Ehrenreich, Emilia Clarke, Donald Glover, Woody Harrelson, Thandie Newton, Paul Bettany /
Science-Fiction-Action

Zweites von mehreren Spin-offs, die zusätzlich zur neuen »Star Wars«-Trilogie geplant sind. Im Mittelpunkt steht der junge Schmuggler Han Solo, dessen erstes großes Abenteuer der Film erzählt. Solo ist von der Flugakademie geworfen worden, weil er seinen eigenen Kopf hat – eine Eigenschaft, die er auch anschließend nicht verliert … http://filme.disney.de
 
SYMPATHISANTEN
von Felix Moeller, D 2018, ca90 Min. / Dokumentarfilm

Versuch, den sogenannten Deutschen Herbst als Familiengeschichte, Filmgeschichte und Gesellschaftsportrait anzunähern, der sich im Jahr 2017 zum 40. Mal jährt. Regisseur Felix Moeller spricht mit seiner Mutter Margarethe von Trotta, seinem Stiefvater Volker Schlöndorff sowie weiteren bekannten Personen wie Daniel Cohn-Bendit, Peter Schneider, René Böll, Christof Wackernagel, Marius Müller-Westernhagen und Karl-Heinz Dellwo. www.nfp-md.de

TASTE OF CEMENT - DER GESCHMACK VON ZEMENT
von Ziad Kalthoum, D/RL 2017, 85 Min. / Dokumentarfilm

In den strahlend blauen Himmel über Beirut wachsen neue Wolkenkratzer mit Traumblick auf das Mittelmeer. Tagsüber werden sie von syrischen Bauarbeitern errichtet. Zu Hause in ihrer Heimat zerstört der Krieg zur gleichen Zeit ihre eigenen Häuser. Auch nachts dürfen sie die Baustelle nicht verlassen. Sie müssen hinunter in die Keller der Betongiganten, wo sie kochen, hoffen, schlafen.

WUNDER DER WIRKLICHKEIT
von Thomas Frickel, D 2017, 101 Min. mit Martin Kirchberger / Dokumentarfilm

Am 22. Dezember 1991 stürzte an einem Berg nahe Heidelberg ein Flugzeug ab, 28 Menschen starben. Unter ihnen der Rüsselsheimer Filmemacher Martin Kirchberger und sein Team. Regisseur Thomas Frickel, ein Freund Kirchbergers, widmet 25 Jahre nach dem Unglück seinen Dokumentarfilm der Rüsselsheimer Künstlergruppe Cinema Concetta. http://realfictionfilme.de

ZENTRALFLUGHAFEN THF
von Karim Aïnouz, D/F/BR 2018, 97 Min. /
Dokumentarfilm

Der Flughafen Tempelhof ist mittlerweile schon seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb und wird daher für zahlreiche andere Aufgaben verwendet – unter anderem als Unterkunft für Geflüchtete. Unter ihnen befinden sich der 18-jährige syrische Student Ibrahim und der Physiotherapeut Qutaiba aus dem Irak, die Regisseur Karim Aïnouz über einen Zeitraum von einem Jahr begleitet hat. www.piffl-medien.de

31.05.2018

AUGENBLICKE: GESICHTER EINER REISE
von Agnès Varda, JR, F 2017, 93 Min. mit Agnès Varda, JR / Dokumentarfilm

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. www.weltkino.de

BACK FOR GOOD
von Mia Spengler, D 2017, 95 Min. mit Kim Riedle, Juliane Köhler, Leonie Wesselow, Nicki von Tempelhoff, Robert Besta, Yasemin Cetinkaya / Tragikomödie

Reality-TV-Sternchen Angie kommt frisch aus dem Drogenentzug. Inzwischen hat sich auch noch ihr Freund und Manager von ihr getrennt und keiner ihrer sogenannten Freunde ist bereit sie aufzunehmen. Also zieht Angie wieder in ihr Heimatkaff zu ihrer verhassten Mutter und zu ihrer pubertierende Schwester Kiki, die als Epilepsiekranke einen Schutzhelm tragen muss. www.nfp-md.de

FEINDE - HOSTILES (Hostiles)
von Scott Cooper, USA 2017, 134 Min. mit Christian Bale, Rosamund Pike, Wes Studi, Adam Beach, Ben Foster, Ryan Bingham / Western

New Mexico, 1892: Der verdiente Offizier Joseph Blocker soll den todkranken Cheyenne-Häuptling Yellow Hawk aus dem Gefängnis zurück in seine Heimat Montana bringen, wo er sterben will. Wegen einer gemeinsamen Vergangenheit nimmt Blocker den Auftrag nur widerwillig an. Gemeinsam mit einigen Soldaten und der Familie des Häuptlings macht sich der Trupp auf den gefährlichen Weg quer durch unwegsames, feindseliges Land … www.universumfilm.de

GUARDIANS OF THE EARTH
von Filip Antoni Malinowski, A/D 2017, 86 Min. /
Dokumentarfilm

In den elf Tagen des Klimagipfels in Paris sollen sich 20.000 Vertreter aus 195 Ländern auf dem Klimagipfel in Paris auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Ein Vertrag, der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird. Regisseur Filip Antoni Malinowski dreht für seinen Dokumentarfilm exklusiv hinter den Kulissen. Dieser einzigartige Einblick ist ein Zeugnis heftigster Interessenkonflikte. www.wfilm.de

HISSA HILAL - EINE STIMME HINTER DEM SCHLEIER (The Poetess)
von Stefanie Brockhaus u. Andreas Wolff, D/VerArabE 2017, 100 Min. mit Hissa Hilal / Dokumentarfilm

Die saudische Hissa Hilal schaffte etwas, das vorher noch keiner Frau gelang: Sie erreichte das Finale der Reality-TV-Show »Million’s Poet« aus Abu-Dhabi, ein Dichter-Wettbewerb, der mit einem Preisgeld von 1 Million Dollar dotiert ist. Vor 75 Millionen Zuschauern kritisiert Hissa Hilal, die in Abaya und Nikab gekleidet auf die Bühne tritt, in ihren Gedichten die patriarchale arabische Gesellschaft und prangert einen für seine Fatwas berüchtigten Geistlichen an.

ITTEFAQ - ES GESCHAH EINES NACHTS (Ittefaq)
von Abhay Chopra, IND 2018, 107 Min. mit Akshaye Khanna, Sidharth Malhotra, Sonakshi Sinha, Mandira Bedi, Himanshu Kohli, Ajay Jadhav / Thriller
Polizist Dev Verma untersucht einen Doppelmord mit zwei Zeugen, die gleichzeitig auch die Hauptverdächtigen sind. Vikram Sethi, ein gefeierter Autor, und Maya Sinha, eine junge Hausfrau, erzählen unterschiedliche Geschichten über das Geschehene dieser Nacht. Beide Aussagen scheinen glaubhaft, doch nur eine kann wahr sein… www.one-filmverleih.de

KINDERS
von Arash und Arman T. Riahi, A 2016, 95 Min. /
Dokumentarfilm

Ein Film über verborgene Potentiale, Kreativität, Integration, die Macht der Musik und die mögliche Zukunft unserer Gesellschaft. Im Musikförderprojekt (superar) von Arash und Arman T. Riahi soll deutlich werden, was in unseren Kindern wirklich vorgeht …

LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL
von Michael Sucsy, USA 2018, 98 Min. mit Angourie Rice, Justice Smith, Jeni Ross, Jacob Batalon, Karena Evans, Hannah Alissa Richardson / Romanze

Der 16-jährige Rhiannon muss sich mit den alltäglichen Widrigkeiten des Teenager-Lebens herumschlagen. Doch dann verliebt sie sich in eine mysteriöse Seele namens »A«, die zufälligerweise im Körper ihres Freundes Justin landet. »A« bewohnt jeden Tag einen anderen Körper eines 16-jährigen Jungen oder Mädchens »A«s täglicher Körperwechsel erweist sich als große Herausforderung. http://splendid-film.de

MEINE TOCHTER - FIGLIA MIA (Figlia mia)
von Laura Bispuri, I/D/CH 2018, 100 Min. mit Sara Casu, Alba Rohrwacher, Valeria Golino, Udo Kier, Michele Carboni / Drama

Die neunjährige Vittoria hat ein enges Verhältnis zu ihrer liebevollen Mutter Tina. Sie ist fasziniert von der hemmungslosen, oft betrunkenen Angelica, die ihr auch ein wenig ähnlich sieht … http://realfictionfilme.de

TULLY
von Jason Reitman, USA 2018, 90 Min. mit Charlize Theron, Mackenzie Davis, Mark Duplass, Ron Livingston, Emily Haine, Kitty Crystal / Komödie

Marlo hat gerade erst ihr drittes Kind bekommen, als ihr Bruder ihr ein besonderes Geschenk macht: Eine »Night nanny«, die sich nachts um die Kinder kümmern soll. Trotz Marloas Skepsis, Hilfe von einer fremden Person anzunehmen, entwickelt sich eine einzigartige Freundschaft zwischen ihr und der schlauen und witzigen Nanny namens Tully … https://dcmworld.com

USEDOM - DER FREIE BLICK AUFS MEER
von Heinz Brinkmann, D 2017, 95 Min. / Dokumentarfilm

Dokumentation von Heinz Brinkmann über das Ostseebad Heringsdorf. Die auch als Dreikaiserbäder oder Kaiserbäder bekannte Region steht aktuell im Mittelpunkt eines Bau- und Tourismusbooms, bei dem eszu zahlreichen Konflikten zwischen Anwohnern und Großinvestoren kommt. www.salzgeber.de

ZWEI IM FALSCHEN FILM
von Laura Lackmann, D 2017, 107 Min. mit Laura Tonke, Marc Hosemann, David Bredin, Katrin Wichmann, Christine Schorn, Hans Longo / Komödie

Hans nennt seine Freundin »Heinz« – das sagt eigentlich schon alles über ihre Beziehung, die in die Jahre gekommen ist. Genaugenommen ins achte. Hans arbeitet im Copyshop und Heinz, eigentlich Schauspielerin, ist zur Synchronstimme einer Zeichentrickampel verkommen. Als als sie an ihrem Jahrestag ins Kino gehen, steht ein Liebesfilm steht auf dem Programm … www.farbfilm-verleih.de

06.06.2018

JURASSIC WORLD: DAS GEFALLENE KÖNIGREICH
von J.A. Bayona, USA/E 2018, ca120 Min. mit Bryce Dallas Howard, Chris Pratt, Jeff Goldblum, Ted Levine, James Cromwell, Daniella Pineda / Abenteuer

filmstarts.de Vier Jahre, nachdem der Themenpark Jurassic World vor marodierenden Dinosauriern zerstört wurde, haben die Urzeitechsen die Isla Nublar komplett für sich zurückerobert. Dort leben sie ungestört von den Menschen, sehen jedoch bald einer ganz neuen Bedrohung ins Auge: Auf der Insel befindet sich ein aktiver Vulkan, der auszubrechen und die gesamte Gegend unter Feuer und Asche zu begraben droht. Dinosaurierflüsterer Owen (Chris Pratt) und die ehemalige Parkmanagerin Claire (Bryce Dallas Howard) möchten das erneute Aussterben der Dinos um jeden Preis verhindern und kehren zur Rettung der Tiere auf die Insel zurück. Vor allem um seinen Saurier-Schützling Blue ist Owen besorgt. Der Raptor ist scheinbar unauffindbar in der Wildnis verschollen. Während Owen sich auf die Suche begibt, kommen die anderen Mitglieder seiner Expedition einer Verschwörung auf die Spur...

07.06.2018

AUF DER SUCHE NACH OUM KULTHUM
von Shirin Neshat, Shoja Azari, D/A/I/MA 2017, 90 Min. mit Neda Rahmanian, Yasmin Raeis, Mehdi Moinzadeh, Kais Nashif / Drama

Für Mitra, eine ehrgeizige Künstlerin, Mutter und Ehefrau in den besten Jahren, geht ein Traum in Erfüllung: Sie kann endlich den Film über eine ihrer Heldinnen, die legendäre, orientalische Sängerin Oum Kulthum, drehen. Im Zentrum ihres Films stehen die Opfer und der Preis, den Oum Kulthum für ihren Erfolg in einer konservativ-geprägten, muslimischen Gesellschaft zahlen musste. Während der Dreharbeiten verschwindet auf einmal Mitras jugendlicher Sohn. Die Sorge um ihn und die zunehmende Schwierigkeit, den Mythos Oum Kulthum sowie die Frau und Künstlerin dahinter zu ergründen, führen letztlich zu Mitras emotionalen und künstlerischen Zusammenbruch. In AUF DER SUCHE NACH OUM KULTHUM nähert sich Shirin Neshat einer der herausragendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts in der arabischen Welt. Die ägyptische Sängerin Oum Kulthum wird als Maria Callas des Orients gefeiert und hat sich in einer männerdominierten Welt behauptet wie keine vor und kaum eine nach ihr. Selbst 40 Jahre nach ihrem Tod wird Oum Kulthum in der muslimischen Welt verehrt und ihre Gesangsstücke millionenfach gehört. Ihre unvergessliche Stimme erlangte zudem eine politische Dimension, die selbst im Westen gehört wurde.

CAMINO A LA PAZ
von Francisco Varone, RA/NL/D 2015, 94 Min. mit Rodrigo de la Serna, Ernesto Suárez, Elisa Carricajo, María Canale / Drama

CAMINO A LA PAZ (deutsch: Der Weg nach La Paz – oder doppeldeutig: Der Weg zum Frieden) ist ein warmherziges Roadmovie, in dem sich der ziellose Sebastián (35) und der alte Moslem Jalil auf eine 3.000 Km lange Tour de Force von Buenos Aires nach La Paz begeben – umrahmt von unerwarteten Ereignissen und Begegnungen prallen diese beiden unterschiedlichen Charaktere aufeinander, nerven sich, und finden schließlich doch zueinander – und zu sich selbst. Und ganz nebenbei zeigt der Film eine unaufgeregte, freundliche islamische Kultur im südamerikanischen Alltag – ein heilsamer Gegenentwurf zu dem Islam-Bild, das man hierzulande aus den Medien kennt.

GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN

von Simon Curtis, GB 2017, 106 Min. mit Margot Robbie, Domhnall Gleeson, Will Tilston, Kelly Macdonald, Vicki Pepperdine, Alex Lawther / Drama

filmstarts.de Nachdem A.A. Milne (Domhnall Gleeson) im Ersten Weltkrieg gedient hat, kehrt er zu seiner Frau Daphne (Margot Robbie) zurück. Wenig später kommt ihr Sohn Christopher Robin (Will Tilston) zur Welt. Der kleine Junge liebt es, mit seinen Stofftieren zu spielen, zu denen auch ein Teddybär mit Namen Winnie Puuh, ein kleines Schweinchen, ein Tiger und ein Esel zählen. Da Milne ihm dabei oft Gesellschaft leistet, wird der Schriftsteller schon bald zu einem neuen Buch inspiriert, in dem Christopher Robin und seine Plüschfreunde im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Das neue Werk wird zu einem riesigen Erfolg und von fast jedem Kind in Großbritannien innig geliebt. Doch der Ruhm hat auch seine Schattenseiten und die kleine Familie samt Christophers Nanny Olive (Kelly Macdonald) muss lernen, damit umzugehen…

MANTRA - SOUNDS INTO SILENCE
von Georgia Wyss, Wari OM, E/D 2017, 85 Min. mit Deva Premal & Miten, Manose, Krishna Das, Snatam Kaur, Jai Uttal, MC Yogi / Dokumentarfilm

Reise nach innen und gleichzeitig weltweite Bewegung: MANTRA – SOUNDS INTO SILENCE zeigt, wie intensiv Klänge in einer pausenlos kommunizierenden Welt wirken können. Auf der Suche nach Konzentration, Gemeinschaft und Verbindung wenden sich international zahllose Menschen einer uralten Form des menschlichen Zusammentreffens zu – dem gemeinsamen Singen. Eine Form dieses Phänomens ist der so genannte »Kirtan«, bei dem Mantras gesungen werden. Dienten die traditionellen Klangformeln aus Indien im Westen anfangs lediglich der Untermalung von Yogastunden, erreicht ihre Kraft nun ein breites Publikum – bis hin zu Grammy-Nominierungen für die im Film portraitierten Szenestars wie Deva Premal & Miten, Krishna Das, Jai Uttal und Dave Stringer. Auf Konzerten, Festivals, in Alltagssituationen und ungewöhnlichen Locations wie dem San Quentin Prison bei San Francisco zeigt MANTRA – SOUNDS INTO SILENCE, wie sich beim Chanten Grenzen auflösen und Menschen wieder zu sich selbst finden: In hinreißenden Bildern und mitreißenden Sounds, frei von Esoterik und voller Begeisterung für das Leben.

DER PRINZ UND DER DYBBUK
von Elwira Niewiera & Piotr Rosolowski, PL/D 2017, 82 Min. / Dokumentarfilm

Wer war Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes aus der Ukraine geboren wurde und als Prinz Michal Waszynski 1965 in Italien starb? War er ein Wunderkind des Kinos, ein raffinierter Betrüger oder ein Mann, der filmische Illusion und Realität nicht auseinanderhalten konnte? Als Regisseur und Produzent von Hollywood-Filmen in Italien und Spanien schuf Waszynski über 40 Filme. Er arbeitete mit Stars wie Sophia Loren, Claudia Cardinale und Orson Welles. Seine eigentliche Obsession aber galt dem Film »Der Dybbuk«, bei dem er 1937 Regie führte. Der Film beruht auf einer alten jüdischen Legende, in der eine junge Frau von dem Geist (auf Jiddisch: 'dybbuk') ihrer ersten Liebe heimgesucht wird. »Der Dybbuk« gilt nicht nur als einer der geheimnisvollsten jiddischen Filme der Filmgeschichte; er spiegelt auch Waszynskis ruheloses Leben mit vielen ungelüfteten Geheimnissen wider. Im Laufe der Jahre nehmen die Idee der unerwiderten Liebe und die seelische Besessenheit auch im Leben des Filmemachers eine immer größere Rolle ein.

SWIMMING WITH MEN
von Oliver Parker, GB 2018, 94 Min. mit Rob Brydon, Adeel Akhtar, Jim Carter, Rupert Graves, Nathaniel Parker, Jane Horrocks /Komödie

Eric steckt mitten in der Midlife-Crisis: Seine Frau steigt in der Lokalpolitik auf, der Teenager-Sohn entfremdet sich täglich mehr von ihm und sein Job als Buchhalter langweilt ihn unsäglich. Als er abends seine gewohnten Bahnen im Schwimmbad zieht, bemerkt er plötzlich etwas Merkwürdiges: Eine bunt zusammengemischte Gruppe an Männern gleitet rhythmisch neben ihm durchs Becken. Den Synchronschwimmern fehlt jedoch noch ein Mann, um tatsächlich kunstvollere Schwebefiguren ins Wasser zu zaubern. Unversehens wird Eric in der herzlichen Amateurtruppe aufgenommen. Und während das Ballett in Badehosen tatsächlich immer besser wird, findet auch Eric neuen Mut, sein Leben nochmal auf den Kopf zu stellen und seiner Frau zu beweisen, dass weitaus mehr in ihm steckt, als sie für möglich hielt.

DIE TEMPERATUR DES WILLENS
von Peter Baranowski, D 2017, 99 Min. /
Dokumentarfilm

Der Film begleitet die »Legionäre Christi«, eine papsttreue ultrakonservative Ordensgemeinschaft, beim Missionieren und Demonstrieren, während intimer Zwiegespräche und PR-Besprechungen, bei öffentlichen Feiern im Bierzelt und hinter verschlossene Türen. Ein einmaliger und exklusiver Einblick in die Denkmuster und Überlebensstrategien religiöser Vereinigungen in der heutigen Zeit. www.eksystent.com

WOLF AND SHEEP
von Shahrbanoo Sadat, DK/F/D/AFG 2016, 86 Min. mit Sediqa Rasuli, Qodratolla Qadiri, Mohammed Amin, Quorban Ali, Amina, Haji Ahmad / Drama

Irgendwo in den Bergen von Afghanistan: Kurz nachdem der Vater des elfjährigen Quodrat beerdigt wurde, soll seine Mutter mit einem alten Mann, der bereits zwei Frauen hat, wiederverheiratet werden. Genau dafür wird Qodrat von seinen Freunden gehänselt. Daher streift er mit seinen Schafen am liebsten alleine durch die abgelegene Region. Seine Wege kreuzen sich dabei immer wieder mit der gleichaltrigen Sediqa, die sich auch täglich um eine kleine Schafherde kümmert. Auch sie wird von den Mädchen gemieden, weil sie das Böse in sich trage. Ihre Großmutter sei nämlich von einem bösen Geist in Gestalt einer Schlange verhext worden. Die beiden Außenseiter werden schnell Freunde, auch wenn sie wissen, dass sie eigentlich nicht zusammen sein dürften, weil sich dies für Mädchen und Jungen nicht gehört. Sediqa träumt davon, eine Steinschleuder, wie sie die Jungs haben, zu besitzen, und mit dieser Wölfe abzuschießen. Quodrat zeigt ihr, wie man eine solche knüpft. Doch dann wird er mit seinen Brüdern von der Mutter weggeschickt - die ältere Schwester, die in der Stadt lebt, soll sich von nun an um die Kinder kümmern.

14.06.2018

12 TAGE (12 Jours)
von Raymond Depardon, F 2017, 86 Min. / Dokumentarfilm

Zwölf Tage – das ist die Frist, innerhalb derer in Frankreich ein Psychiatriepatient nach der Zwangseinweisung eine Anhörung vor Gericht bekommen muss, rund 90.000 Menschen durchlaufen im ganzen Land jährlich diese Prozedur. Für seinen neuen Film bekam der legendäre Regisseur und Fotograf Raymon Depardon als erster Filmemacher überhaupt Zugang zu diesen Verfahren und dokumentierte zehn Fälle in einer Klinik in Lyon. Die Kamera agiert sensibel und wahrhaftig, sie konzentriert sich auf die Patientinnen und Patienten oder nimmt die richterliche Instanz in den Blick. Die Sachlichkeit der Methode ist erhellend und hilft der Empathie des Zuschauers auf die Sprünge: In seltener Klarheit sieht man den großen Schmerz, der allen psychischen Erkrankungen zugrunde liegt. 12 TAGE zeigt Depardon abermals als meisterhaften Beobachter und großen Humanisten des dokumentarischen Kinos.

AUS EINEM JAHR DER NICHTEREIGNISSE
von Ann Carolin Renninger, René Frölke, DS 2017, 83 Min. / Dokumentarfilm

Willi lebt fast neunzigjährig, allein auf einem alten norddeutschen Dreiseitenhof. Aus einem Jahr der Nichtereignisse ist die Beschreibung seiner sehr pragmatischen Lebenshaltung, in der Widerstände dazu da sind, überwunden zu werden. Die Beobachtung der alltäglichen Gegebenheiten und Hindernisse verschmelzen mit den wiederkehrenden Erzählungen weitzurückliegender Erlebnisse. Es entsteht ein Bild, das sich den gebliebenen Eindrücken seines Lebens nähert, aber nicht Biografie ist.

DIE BRILLANTE MADEMOISELLE NEILA (Le Brio)

von Yvan Attal, F/B 2017, 95 Min. mit Daniel Auteuil, Camélia Jordana, Yasin Houicha, Nozha Khouadra, Nicolas Vaude, Jean-Baptiste Lafarge / Komödie

Als der renommierte Pariser Jura-Professor Pierre Mazard (Daniel Auteuil) seine algerischstämmige Studentin Neïla (Camélia Jordana) in deren erster Vorlesung verbal auseinander nimmt, filmen einige Studenten den Vorfall und stellen ihre Aufnahmen ins Internet. Da Mazard in seiner Standpauke nicht mit rassistischen Klischees gegeizt hat, ist der Skandal perfekt. Um einem Disziplinarverfahren zu entgehen, verdonnert ihn die Uni-Leitung, eine seiner Studentinnen bis ins Finale eines Rhetorik-Wettbewerbs zu coachen: Ausgerechnet Neïla! Die ist ebenfalls alles andere als begeistert, lässt sich jedoch von Professor Mazard zu einer Zusammenarbeit überreden. Die gestaltet sich jedoch alles andere als einfach, denn Neïla ist mindestens so stur und voreingenommen wie ihr Professor. Und als sie erahnt, weshalb der sich ihrer angenommen hat, droht der Plan des Professors auf ganzer Linie zu scheitern

DAS IST ERST DER ANFANG (Just getting started)
von Ron Shelton, USA 2017, 91 Min. mit Morgan Freeman, Tommy Lee Jones, Rene Russo, Glenne Headley, Joe Pantoliano, Elizabeth Ashley / Komödie

Duke Diver (Morgan Freeman) liebt seinen Job als Manager des luxuriösen Resorts Villa Capri im kalifornischen Palm Springs. Seine Vergangenheit mag zwar nicht astrein sein. Aber wenn es darum geht, das Leben der gutgelaunten Bewohner der Villa zu einer einzigen großen Party zu machen, ist er unschlagbar. Seine Schützlinge fühlen sich im wahrsten Sinne des Wortes als »Best Ager«: Er flirtet mit den Damen, pokert mit den Herren, und auf dem Golfplatz ist er sowieso der Größte. Dieses sonnige Gleichgewicht des dolce-far-niente gerät aus den Fugen, als Leo (Tommy Lee Jones) in die Villa einzieht. Der Ex-Militär und erfolgreiche Geschäftsmann entpuppt sich nicht nur als Charmebolzen, sondern obendrein als exzellenter Golfer (Single-Handicapper)! Plötzlich ist Dukes Position gefährdet, und der Machtkampf zwischen den männlichen Alphatieren eröffnet.

LOST IN THE LIVING
von Robert Manson, IRL/D 2015, 81 Min. mit Aylin Tezel, Tadgh Murphy, Liam Carney, Roy Duffy, Fabian Greese, Stephen Patrick Hanna / Drama

Der irische Musiker Oisín und seine Band kommen für ein paar Gigs nach Berlin. Sie sind gespannt auf die Stadt und ihr legendäres Nachtleben. Als sie ihre Sachen im Hostel auspacken, findet Oisín einen Umschlag mit Geld von seinem Vater in der Tasche. Später, bei ihrem Konzert, scheint erstmal alles prima zu laufen – die Jungs sind gut drauf, das Publikum geht mit – als Oisín mitten auf der Bühne auf einmal ausflippt. Die Wut auf seinen Vater, der die Familie verlassen hat, und der Schmerz über den Tod seiner Mutter überwältigen ihn und er stürzt sich allein ins Berliner Nachtleben. Als er die junge, hübsche Berlinerin Sabine kennenlernt und sie ihm Orte fernab der Party- und Touristen-Hotspots zeigt, scheint er bei ihr Halt zu finden. Doch Oisín lässt sich immer weiter treiben; sein Berlin-Trip wird zur Tour de Force. »Lost in the Living« ist eine Hommage an den Sehnsuchtsort Berlin, in dem man sich wunderbar treiben lassen, aber auch schnell verlieren kann.

MUHI
von Rina Castelnuovo-Hollander u. Tamir Elterman, Israel/D 2017, 85 Min. / Dokumentarfilm

Muhi, Sohn eines Hamas-Aktvisten, wird als Säugling zur Behandlung einer lebensbedrohlichen Krankheit aus dem Gazastreifen in ein israelisches Krankenhaus verlegt. Begleiten darf ihn nur sein Großvater Abu Naim. Mit zwei Jahren verschlimmert sich sein Zustand dramatsch, und die Ärzte sind gezwungen, Gliedmaßen zu amputieren. In Gaza würde er wegen des desolaten Gesundheitssystems nicht überleben, das Krankenhaus verlassen und israelischen Boden ist ihm und seinem Opa laut Gesetz verboten. www.muhi-film.de

OVERBOARD
von Bob Fisher, Rob Greenberg, USA 2017, 112 Min. mit Anna Faris, Eugenio Derbez, John Hannah, Eva Longoria, Emily Maddison, Swoosie Kurtz /Komödie

Durch eine spritzige neue Wendung liegt der Fokus von Overboard auf Leonardo (EUGENIO DERBEZ), einem egoistischen, verwöhnten, reichen Frauenheld aus Mexikos reichster Familie, und Kate (ANNA FARIS), einer hart arbeitenden alleinerziehenden Mutter dreier Kinder, angeheuert um Leonardos Luxus-Yacht nach einer Party sauber zu machen. Nachdem Leonardo Kate ungerechter Weise feuert und sich weigert, sie zu bezahlen, fällt Leonardo im Feierrausch von Bord und wacht ohne Erinnerungen an der Küste Oregons auf. Kate taucht im Krankenhaus auf und, um sich an ihm zu rächen, überzeugt sie Leonardo, dass sie verheiratet sind und schickt ihn zur Arbeit – zum ersten Mal in seinem Leben. Obwohl er zu Beginn sehr überfordert und unbeholfen agiert, findet er sich in seinem neuen Leben langsam zurecht. Mit der Zeit verdient er sich den Respekt seiner »Familie« und Kollegen.

PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES
von Wim Wenders, USA 2018, 96 Min. mit Papst Franziskus / Dokumentarfilm
Der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus und nicht so sehr ein Film über ihn. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.

STERNENJÄGER - ABENTEUER NACHTHIMMEL
von Christian Schidlowski, Rohan Fernando, Hannah Leonie Prinzler u.a., D 2016, ca90 Min. /
Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm begleitet fünf der renommiertesten Sternenfotografen der Welt bei ihren Reisen zu den entlegensten Plätzen der Erde. Sie sind fortwährend auf der Suche nach Orten, an denen sie einen möglichst unverstellten und »reinen« Blick auf den Nachthimmel haben. Die Reisen führen unter anderem ins australische Outback, zu den Polarlichtern in Nordkanada, in die Atacama Wüste und in die Hochebenen Chiles, 5000 Meter über dem Meeresspiegel; in Indonesien werden die Filmemacher mit den Fotografen Zeugen einer totalen Sonnenfinsternis. Auf den Reisen kommt es stets auch zu spannenden Begegnungen mit Ureinwohnern, die Auskunft geben über die Bedeutung des Sternenhimmels für ihre eigene Kultur. 

VOM ENDE EINER GESCHICHTE
von Ritesh Batra, GB 2018, 108 Min. mit Jim Broadbent, Charlotte Rampling, Harriet Walter, Michelle Dockery, Matthew Goode, Emily Mortimer / Drama

Tony Webster ist glücklich geschieden und will nur in Ruhe gelassen werden. Vor vielen Jahren waren er und die schöne Veronica ein Paar, bis sie sich für seinen besten Freund Adrian entschied. Was nach dessen Selbstmord aus ihr wurde, hat er nie herausgefunden. Durch die unerwartete Erbschaft von Adrians Tagebuch, in den Besitz von Veronicas Mutter gelangt war, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert … www.wildbunch-germany.de

21.06.2018

ALLEIN UNTER SCHWESTERN (Hotel de grote L)
von Ineke Houtman, NL/D 2017, 87 Min. mit Julian Ras, Frank Lammers, Abbey Hoes, Bente Fokkens, Linde van der Storm, Aiko Beemsterboer / Komödie

Als sein Vater mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus muss, übernimmt der 12-jährige Teenager Kos als sein Stellvertreter kurzerhand die Leitung des finanziell angeschlagenen Familienhotels. Dabei hat sich ausgerechnet jetzt ein Scout von Ajax Amsterdam zur Talentsichtung beim Fußballtraining angemeldet! Doch auf seine drei Schwestern kann Kos sich nicht verlassen: Libbie muss für die Uni pauken, Briek ist rebellisch gegen jeden und alles und Pel einfach noch zu klein, um sinnvoll zu helfen. Außerdem vermisst sie ihre verstorbene Mutter. Zu allem Überfluss schmeißt der Hotelkoch das Handtuch und ein fieser Geldgläubiger droht, alles im Hotel zu pfänden, was nicht niet- und nagelfest ist. Das Chaos ist perfekt! Einzig seine Schulfreundin Isabel, in die er heimlich verliebt ist, steht ihm zur Seite: Ein Miss-Beach-Contest ist geplant und die Gewinnerin erhält 5.000 Euro. Das wäre die Lösung ihrer finanziellen Probleme! Die Geschwister raufen sich zusammen und entscheiden, dass Briek daran teilnehmen soll. Doch als sie sich in der Vorentscheidung den Knöchel verstaucht, hilft nur eine Scharade, um an das Preisgeld zu kommen: Kos muss an ihrer Stelle einspringen. Es ist allerdings leichter gesagt als getan, sich wie ein Mädchen zu benehmen und Kos droht schon bald, vor dem renommierten Juryvorsitzenden aufzufliegen…

AM ENDE IST MAN TOT
von Daniel Lommatzsch, D 2018, ca90 Min. mit Bruno Cathomas, André Szymanski, Alice Dwyer, Nadja Schönfeldt, Anne Schäfer, Mirco Kreibich / Komödie

filmstarts.de Der Physiker Reno (Bruno Cathomas) ist arbeitslos – genauso wie Micki (André Szymanski) und dessen Freundin Ginger (Alice Dwyer), die eigentlich Schauspieler sind, aber seit der Absetzung ihrer Serie keine neuen Aufträge bekommen und Trost im Glücksspiel suchen. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus: Sie wollen die reiche Erbin Lilli (Nadja Schönfeldt) entführen und so zu Geld kommen. Die Entführung selbst geht zwar einigermaßen reibungslos über die Bühne, doch danach beginnen die Probleme. Einer der Entführer gerät in eine Krise und noch dazu machen sich die drei Geschwister der Entführten auf die Suche nach Lilli. Dabei kommen der pflichtbewusste Junior (Mirco Kreibich), der entspannte Adrian (Jörg Pohl) und die Künstlerin Sophia (Anne Schäfer) jedoch ganz nebenbei einem wohlgehüteten Familiengeheimnis auf die Spur…

AM STRAND (On Chesil Beach)

von Dominic Cooke, GB 2017, 110 Min. mit Saoirse Ronan, Billy Howle, Anne Marie-Duff, Adrian Scarborough, Emily Watson, Samuel West / Drama

Das Schwierigste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Jedenfalls für das frischvermählte Ehepaar Florence Ponting und Edward Mayhew, das 1962 am Strand von Chesil Beach im englischen Dorset seine Flitterwochen verbringen möchte. Ihre Gefühle füreinander sind groß und aufrichtig – doch die Erwartungen des jungen Paares an das einschneidende Ereignis in ihrem Leben könnten kaum unterschiedlicher sein … Von Ian McEwan stammt nicht nur der Roman, sondern auch das Drehbuch zu diesem Film. www.prokino.de

Filmkritik:



Fortsetzung ohne Fortschritt
Peter V. Brinkemper
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»Star Wars Episode 8 – The Last Jedi«
im Feuer der Medienkritik
»Die Hauptaufgabe der jüngsten Star-Wars-Trilogie besteht in nichts anderem, als in der abrupten Verknüpfung neuer Charaktere mit den alten und durch Lucas’ langes Zögern überalterten Figuren und Darstellern, die zugleich abtreten sollen. Denn längst ist geplant, an einer anderen Ecke des Universums mit völlig anderen Charakteren und Situationen loszulegen.«

Baum ohne Blätter:
Blade Runner 2049

von Peter V. Brinkemper
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Zu Denis Villeneuves Filmfortsetzung von Philip K. Dicks Roman.
»Villeneuves Kino verdünnt die pralle graphische Kompression der Figuren aus dem ersten Film, das Paradox zwischen Schönheit, Eleganz, Geist, Mechanik und Bewusstlosigkeit, vermassten Menschenschatten und freiheitsaufbegehrenden Cyborgismus zu einer matten Revue taumelnder Gestalten in einem entleerten archäologischen Vergnügungspark, in dem die letzten Spektrallinien von Mensch und Sklave, Leben und Robotik aufleuchten, bevor endgültig das Licht über den Lookalikes in der Jukebox ausgedreht wird.«

Kriegsfilm ohne Krieger
Von Peter V. Brinkemper
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Christopher Nolans Kriegsdrama »Dunkirk«
»... eine stumme, am Strand vor dem Stadtpanorama erstarrten Armee ohne Krieger, von Zufall und Missgeschick zurückgedrängt, meist unerfahrene Kämpfer, die sich in metaphysischer Wartestellung befinden, sich in zurückgerufene und doch nicht erhörte Flüchtlinge, Deprimierte und Schläfer verwandeln, menschliches Frachtgut für die Barken des Charon, mitten in einer noch unbegriffenen Katastrophe aus Engpass und Unterversorgung.«

Ein Multipersonenstück
Von Georg Seeßlen
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»Der junge Karl Marx« von Raoul Peck
»Peck und seine Mitstreiter widerstehen vor allem der Gefahr, eine lineare Beziehung zwischen Psyche und Politik herzustellen. Marx und Engels handeln hier aus Erkenntnis und Willen heraus, und ihre Frauen, so unterschiedlich wie die Männer, sind alles andere als private Staffage, es sind politisch handelnde Menschen aus eigenem Recht.«


Die Kraft der Poesie
Von Claus Wecker
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»Neruda« von Pablo Larraín
»Nach all den Biopics, die uns das Kinojahr 2016 gebracht hat, den gelungenen und weniger gelungenen, ist »Neruda« ein einsamer Solitär, grandios und »verrückt« im Wortsinn.«




Der beste Freund
Von Lothar Struck
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Über den großartigen Film »Enklave« von Goran Radovanović
»Die Bilder wird man nicht mehr so schnell los, sie setzen sich fest und bleiben. Ein großartiges, ein episches Meisterwerk.«





Diesseitsweltentfremdet
Von Lothar Struck
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Wim Wenders verfilmt Peter Handkes »Die schönen Tage von Aranjuez«
»Immerhin versetzt der Film den Zuseher in eine andere Zeit und verweigert sich dem, was wir Gegenwart nennen und deren Zwänge uns zuweilen zu erdrücken scheinen. Man sieht zwei Menschen, wie sie miteinander reden und sich gegeneinander zuhören, als ginge es um Alles. Immerhin.«

»Es ist noch nichts erzählt.«
Von Lothar Struck
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Corinna Belz' feinsinniges Filmporträt »Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, daß ich mich verspäte.«
Trailer
Corinna Belz' Film zeigt wie Handke gelebt hat und, vor allem, wie er heute lebt. Oberflächlich betrachtet wirkt er dabei wie ein Aus-der-Zeit-Gefallener, der ohne Smartphone und Computer und ohne all die Dinge, die uns heutzutage so unentbehrlich erscheinen in einer Einsiedlerei lebt. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall.

Wider den »Übermut der Ämter«
Von Wolfram Schütte
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Ken Loachs Verteidigung der menschlichen Würde: »Ich, Daniel Blake«.
»Eine vergleichbar intensive Auseinandersetzung mit der sub-bürgerlichen Sozialwelt & eine ähnliche (wenn auch melodramatischer akzentuierte) emotionale Anteilnahme am Leben & Sterben »der kleinen Leute« gab es zuletzt im Oeuvre Rainer Werner Fassbinders.«

Die Poesie des Banalen
Von Wolfram Schütte
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Die wagemutige filmische Idylle »Paterson« von Jim Jarmusch.
»...das rare Beispiel einer Idylle der Selbstgenügsamkeit, der Sanftmut & des einfachen Lebens. Nur Jim Jarmusch kann sich diesen Hymnus in filmischer Strophenform heute erlauben, ohne dass die Idylle – seit langem ein ästhetisch prekäres Genre in den modernen Künsten – besonders auch in diesen (USA-)Tagen peinlich, süßlich oder sentimental würde.

»Es ist noch nichts erzählt.«
Von Lothar Struck
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Corinna Belz' feinsinniges Filmporträt »Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, daß ich mich verspäte.«
Trailer
Corinna Belz' Film zeigt wie Handke gelebt hat und, vor allem, wie er heute lebt. Oberflächlich betrachtet wirkt er dabei wie ein Aus-der-Zeit-Gefallener, der ohne Smartphone und Computer und ohne all die Dinge, die uns heutzutage so unentbehrlich erscheinen in einer Einsiedlerei lebt. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall.

Komische Bodenberührung
Von Wolfram Schütte
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Ein paar Mutmaßungen über den Publikumserfolg von Maren Adens Film »Toni Erdmann«.
»... Paradoxerweise ist es aber gerade diese von Maren Ade verweigerte Harmonisierung des Generationenkonflikts (der zugleich eine epochale gesellschaftliche Bruchlinie markiert), was dem erstaunlichen deutschen Film jene tiefgründige Balance zwischen Komödie & Tragödie bis zum offenen Ende hin ermöglicht.«

Der Aufbruch aus den Wäldern
Von Georg Seeßlen
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»Captain Fantastic« von Matt Ross.
»Dass es nicht darum geht, die Guten gegen die Bösen auszuspielen, das ist, wenn er schon eine bräuchte, die Botschaft dieses Films. Aber eigentlich geht es darum, dass jede Vertreibung aus dem Paradies eine tief traurige und herzlich komische Angelegenheit ist, und dass man, wenn man Mensch sein oder werden will, gar nicht darum herumkommt. Bis in die letzte, ungeheuer kunstvoll eingerichtete Einstellung bleibt die Schwebe erhalten.«

© XVerleih AG



Verloren im Paradies
Von Lothar Struck
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Zwischen Hoffnung und Verzweiflung verkörpert Josef Hader den heimatlosen Dichter Stefan Zweig in Amerika »Vor der Morgenröte«
»...ein wunderbarer, ein wahrhaftiger Film. Komponiert, konzipiert und inszeniert mit außerordentlicher Hingabe und großem Ernst.«
ab 2. Juni in den Kinos

Leben, Scham & Flucht oder Thierrys Passion
Von Wolfram Schütte
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Stéphane Brizés beobachtende filmische Meditation über den »Wert des Menschen«.
»
Wenn Hitchcock einmal behauptet hat, dass er auf den Emotionen seiner Zuschauer wie auf einer Orgel spiele, erreicht Brizé mit seinem ästhetischen Minimalismus, der gewissermaßen dem Gebrauch nur einer Flöte entspricht, eine emotionale Intimität & Intensität, mit der er die Zuschauer zu Verschworenen des Hauptdarstellers macht ...«

Von Lucas zu Disney
Peter V. Brinkemper
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»Star Wars 7 - Das Erwachen der Macht«:
Eine Erfolgsserie wird neu justiert.
»
Herausgekommen ist keine Spielfilm-Episode mit prägnant erzählter Fortsetzung einprägsamer Personen im bisherigen Sinne, sondern eine hochmobile Fusion zwischen Remake und Reboot. Über deren Kurs wird gerade gestritten.«

Wechselseitige Erpressung
Von Wolfram Schütte
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Pablo Larraíns intensiver Film »El Club« über »Problem-Priester«.
Larraíns »El club« besitzt die fortdauernde Rätselhaftigkeit, poetische Dichte & nachhaltige Beunruhigung, für die einmal im vergangenen Jahrhundert der Name Luis Bunuels stand.  


Helden der anderen Art
Von Georg Seeßlen
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The Yes Men - Jetzt wird‘s persönlich
Die Yes Men, der Programmierer, Autor, Job Hopper und Professor für Design, Jacques Servin alias Andy Bichlbaum, und der Kunst-Professor Igor Vamos alias Mike Bonnano, sind, zusammen mit wechselnden Mitarbeitern, zur wohl bekanntesten Gruppe von Web-Aktionisten, Culture Jammern und Guerilla Künstlern geworden.

Nußschale & Flaschenpost
Von Wolfram Schütte
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Jafar Panahis virtuoser Film »Taxi Teheran«
»... so offen, so direkt, so frontal, aber auch so souverän, so gewitzt & witzig hat noch keiner seiner intellektuellen Kollegen von sich & dem heutigen Iran gehandelt! Es ist ein großes Vergnügen, ihm dabei zuzusehen & zuzuhören.«


Der Untergang der Freizeitparks
Von Peter V. Brinkemper
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Zur aktuellen Politik in »Jurassic World«
Wir leben im Zeitalter der bombastischen Mega-Remakes. Nicht nur im Kino. Diese liefern uns einen Erlebniswall gegen die doch digital allgegenwärtigen Kriegs- und Krisennachrichten. Auf einer Tour ins wüstenhafte Nirgendwo sind wir auf der Suche nach dem letzten Sp(i)rit, den wir sogleich wieder verbrauchen, bevor wir selber draufgehen.
 

So schön und so traurig
Von Claus Wecker
Artikel lesen
Über Roy Anderssons »Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach«.
In 39 Szenen, die manchmal eine zusammenhängende Geschichte, manchmal von einzelnen Ereignissen erzählen, balanciert Andersson zwischen Komödie und Tragödie.


Mr. Turner – und wie er die Welt sah
Von Georg Seeßlen
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Ein sehr schöner Film über einen der bedeutendsten Maler des 19.Jahrhunderts.
Einen, der den Weg in die Moderne begleitete, der einerseits das Walten der Natur in immer waghalsigeren Farbschichtungen beschwor, andrerseits aber auch ein Auge für die neue Technologie, die Dampfkraft, das Feuer der Industrialisierung hatte.

»Interstellar« scheitert gekonnt
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Christopher Nolan mit wildem Jockey-Science-Fiction-Mix.
Nolans Science-Fiction-Abenteuer »Interstellar« ist ein gescheitertes Nebenwerk, eine Übernahme eines Steven-Spielberg-Projektes, ein wilder Mix aus zahlreichen Vorbildern und eigenen Konzepten und Varianten. Es wird zu einem weiteren Opus Magnum des bisher gelobten Regisseurs hochgepuscht, vielleicht auch nur, weil es 169 Minuten dauert, und zwar von einer entgegenkommenden deutschen Presse, den Anhängern, den harten »Nolaniten« und einer intensiven Werbemaschinerie.

Euphorie einer interstellaren Moderne
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
So
entstand Stanley Kubricks »2001: A Space Odyssey«
Für den epochalen Science Fiction Klassiker knapp vor dem sich vollendenden bemannten US-Apollo-Mondfahrtprojekt wurde eine noch heute stilistisch wegweisende technologische Moderne mit einer Anthropologie der interstellaren Evolution verknüpft.

Ein Superman mit Innenperspektive
von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
»
Man of Steel« im Sog des neusten Comic-Film-Krieges.
Der neue Superman als Versuch einer sanften Adaption an die Menschheit.





Malcolm McDowell incredible 70
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Sergio Leone und McDowell zusammengekommen wären.

Foto: Jeremy Emerman

Verstanden, alter Knabe?
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Buz Luhrmanns Film-Version des großen »Gatsby« ist ein komplexes Zeitpanorama, vor allem durchdrungen von der experimentellen Unordentlichkeit eines riskanten Lebens unter widrigen Hypothesen.
Die Kristallisation der Liebe und der Kristall der Zeit sind hier die Chance und das Wahnbild eines illegitimen Kairos, den man streift, während die anderen darauf warten, einen um die Früchte des vorgegaukelten Erfolgs zu bringen.

Leichtsinnig wie ein wilder Stier
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Amazing Epic Pulp – Quentin Tarantinos
Anti-Slavery-Western »Django Unchained«
»Lustvoll trägt Tarantino den Zorn – über den freiwilligen und erzwungenen Ausverkauf und darüber, wie weit innere Selbstentfremdung und existenzielle Auslieferung zwischen imaginärer Macht und realer Ohnmacht gehen können – in das Zentrum der Geschichte und in ihre Abgründe,...«

Charakterstudie einer Denkerin
Von Karl Martin
Artikel lesen
Ein paar Bemerkungen zu
Margarethe von Trottas Film »Hannah Arendt«.
»Eine intensive Begegnung mit der im besten Sinne eigensinnigen Denkerin, couragierten Frau und begnadeten Kettenraucherin Hannah Arendt, der Barbara Sukowa mit einem grandiosen Monolog von einer Zigarettenlänge ein kleines Denkmal gesetzt hat.«

Vom Geben und Nehmen
Von Georg Seeßlen
Artikel lesen
Teil 1 von Ulrich Seidls »Paradies-Trilogie: Liebe«
»Die Schwäche des einzelnen ist nicht der Punkt, den man denunzieren will, sie ist das Tor, das in das Innere führt. Denn es sind Menschen auf der Suche nach dem Glück, nach Befreiung, nach Liebe. Unglücklicherweise führt die Befreiung des einen nur zur Unterdrückung des anderen, unglücklicherweise lauert hinter jedem Gefängnis, das man verläßt, schon das nächste.«

The Darkest Hour
Von Lida Bach
Artikel lesen
Fiktive Fakten und Film-Folter für den Frieden in Kathryn Bigelows »Zero Dark Thirty«.
Sie verteidigt das technisch glanzvolle, dramaturgisch stumpfe Kinokonstrukt mit der abstrusen Behauptung, um das westliche Wertkonzept aufrecht zu halten, müssten dessen humanitäre Grundpfeiler eingerissen werden. Die moralische Überlegenheit, die den Figuren und ihren potentiellen Sympathisanten im Kinosaal zugebilligt wird, entpuppt sich als Makulatur.

Keira Kneightley in Hochform
Von Claus Wecker
Artikel lesen
Tolstois »Anna Karenina« grandios verfilmt von Joe Wright.
»Kneightleys Tour de Force durch sämtliche Gemütszustände einer um eine Entscheidung ringende, diese Entscheidung wieder verwerfende und dieses Verwerfen erneut revidierende Frau ist allein schon einen Kinobesuch wert.«

Reise zum Kern des Menschseins
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Cloud Atlas - Roman & Film zwischen Debut und Debakel
»... die Suche nach dem Lebensfaden und um ein Stück wohliger Trauerarbeit am zugigen Kamin der Zeit, um das testamentarische Unterwegssein in der eigenen Psyche und in fremden Seelen, solange die Erde sich noch für die Menschheit dreht.«

Aufbruch zu den Sternen oder Konzern-Safari?
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Über
Ridley Scotts »Prometheus«
Ridley Scotts lang erwartetes neues »Alien«-Kino-Werk hat den verheißungsvollen Titel »Prometheus – Dunkle Zeichen« (2012). Es ist unentschieden angesiedelt zwischen Prequel (exakter logischer Vorgeschichte), Remake (kommerziell motivierter Neuverfilmung), Reboot (Neustart bei Löschung der alten Logik) oder Spin-Off (Ableger, Nebengeschichte).

Die Grablegung des Vigilanten
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Christopher Nolans »The Dark Knight Rises«
Der wohlvorbereitete Anschlag auf eine Mitternachts-Premiere von «The Dark Knight Rises» im Century-Kinokomplex in Aurora, Colorado, eine Schießerei durch einen jungen studierten Einzeltäter ins Publikum, eine Viertelstunde nach Filmbeginn, ausdrücklich in Anlehnung an den Joker-Stil, führt zu 12 Toten und zahlreichen Verletzten unter den Zuschauern.

Paradoxien der Enträumlichung
Zur Philosophie des 3-D-Films.
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Über »Star Wars Episode I« in 3-D und George Lucas’ brillante Ent-Täuschung.
»Star Wars Episode I 3-D« ist wie ein erster zusammengebastelter Protokolldroide, für den man sich noch keine voll funktionsfähige Raumhülle leisten konnte. Diese Filmversion hilft uns, genauer verstehen, dass 3-D in der Tat noch mehr und noch etwas anderes sein könnte, als die Vertiefung der alten Einäugigkeit, die liest und entziffert – statt zu begreifen und zu sehen.
«

Das Ende ist nah, es lebe das Ende


Von Thomas Hummitzsch

Artikel lesen
Der dänische Regisseur Lars von Trier feiert in seinem neuen Film »Melancholia« das Unzelebrierbare: Den Untergang der Welt.


Der Comicfilmkrieg:
»Green Lantern« vs.
»Captain America«

Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
»Die rein ökonomische Formel der Comic-Verfilmung wäre: So wenig Differenzierung wie eben nötig, so viel Einheitlichkeit wie möglich. Klar vermarktbares Kino statt verwirrender Plots und manierierter Bildsprache (...) Die Revitalisierung der Marke, nicht des Charakters ist gefragt. Psychologische Vertiefung hält sich spürbar in Grenzen.«

Risse in der Panoramischen Poesie
Von Peter V. Brinkemper
Artikel lesen
Die Kino-Zweitfassung von »Avatar« verstärkt den Spieleffekt auf Kosten der Science Fantasy.
Alle diejenigen, die über den kommerziellen Gag lächeln, »Avatar« nach dem abgefeierten Erfolg noch einmal mit Miniverlängerungen ins Kino zu bringen, sollten genauer hinsehen.


Heart of Brightness
Von Peter V. Brinkemper
James Camerons Avatar  – Aufbruch nach Pandora
»Aliens und Terminatoren mutieren zum Versöhnungsfest im Stil von Herr der Ringe. Abgemischt aus Pocahontas und Meuterei auf der Bounty entsteht ein Silent Running der neuen Dimension. Doch das ist keine Science Fiction mehr, das ist Science Fantasy.«
Brinkempers Gebrauchsanweisung für Camerons »Avatar« Brauchen wir neue Kategorien für das mediale Erleben?


Zauber der fluiden Erzählung
Peter Brinkemper über Christopher Nolans »Inception«
»...ein großartiger Film, faszinierend in der temporeichen und nuancierten schauspielerischen und der visionären Inszenierung.« Artikel lesen
Trailer


Frieden und Gerechtigkeit

Von Georg Seeßlen
»Micmacs« der neue Film von Jean-Pierre Jeune
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Artikel lesen
»Wer wagte es, seine cineastischen Sammel- und Bastelstücke vor dem Publikum auszubreiten, ohne Rücksicht darauf, daß auch etwas richtig Großes und Ganzes dabei herauskommt? Wer traut sich noch, Spiel-Filme zu drehen? In Jeunet-Filme geht man am besten mit einem großen Herzen. Oder mit einem kleinen – Na, Sie wissen schon.« Trailer

Kompilations-Anti-Grusel-Action-Emo-Kino
von Peter V. Brinkemper
Das Copy-and-Paste-Problem von Scorseses
»Shutter Island«

»Scorsese scheitert an den unaufgearbeiteten Rückständen seines alten Straßen-Verismus und an dem aktuell verrotteten Mix aus Psychologie, Psychiatrie, dümmlicher Verrätselung, wo keine ist, und an den gummiartig aneinander klebenden Einstellungen, ... Wie konnte ein solches Machwerk dem einstmaligen Meister unterlaufen? Aus Zeitnot, als Geldnot, aus Termindruck, aus Alterangst, auch den Kinotod zu sterben?«


Das Würfelspiel des Daseins
Jay Parinis grandioser Roman über die letzten Tage des berühmtesten Schriftstellers der Welt.
Tolstojs letztes Jahr
»Ein Roman ist wie eine Seereise, ist wie ein Aufbruch in unbekannte Gewässer, aber ich bin so nah wie möglich der Küstenlinie jener tatsächlichen Ereignisse des letzten Lebensjahres Tolstojs gefolgt.«, beschreibt Parini den real-fiktiven Rahmen seines Werks. Leseprobe

EIN RUSSISCHER SOMMER
von Michael Hoffmann, GB/D/RUS 2009, 112 Min. mit Helen Mirren, Christopher Plummer, Kerry Condon, Paul Giamatti, Anne-Marie Duff, David Masterson


Begriffe in Bewegung
Abécédaire. Gilles Deleuze von A bis Z
»
Allein das Interieur, die arrangierte Szenerie ist trés léger. Mit welcher charmanten Nonchalance Gilles Deleuze in einem ausgeleierten, mauvefarbenen Pullover vor einer halbhohen Kommode sitzt, über der ein alter Spiegel hängt, in dessen linken unteren Ecke man das Spiegelbild seiner ketterauchenden Gesprächspartnerin, Claire Parnet, erkennt, das ist grandios.«

Eichelhagel im Tannendunkel
Lars von Trier bleibt auch mit »Antichrist« seiner Flucht-Linie treu, schafft diesmal aber vor lauter Kunstreligion kein Meisterwerk.
»
Die typisierende Differenz zwischen der empfindsam-depressiven Frau und dem zunächst therapeutisch-optimistischen Mann schafft keine elektrisierende Spannung heterogener Welten, sondern eine müde Kopulation zwischen Stummheit und Rhetorik, Annäherung und Entfremdung, Kuschel-Geborgenheit und gewaltsamen Ausgesetztsein. «

Nebenberuf: Adolph Shicklegroover
Quentin Tarantinos neues Werk
»Inglourious Basterds«
Von Peter V. Brinkemper
»Tarantino zitiert historisch überpräsente Zeichen, allen voran Hitler und Konsorten, die eigentlichen Bastarde des Films, den Krieg, die NS-Herrschaft, das SS-Terror-System, er verdichtet dies alles ein Stück weit zur zeichenhaften Präsenz einer immanenten Beutekultur, dem talmipolitischen Comic, dem gewollten Schund, dem Billigen und Trivialen als Kehrseite von Glanz und Gloria...« Leseprobe Drehbuch

Distanz und Hitze
Die Che Guevara Passion
Georg Seeßlen zu Steven Soderbergs Versuch, dem Revolutionär »Che« mit den Mitteln des Kinofilms Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. »Das ist nicht großes Kino, das ist großer Film.«


Che Guevara - Originaltexte in Übersetzung
Partisanenkrieg - eine Methode - Brief an Carlos Quijano
Der Sozialismus und der Mensch auf Cuba
- Ansprache vor der Vollversammlung der UNO am 11. Dezember 1964 »Cuba - ein freies Land auf dem amerikanischen Kontinent«

Ein Halbblut von einem Flickwerk
Von Peter V. Brinkemper
David Yates verfilmt den sechsten Harry Potter
»Im Gewande medialer Globalisierung entsteht die Fusion einer audiovisuell veräußerlichten Jugend- und Erwachsenenliteratur im Mainstream-Konsum, wobei die weltweite Infantilisierung von komplexeren literarischen Inhalten und Formen auf durchaus fortgeschrittenem Unterhaltungsniveau einmal mehr zur unhinterfragten Konstante des Showbusiness wird.«


Thema verfehlt
Anne Dippel hat sich den zweiten Teil von Transformers: »Revenge of the Fallen« angeschaut und stellt fest: »... als sollten die Zuschauer auf das Ende der Demokratie und die Herrschaft eines Einzelnen vorbereitet werden. Der zweite Teil des Films Transformers ist dreimal unheimlich: unheimlich phantasielos, unheimlich langweilig und unheimlich unheimlich.«

Vom Ertrinken im Lichtermeer
Georg Seeßlen über Peter Dörflers Dokumentarfilm »Achterbahn«
»Vom Rummelplatz kommt und zum Rummelplatz will das Kino. Hinter den fliegenden Teppichen und Schießbuden, hinter den Lichtern und dem Lärm warten Lebensgeschichten, die so tragisch sind wie Shakespeare-Dramen und so grotesk wie Pulp Fiction. Melodramen von der anderen Seite des Spiegels, ohne verläßliche moralische Endungen. Die Geschichte von Norbert Witte und seiner Familie ist so eine Geschichte. Wenn das alles nicht wirklich passiert wäre, gäbe es den perfekten Stoff für einen deutschen film noir.«


Die Haut des Terminators
Von Peter V. Brinkemper
Der ultimative Schlüssel zum Film
»T-4: Die Erlösung«






Mitten ins Herz und doch ein Stück vorbei
Peter V. Brinkemper über Harald Bergmanns
dreiteiliges DVD-Film-Werk

»Brinkmanns Zorn«
»Harald Bergmann gebührt das Verdienst, die mediale Schicht und die experimentelle Phase von Rolf Dieter Brinkmanns Arbeitstechniken und seinen Erlebnisweisen überzeugend einzukreisen. (...) Der von Brinkmann schließlich konsequent begangene Weg zu einer neuen literarischen Sprache liegt allerdings jenseits medialer Hörigkeit, in einer Dimension der metaphorischen Verdichtung und der literarischen Transformation, die auch gegenüber der heutigen Medien-Pop-Literatur eine hochgradige Resistenz und Renitenz aufweist.«


 

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Lothar Struck
Der Geruch der Filme

Peter Handke und das Kino

Lothar Struck analysiert das bisher kaum untersuchte cineastischen Werk Peter Handkes, zeigt Parallelen zwischen der Bildsprache der Filme und seinem schriftstellerischen Werk auf und bietet überraschende Deutungen an. Der Band widmet sich auch ausgiebig den Filmen, die Handke als Regisseur und/oder Drehbuchautor geschaffen hat. Ein wissenschaftlicher Essay mit umfangreichen Quellenangaben sowie ausführlicher Bibliografie und Filmografie im Anhang - spannend zu lesen für alle Kinogeher und unverzichtbar für Handke-Interessente.


Mirabilis Verlag

 

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Auf dem Weg – wohin?

Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Nach dem 66. Mannheim-Heidelberger Filmfestival.
Als Michael Kötz in seiner Laudatio auf Leben & Werk des großen europäischen Cinéasten zu sprechen kam, dürften dem Publikum die Reminiszenzen des Festivalleiters wie antike Nachrichten aus einer völlig abgeschlossenen Vergangenheit der Filmgeschichte geklungen haben. Es passt zum desaströsen Zustand unserer Verleihsituation, dass für Szabos weltbekanntestes, mit dem Oscar bekränztes Werk »Mephisto« kein Rechteinhaber mehr feststellbar ist.

Noch war Polen nicht verloren
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Zum Tod von Andrzej Wajda

»Wajda war Polen - & nahezu sein gesamtes filmisches Oeuvre dessen episodisch erzähltes Epos: vom 19. Jahrhundert bis in unsere unmittelbare Gegenwart.«


Indische Taxifahrerin & vier japanischen Geschwister

Von Wolfram Schütte
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Ein paar Eindrücke auf den 49. Hofer Filmtagen

»In knapp einer Woche liefen im Oberfränkischen Hof 28 deutschen Lang- & 31 deutschen Kurzfilme neben zahlreichen Arbeiten u.a. aus der Schweiz, Österreich, Indien, Belgien, Kanada, Argentinien, Japan, Frankreich in 8 unterschiedlich großen Kinos. Obwohl also zeitgleich stattfindend, kamen sich die beiden konkurrierenden Herbst-Filmfestivals nicht in die Quere.«

Weltkino für die Provinz
Auf dem 64. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg
Von Wolfram Schütte
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»Gleich sechsfach hat Michael Kötz, der ja wie der Zirkusdirektor in Ophüls »Lola Montez« gerne vor jeder Vorstellung sein Publikum persönlich begrüßt, anspricht & lobt – dass es gekommen ist – diesmal die öffentliche Erscheinung seines Festivals verändert.«

Datenbanken

Internet-Movie-DataBase, Moviedata, Movieline, Europas Cinemas, Filmfestivals

Zeitschriften:

Filmdienst,
Entertainment Weekly, epd Film, Variety, Cinema

Zack Snyders »300« und Friedrich Nietzsche
Ein Essay
von Peter V. Brinkemper
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Antike Ästhetik zwischen Krieg und Frieden
»Schon in der klassischen Zeit wittert Nietzsche Kulturimport und kritisiert, dass in Athen Sokrates als argumentativer Gründungsvater der abendländischen Philosophie und Euripides als jüngerer Dramatiker das elementare Chaos und den Agon, die Phantasie und Logik nur mit oberflächlicher Rationalität traktieren. Nur der echte, von fremden Interessen unbeeinflusste und friedliche Widerstreit erhebe die Kunst über Propaganda, Belehrung und Unterhaltung.«


Foto von Eva Rinaldi
Unendlicher Spaß –
Grenzenlose Trauer

Von Peter V. Brinkemper
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Zum Tod von Robin Williams (1951-2014)
»Robin Williams war und ist ein radikaler und exzentrischer US-Komiker, ein beherzter, dabei gebrochener Comedian, ein aus dem scheinbar heiteren Fach stammender Charakterschauspieler, dessen Obsessionen Drehbücher improvisatorisch sprengten und dessen fragmentierte Rollen und dissoziierte Figuren, nicht nur für das Filmgewerbe, sondern auch für sein eigenes Leben längst hätten aufhorchen sollen.«


Glanz & Elend
Magazin für Literatur und Zeitkritik
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