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Glanz&Elend

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Philipp Böhm
Schellenmann

»Es gibt etwas, das Hartmann weiß und Jakob nicht.«
Hartmann und Jakob arbeiten in einer Fabrik am Stadtrand.
Niemand kann so recht sagen, was dort eigentlich produziert
wird. Jahrelang hat Hartmann auf Jakob aufgepasst und ihn
langsam in seine Welt eingeführt. Nach einem Streit verschwindet
er eines Tages. Jakob begibt sich auf die Suche nach seinem Freund, während die Natur um die kleine Stadt zu sterben beginnt und die Bewohner immer aggressiver werden. Dabei folgt ihm der mysteriöse Schellenmann.
Leseprobe                              Verbrecher Verlag

Biografien, Tagebücher & Briefe
Krimis, Thriller & Agenten
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Philosophie & politische Theorie
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100 Romane, Novellen, Erzählungen

Vom richtigen Überleben im falschen
Von Lothar Struck
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Zur Neuauflage von Bruno E. Werners Roman
»
Die Galeere«
»
Dabei wissen sie nahezu alles:
Frontenverläufe, Deportation, Holocaust. Aber das physische Überleben steht vor der widerständigen, intellektuellen Redlichkeit. Es ist dieses Fokussieren auf sich selbst, das den Leser ergreift und gleichzeitig ambivalent zurücklässt.«

Meister des Exkurses
Von Gregor Keuschnig
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Hans Magnus Enzensbergers unterhaltsame Experten-Revue in 89 Nummern
»Stück für Stück entsteht ein Wimmelbild der Finder und Erfinder, welches Enzensberger mit der Lupe lächelnd, bewundernd aber auch zuweilen spöttisch würdigt.«




Auf heikler Mission in Budapest
Von Gregor Keuschnig
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Martin von Arndts Roman »Sojus« erzählt
Andreas Eckarts 3. Fall
»Überhaupt hat hier das Agentendasein nichts glamouröses, es gibt keinen Luxus, kaum Sex, dafür Streifschüsse, Häuserkämpfe und andere Action, die allerdings wohltuend nichts mit den eher lächerlichen sterilen Filmstunts zu tun haben...«
 

Volltexte vom »mächtigen Muffel«
Von Sigrid Lüdke-Haertel
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»Was wir waren«
fragt Andreas Maier in seinem neuen Buch, das auch gleich die Antwort gibt.
»Maier beschreibt, ohne sich zu schonen oder zu beschönigen, wie er lebt, denkt, wohin er reist, seine Abneigungen, seine Vorlieben, seine Demütigungen.«



Skizzen brüchiger Lebenswelten
Von Gregor Keuschnig
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Sieben neue Erzählungen von Bjarte Breiteig
»
Novellenartig wird auf knappstem Raum von Protagonisten erzählt, die auf Momente hinsteuern, die für immer ihr Leben verändern werden. Bevor die Folgen für sie jedoch eintreten, brechen die Geschichten ab.«



Was für ein jokoses Büchlein!
Von Wolfram Schütte
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Alberto Savinios bunter Erzählteppich »Nostradamus«
»Es ist eine ebenso schmale wie anspruchsvolle Erzählung von 1938, deren Gewitztheiten, Ironien & eleganten Verdichtungen Lesern schieres Lektüre-Vergnügen bereiten,...«



Das Gesetz des Lesens
Von Lothar Struck
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Zu Michael Kleebergs Roman
»Der Idiot des 21. Jahrhunderts«
»... und ich hole meine Notizen noch einmal hervor, um mindestens kapitelweise den Divan weiterzulesen, ab sofort ohne den Ballast der Referenzen, ohne die mit dem muffigem Parfüm der Denunziation agierenden Literaturverächter, die ahnungsvoll niemals auch nur in die Nähe des Idiotenstatus kommen werden...«

Bukowskis Gott Arturo Bandini
Von Klaus Bittermann
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Alex Capus hat John Fante neu übersetzt.
»Diese rohe, nicht gerade feingeistige Prosa springt einen an und lässt nicht mehr los, bis man alles verschlungen hat, denn selten wurde ein pubertierender Junge mit dem ganzen Größenwahn und den ganzen Selbstzweifeln so gut in Szene gesetzt, ...«


Chaos im Hause John Fantes
Von Klaus Bittermann
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Mit dieser grandiosen Westküsten-Komödie kam John Fante zu Lebzeiten das erste und einzige Mal zu Bestseller-Ehren.
»Er beachtete eine wichtige Regel im Schriftstellerberuf: er schrieb nur über das, worin er sich auskannte, nämlich über seine eigene Biografie. Und er hat nie über etwas anderes geschrieben. Und dennoch war er nie sicher. »Ich fand jede Zeile, die ich schrieb, nur durchschnittlich.« Und genau dieser Zweifel an sich machte aus ihm einen großen Schriftsteller, und man muss Bukowski auf Knien danken, dass er die Leute mit der Nase darauf gestoßen hat.«

Irren-Boulevard
Von Gregor Keuschnig
Text lesen
Angela Lehners Roman-Debut
»Vater unser«
»Häufig wird man von Erstlingswerken mitgerissen, wartet dann ungeduldig auf das zweite Buch – und ist dann enttäuscht. Bei Angela Lehner ist es anders. Sie ist eine Autorin, auf deren zweiten Roman man trotz der Schwächen des ersten Buches gerne wartet. Denn jeder Leser bemerkt es, dieses Erzähltalent.« Leseprobe


Abschied & Aufbruch
Von Gregor Keuschnig
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Ulrich Woelks Roman
»Der Sommer meiner Mutter«
»Was passiert, wenn Menschen glücklich sein wollen und damit gegen die Wahrhaftigkeitsphrasen ihrer Epoche verstossen, zeigt dieser Roman. Ein großes Thema.«
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Erkundungsgang
Von Lothar Struck
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Peter Handke begleitet seine »Obstdiebin« ins Landesinnere
»Und beim Lesen vom »Streunen und Stromern« Alexias und all den Verwandlungen möge man Muße und Geduld haben für all die Pretiosen (der Gottesdienst!, die alternde Lehrerin!, die Platzsuche in einem leeren Lokal!), die es in dieser großen Erzählung so reichhaltig gibt.« Leseprobe
 


Peter Handke - Sekundärlese
Von Lothar Struck
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Welche Bücher sind zu Handke neu erschienen?
Wo wird sein Werk – womöglich unabhängig vom Geburtstag – heuer entsprechend neu gedeutet und aufbereitet? Es gibt einige bemerkenswerte Neuerscheinungen, die es lohnt, genauer zu beobachten.


Eine schräge Geschichte
Von Sigrid Lüdke-Haertel
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Marjana Gaponenkos Bibliothekarsroman
»Der Dorfgescheite«
Ernest Herz pflegt seine Idiosynkrasien. Er verabscheut den »Dauergrinser, den Gutgelaunten aus Überzeugung, den ernährungsbewussten Wellness-Optimisten, der den Rat des Therapeuten, die Seele mit der gelifteten Visage in Einklang zu bringen, ernst genommen hatte«.



Eine Art Abschiedstournee
Von Gregor Keuschnig
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Michel Houellebecqs neuer Roman
»Serotonin«
»
... dann spürt man plötzlich diese Sehnsucht, dieses Verlangen nach dem Einssein mit einer Welt und vor allem die Wehmut über die verpassten Chancen...«



Rätselhafter Zahlenfetischismus
mit sprachlichem Schlamassel
Von Wolfram Schütte
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Maria Cecilia Barbettas eigenartiger epischer Roman »Nachtleuchten«
»Barbetta dürfte eine der talentiertesten & zugleich ehrgeizigsten ihrer Generation sein.«

Fragmentarische Rückschau
Von Gregor Keuschnig
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Hans Magnus Enzensbergers Exkursionen in die Vergangenheit einer Kindheit und Jugend.

»Es gab also ein richtiges Leben im falschen. Und es wird souverän erzählt, vielleicht manchmal ein bisschen zu elegant. Fortsetzung? Ja, bitte. Unbedingt!«

In »Vater Wald« mit Glück dem  Tod entgehen
Von Wolfram Schütte
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Edward Debicki erinnert Leben & Sterben der Zigeuner zwischen den Fronten des  Zweiten Weltkriegs in Osteuropa
»Man kann sich das Lebens-Chaos durch das wechselhafte politisch-militärische Geschehen, dessen gefährliche Unübersichtlichkeit für die in Wald & Feld Herumirrenden, die jederzeit von Gewalt, Hunger & Tod bedroht waren, in unserer heutigen Handy-Welt kaum vorstellen.«

Mexikanische Familienzerstäubung
Von Wolfram Schütte
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Antonio Ruiz-Camachos  Erzählzyklus »Denn sie sterben jung«
Die »unerhörte Begebenheit«  dieses raffiniert vielperspektivisch erzählten »mobilen« Romans ist das plötzliche Verschwinden des superreichen 60jährigen Familienpatriarchen José Victoriano Arteaga. Eines Tages wird er entführt. Von wem & warum gerade er: das bleibt im Dunkel.

Freilegungen
Von Gregor Keuschnig
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Bodo Kirchhoffs Roman »Dämmer und Aufruhr
«
»Ich springe da von einem hohen Brett in den See, nur sieht man das Brett nicht und auch nicht den See, auf dem Foto sieht man vor allem mich in der Luft, die Beine angezogen, Arme gestreckt, und im Hintergrund Berge. Ich springe wie einer, der in den Tod springt, bei dem alles, was vorher war, keine Rolle mehr spielt.« Leseprobe

Harter Bursche, zarte Seele
Von Sigrid Lüdke-Haertel
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James Salters sämtliche Stories »Charisma«
Es ist »die rücksichtslose Genauigkeit«, mit der er sein Personal betrachtet. Salter hat »eine Erzähltechnik entwickelt, die bei aller Knappheit, irrwitzige Räume entwickelt«. Seine Sätze reißen tatsächlich ganze Welten auf. Wer diesen James Salter nicht liest, ist selber schuld.


Appelle eines unermüdlich Träumenden
Von Gregor Keuschnig
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Botho Strauss' widerständige Höhlenbilder »Oniritti«.
»Ja, da sind wunderschöne Szenen, herrliche Evokationen, die den Leser aufschauen und aus dem Fenster blicken lassen. Und auf den letzten fünf Seiten gibt es aphoristische "Dichte Sätze". Plötzlich wünscht man sich, das ganze Buch hätte aus solchen Splittern bestanden, ...« Leseprobe


Die Vermessung der Zeit
Von Lothar Struck
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Christoph Ransmayrs Roman »Cox oder Der Lauf der Zeit«
»Denn natürlich ist das Buch nicht nur eine Parabel auf Vergänglichkeit und Zeit, sondern eben auch eine Allegorie auf die Hybris von menschlicher Macht – sei sie politisch oder, im Falle der Automatenbauer, technologisch ausgestattet.« Leseprobe


Lehrstück in Briefen
Von Herbert Debes
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Mit »Augustus« gelang John Williams ein Sittenbild von beeindruckender Gegenwärtigkeit. Es zeigt den Autor auf dem Höhepunkt seines Schaffens.
Williams arrangiert in »Augustus« einen Chor aus Stimmen, die uns überraschend vertraut sind und der große Zeitsprung vom alten Rom nach dem »House of Cards« im Washington unserer Tage ist nur noch ein kleiner Schritt. Leseprobe

Die nautische »L'éducation morale«
oder Männliche Ethik in höchster Gefahr
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Joseph Conrads Roman »Die Schattenlinie« & die Erzählung »Der geheime Teilhaber«
»Göskes bedeutendste übersetzerische Leistung besteht darin, dass er die semantisch-stilistische Differenz zwischen der kaltschnäuzigen Naßforschheit des jungen Kapitäns & der warmherzigen Bedachtsamkeit des älter gewordenen (& erfahrenen) Erzählers im Sinne des virtuosen Autors akzentuiert & nicht wie oft bisher eingeebnet hat – eine bewundernswerte stilistische Gratwanderung.« Leseprobe

Landschafts-und Seelenkunde
Von Gregor Keuschnig
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Esther Kinskys Geländeroman »Hain«
»Mitunter stehen Wahrnehmungen und Assoziationen direkt nebeneinander, durchdringen sich gegenseitig und es sind diese Momente des stillen Einverständnisses mit sich und der Welt, die die kleinen Höhepunkte des Buches bilden.« Leseprobe

Ein Abbild der USA
Von Sigrid Lüdke-Haertel
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Irene Disches Roman-Feuerwerk »Schwarz und Weiß«
»Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten träumt man auch immer wieder von dem einen großen Roman, der das Unmögliche wirklich macht, nämlich die Geschichte seiner Zeit zu erzählen. Vor Jahren schon war das Buch vom Verlag angekündigt. Da war an den Albtraum Trump noch nicht zu denken. Aber der Zerfall der amerikanischen Gesellschaft, auf allen Ebenen, war längst sichtbar geworden. Irene Dische, Amerikanerin deutsch-jüdischer Herkunft, hat sich ihrer Heimat so liebevoll angenommen, wie, nach einem Wort Walter Benjamins, der Kannibale einem Säugling.«

Verwildert
Von Wolfram Schütte
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»Berthold Seligers „Klassikkampf«

»...ein Mixtum Compostum, das einer Quadratur des Kreises gleicht: brutalistischer Linksradikalismus als Bindemittel für die esoterische Arroganz eines streetfightin man, dem, nach den von ihm eingangs zitierten Worten von Hector Berlioz, die Musik »das Einzige ist, was (…) über diesen Abgrund voller Elend hinweghilft«. Ein tragikomischer Fall verzweifelter Liebesverwirrung.« Leseprobe


Dämmrung will die Flügel spreiten
Von Christiane Pöhlmann
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Leo Lanias Roman
»Land im Zwielicht« arbeitet sich am »ungeratenen Kind« Weimarer Republik ab und offenbart die Grenzen der Neuen Sachlichkeit.




Sammelsurium
Von Lothar Struck
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Hans Magnus Enzensbergers 99 literarische Vignetten »Überlebenskünstler«
»
Insgesamt schärft das Buch einerseits den Blick auf die oft genug eher bescheidenen politischen Denkweisen von sogenannten Intellektuellen. Andererseits wird der Nachgeborene weniger drastisch über Menschen richten, deren Lebensumstände er niemals auch nur annäherungsweise erleben musste. Ein lehrreiches Buch, unerbittlich und nachsichtig in einem. Ein echter Enzensberger.« Leseprobe

Widerwärtige Einsamkeit
Von Gregor Keuschnig
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John Williams expressives literarisches Debut
»Nichts als die Nacht«
»Simon Strauß weist zu Recht darauf hin, dass das Buch durch die Unmittelbarkeit eines "jungen Wilden" heute noch zeugnishaft wirkt. Und man ist überrascht, wie einen dieser Arthur Maxley dann doch noch länger beschäftigt.« Leseprobe

»Suchen Se ruhij weita, ick hab nüscht dajejen«
Von Christiane Pöhlmann
Artikel lesen
Eine Anthologie mundartlicher Gedichte zeigt: Berlinerisch ist dufte – und leider am Verduften. Einige Überlegungen zum Frech- und Korrektsprech.
»Diese Sammlung zeigt, dass das Berlinische weit mehr als ein Dialekt ist, denn neben grammatischen und semantischen Merkmalen prägt das Idiom auch ein Ton jenseits der Prosodie. Eine Sprechhaltung, die wert aufs Spontane und Spielerische legt und sich, kommunikationswissenschaftlich ausgedrückt, nicht für komplementäre Beziehungen eignet. Weniger geschraubt: Normen, Etikette und Hierarchien – vielet jilt einfach nich.« Im Buch blättern

Aus der Ordnung gefallen
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Anna Baars neuer Roman »Als ob sie träumend gingen«
»Nein, das ist mehr als ein "Sound", das ist eine bilderzeugende Opulenz, die in den Leser hineinzieht und nicht nur die Figuren lebendig werden lässt, sondern auch das Ereignishafte evoziert, die Geschichte eines Landes.« Leseprobe

Der Mann, der die Frauen liebte
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Retif de la Bretonnes »Monsieur Nicolas«
als Reader's Digest gut aufgelegt.
»...hochamüsante Lektüre: ein kulturhistorisch & -soziologisch einzigartig reich ausgestattetes erzählerisches Kompendium des Alltagslebens im Frankreich vor der Revolution & ein »lendliches«(Arno Schmidt) Erotikon.« Leseprobe

»...füreinander und von Tag zu Tag«
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Richard Fords Erinnerungen an seine Eltern »Zwischen ihnen«
»...ein wahrhaftiges, ein großartiges Buch. Wer es nicht mag, hat kein Herz. Und wer es seziert, hat keine Seele.« Leseprobe

Weises Kammerspiel über Liebe und Literatur
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Navid Kermanis
neuer Roman »Sozusagen Paris«
»Das Buch wird durch die Exkurse in die Literatur von Flaubert, Proust, Stendhal, Zola, Balzac und Bernanos (und nicht zuletzt von Adorno) selbst zu einer Theorie des Romans. Diese Doppelperspektive zeigt sich auch in den harten Auseinandersetzungen mit dem Lektor, der diesen Roman offensichtlich äußerst kritisch gegengelesen hat.« Leseprobe


Koste es, was es wolle!
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Das Außerordentliche von Thomas Hardys Roman
»Jude the Obscure«
»
Ja, mit geradezu mathematischer Präzision entwirft Thomas Hardy eine kaleidoskopisch wechselnde Ansicht von den unterschiedlichen Dialektiken, die sich für Liebe & Sexualität in der viktorianischen Gesellschaft durch das Zwangssystem der Ehe ergeben.«


Ein blasses Mädchenbild
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Theresias Enzensbergers Roman »Blaupause« bleibt im Belanglosen hängen.
»Enzensbergers Roman erinnert vielmehr über weite Strecken an einen solide produzierten ARD Mittwochsfernsehfilm, mit einem Hauch Anspruch,...« Leseprobe



Carrières letzte Seufzer
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Ein amüsantes Totengespräch mit Luis Bunuel
»Es ist gewissermaßen ein Kehraus aller Materialien, Erinnerungen & Anekdoten, die 1980 bei der gemeinsamen Arbeit an Bunuels gesammelten »Erinnerungen« unter den Tisch gefallen waren: sozusagen allerletzte Seufzer Carrières über den Verlust des spanischen Freundes.«


Autofiktionale Miniatursammlung
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Armin Stingls kleine Prosa Eine Schachtel voll Sachen
»Stingls Büchlein erhellt jeden Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterabend. Und unwillkürlich beginnt man danach in seinen eigenen Schachteln und Schubladen herum zu suchen.«



Der Gigant
Von Herbert Debes

Artikel lesen
Wie ein Koloß auf drei Säulen ragt Peter Weiss' Roman-Essay
»Ästhetik des Widerstands« aus der deutschen Literatur.
Eine monumentale Arbeit an den Zügen des Menschlichen,
die es für die Generationen der Nachgeborenen neu zu entdecken gilt.
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Die Causa Globocnik
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Josef Winklers »Laß dich heimgeigen, Vater,
oder Den Tod ins Herz mir schreibe
«.
»
Bei allem Furor und der spürbaren existentiellen Notwendigkeit des Protagonisten, sich seinen Kindheitsdeformationen schreibend zu exorzieren kann ein genaues Studium vor allem der im Kärntner Milieu angesiedelten Bücher nicht verhehlen, dass hier bisweilen eine lustvolle Selbstviktimisierung inszeniert wird.« Leseprobe


Die Protokollführung des alltäglichen Elends
Von Wolfram Schütte
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Alice Schmidt fixiert die anfänglichen Lebensumstände des Schriftsteller–Ehepaars.
»Der heutige Nachleser kann sich – ganz ähnlich wie aus den »Snapshots« des fiktionalen Frühwerks – aus Alices Wort- & Zeichenkonzentraten den Alltag des Paars imaginativ rekonstruieren.«

J.P. Morgan versus Edison
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Anthony McCartens biographischer Roman bringt »Licht« in die amerikanische Industriegeschichte
»Wie stets, wenn ein fiktives Werk auf realen Fakten beruht«, schreibt McCarten weiter, »ist der Leser gefragt, diese beiden Elemente gegeneinander abzuwägen.« Leseprobe


Ein zeitloses, literarisches Kunstwerk
Von Lothar Struck

Artikel lesen
Wolfgang Herrndorfs Weblog
»Arbeit und Struktur« posthum in Buchform.
»
Die Lebenskraft Wolfgang Herrndorfs, die in diesen Notaten literarisch erfasst und vor dem Leser erzeugt wird und ihn zum Teil mitreißt, wird noch hell leuchten, wenn die halbgaren Lobreden des Feuilletons längst vergessen sind. So paradox es klingen mag - man wird Wolfgang Herrndorfs Tagebücher vielleicht irgendwann als einen neuen Werther lesen, einen Werther des 21. Jahrhunderts, der am Ende nicht aus purer Verzweiflung Hand an sich legt, sondern mit Würde sein Leben bis zum Schluss in seinen Händen behalten will.« Leseprobe

Früchte des Gelingens
Von Robert Schwarz
Artikel lesen
In ihrem Kompendium »Wo Mut die Seele trägt« erzählt Nahid Shahalimi die Lebensgeschichten afghanischer Frauen.
»... und es braucht noch viel Zeit und Engagement, um sich überall durchzusetzen - wahrscheinlich einige Generationen. Man darf nicht vergessen, dass schätzungsweise drei Viertel der Kindes dieses Landes traumatisiert sind.«

Goethes Schweizer Reise
und das Leben zum Tod hin

Von Georg Patzer
Artikel lesen
Adolf Muschgs neue Erzählung »
Der weiße Freitag« ist sein wohl persönlichstes Buch.
»Das Buch ist formal ein schillernder Hybrid von Erzählung, Germanistik und Autobiografie, manchmal verdichtet funkelnd, manchmal gelehrt, oft überlegend ruhig.« Leseprobe
 

Von der Liebe, dem Leid und dem Landleben
Von Sigrid Lüdke-Haertel
Artikel lesen
Jane Austens »Sense and Sensibility« in neuer Übersetzung
»Die Irrungen, Wirrungen und Wendungen und der Zusammenprall von »Vernunft und Gefühl« werden von einer Sprache getragen, die keine Haupt- und Staatsaktionen braucht, um eine ganze Gesellschaft zu beschreiben. Kein Wort über die Französische Revolution, kein Gedanke an die industriellen Veränderungen, die sich ankündigen. Und doch sind deren Auswirkungen zu erkennen.«


Erinnerungssplitter
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Dina Sikirićs Erzählung »Was den Fluss bewegt«
In nur wenigen Sätzen gelingt es ihr die Wandlung (ist es eine Verwandlung?) zu erzählen, das Anders- und Fremdsein nicht mehr als Makel zu empfinden, den es zu verbergen oder zu vertuschen gilt, sondern ihn selbstbewusst noch hervorzuheben.


Szenen einer Ehe
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Jonathan Safran Foer hat in seinem dritten Werk »Hier bin ich« einen zähen knapp siebenhundert Seiten langen Scheidungsroman geschrieben. Leseprobe
»Der Plot plätschert vor sich hin, da hilft es auch nicht, dass kurz nach der Ankunft der Verwandten in Washington in Israel auch noch ein heftiges Erdbeben ausgebrochen ist, ...«

Der Unversöhnliche
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Noch einmal zu Martin Walsers »Statt etwas oder Der letzte Rank«
»Da Walser aber (...) erkennen muss, dass er seine "Feinde" um den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie wegen auch gebraucht hat, muss er sie nicht nur verteufeln, sondern auch mumifizieren, denn instinktiv merkt er, dass Spazierfahrten mit Denis Scheck keine dauerhafte Kanonisierung eines Werkes bewirken.« Leseprobe

Kehraus
Von Wolfram Schütte
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Martin Walsers jüngstes/letztes Buch
Wäre dieser späte Walser eine Wolke, der das Träumen genügt, hätte es nicht dessen bedurft, was diesen quietistischen Wunschzuständen an Parabeln, Erzählungen, Skizzen, autobiographischen Erinnerungen oder Aphorismen auf 160 Seiten in 52 unterschiedlich langen Kapiteln folgt. Aber noch immer hat der alte Herr Walser sein erwünschtes Tao nicht erreicht. Leseprobe

Augsburg -
oder von Sancho Panza zu Thomas Mann
Von Wolfram Schütte
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Wohin eine heutige »Don Quijote«-Lektüre führen kann.
»Wenn man den »Don Quijote«, mehr als 400 Jahre nach seiner Entstehung heute liest, ist man über Vielerlei erstaunt. Es ist doch bemerkenswert, dass der »Roman aller Romane« gewissermaßen in nuce alle späteren komplexen Entwicklungen & Ausprägungen dieses Erzählgenres (& auch des Slapsticks & des narrativen Historien- & Spielfilms) enthält!« Leseprobe

Ein pulsierendes Wimmelbild
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Fiston Mwanza Mujilas Debutroman »Tram 83« zum Zweiten.
»... mal expressiv, mal impressionistisch; Märchen, Moritat, Porno und Burleske - ein mystischer Realismus mit gleichzeitig gnadenlos analytischem Blick, der gut verborgen im Dialogstrom herauslugt.«
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Kurztrip ins Herz der Finsternis
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Fiston Mwanza Mujilas fulminanter Debutroman »Tram 83« überzeugt durch sein Tempo, seinen Rhythmus und seinen klaren Stil, das ist tatsächlich sowas wie literarischer Hardbop auf dem Weg ins freie Spiel, großartig.
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Identitätssuche eines Deplatzierten
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Eduardo Halfons Roman Signor Hoffman
»Ich verharrte wie gelähmt, während mir allmählich ins Bewusstsein drang, dass das, was ich vor mir sah, nicht mehr war als eine Imitation; dass man erst für gut befunden hatte, das ursprüngliche Lager zu zerstören und dann am selben Ort eine Kopie des ursprünglichen Lagers zu errichten; also eine Art Modell oder Schaukasten gebaut hatte oder Themenpark zum menschlichen Leid (…)« Leseprobe

Die Vermessung der Zeit
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Christoph Ransmayrs Roman »Cox oder Der Lauf der Zeit«
»Denn natürlich ist das Buch nicht nur eine Parabel auf Vergänglichkeit und Zeit, sondern eben auch eine Allegorie auf die Hybris von menschlicher Macht – sei sie politisch oder, im Falle der Automatenbauer, technologisch ausgestattet.« Leseprobe

 

Schlecht inszeniertes Zauberkunststück
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Daniel Kehlmanns Erzählung »Du hättest gehen sollen«
»Die Erscheinungen des Ich-Erzählers wirken weder bedrohlich noch wahnsinnig, sondern eher komisch. Sie werden nicht erzählt, sondern nur behauptet und mit routinierter Lustlosigkeit aneinandergereiht.« Leseprobe



Transzendenz jenseits des Plots
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Christian Krachts kontrovers diskutierter Roman »Die Toten« zeigt auf eine berührend-schockierende Weise in einer Emulsion aus Frivolität, Ornament und Melancholie die gescheiterten Sehnsüchte und Ambitionen von Menschen und gleichzeitig deren Diabolik.« Leseprobe

 

Aus dem Inneren der Höllenmaschine
Von Jürgen Nielsen-Sikora
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»Grabmal für fünfhunderttausend Soldaten«
Pierre Guyotat wurde im Jahr 1960 in den Krieg nach Algerien einberufen. Dort kam er zwei Jahre später wegen seines Aufrufs zur Desertion und der Verbreitung verbotener Schriften in Haft. Das »Grabmal« gilt als eines der Hauptwerke der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In Deutschland ist Guyotat hingegen bis heute wenig bekannt. Mit der Veröffentlichung des »Grabmals« sowie seines Werks »Eden Eden Eden« (Diaphanes 2015) wird sich dies schlagartig ändern.



Die Einsamkeit des tierlieben Menschen
Von Timotheus Schneidegger
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Monika Marons Betrachtung »Krähengekrächz«
»Seine Melancholie gewinnt das Büchlein aus dem, was im Text nur zwischen den Zeilen steht...« Leseprobe






Souverän zwischen den Genres
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Martin von Arndts neuer Roman »Rattenlinien«
Von Arndt bedient nicht nur gekonnt den Plot der Agentengeschichte sondern zeigt in den Zwischentexten über das Schicksal Eckarts und Rosenbergs im Nazi-Berlin seine literarischen Qualitäten. Leseprobe



Weises Kammerspiel über Liebe und Literatur
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Navid Kermanis
neuer Roman »Sozusagen Paris«
»Das Buch wird durch die Exkurse in die Literatur von Flaubert, Proust, Stendhal, Zola, Balzac und Bernanos (und nicht zuletzt von Adorno) selbst zu einer Theorie des Romans. Diese Doppelperspektive zeigt sich auch in den harten Auseinandersetzungen mit dem Lektor, der diesen Roman offensichtlich äußerst kritisch gegengelesen hat.« Leseprobe


Von der Schönheit, der Verführung, der Zerstörung
Von Jürgen Nielsen-Sikora
Artikel lesen
Über Gerhard Falkners Roman »Apollokalypse«
»Ich könnte immerzu zitieren. Ein Buch, dessen fulminanter Beginn in ein noch fulminanteres Finale mündet. Lesen!« Leseprobe




Ein gerontologischer Entwicklungsroman
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Jochen Schimmangs Roman »Altes Zollhaus, Staatsgrenze West«
»Lange Zeit scheint es so, als solle sogar einer Anonymität des Dorflebens das Wort geredet werden; eine Gegenrede zum Globalisierungssprech der Großstadtverehrer.« Leseprobe




Eine Filmcrew bei Kriegsende
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Voller Klischees und Kitsch, ermüdend und eintönig. Mit »Warten auf Goebbels« verschenkt Bernd Schroeder ein schönes Thema.
»...eigentlich ein spannendes Thema, nur leider gelingt es Schroeder nicht, das auch gut zu schreiben. Hölzern reden seine Protagonisten miteinander, keiner wird auch nur ansatzweise lebendig.« Leseprobe


Expressionistisch wuchernd, eiskalt und abstrakt
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Nicola Lagioias Roman »Eiskalter Süden« entwirft ein böses Bild von Italiens Süden
»Bildhaft und manchmal etwas preziös, präzise und düster ist die Sprache von Lagioia, der für diesen Roman mit dem Premio Strega, dem wichtigsten italienischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde.«

Temps perdu
Von Klaus Bittermann
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Elliot Pauls wunderschönes Porträt von Paris.

»Ein Buch, in dem man sich gerne verliert, nicht nur, weil eine bizarre und schon lange untergegangene Welt wieder lebendig wird, sondern auch, weil man erfährt, wie sich die politischen Wirren im Alltag der kleinen Welt der Rue de la Huchette niederschlugen.«


Der Wildfang
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Wolfgang Welts nachgelassenes Fragment »Die Pannschüppe« – im neuesten »Schreibheft« abgedruckt - ist ein chaotischer und sehr schöner Text.
»So sehr es den Leser freut, diesen Text zu lesen, so traurig wird man am Ende, wenn man realisiert, dass es (vermutlich) das letzte sein wird, was man von Wolfgang Welt gelesen hat. Freude und Trauer sind eben doch manchmal Nachbarn.«

Geschichten des Überlebens
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Barbara Kennewegs Roman »Haus für eine Person«
»...und dann versteht man, warum ihr das Leben von Frau Paul in fünf politischen Systemen und zwei Kriegen wert- oder mindestens gehaltvoller erscheint als die aktuelle Wohlstandsexistenz, die nur zwanzig verschiedene Chipssorten zu präsentieren in der Lage ist.«




Eine verkrachte Existenz, ein großer Dichter
Von Georg Patzer
Artikel lesen
Joachim Kersten und Friedrich Pfäfflin zeichnen die Beziehung zwischen Detlev von Liliencron und Karl Kraus nach
»Es giebt in Deutschland einen Dichter, einen echten Dichter; aber, fragt man einen aus der Menge nach ihm, so bekommt man entweder ein langes Gesicht oder ein ironisches Lächeln zu sehen. Dieser echte Dichter ist Detlev Freiherr von Liliencron.«

Leben vor dem Sprung
V
on Jörn Birkholz
Artikel lesen
In seinem neuen Roman bewegt sich Hans Platzgumer
konsequent und lesenswert am »Am Rand« des Erträglichen.
»Im Radio spielten sie häufig 'I Only Wanna Be With You' von einer Band, die, wie wir dachten B-Südtirolers, nicht Bay City Rollers hieß.« Leseprobe
5 Fragen an Hans Platzgumer: zum Interview
 

Der letzte Landstreicher
Von Lothar Struck
Artikel lesen
Peter Handkes trotzig-grandioser Weltalmanach
»Vor der Baumschattenwand nachts«.
»Und ja: Realisten, Empiriker, Spiegelonline-Kolumnenschreiber und, um aus einem Theaterstück von Handke zu zitieren, »Unablenkbare«, »halblustige Unernste» oder »Unbesiegbare« werden verloren sein für diese Welt und damit auch für dieses Buch. Für alle anderen ist es eine Schatztruhe, die auch noch beim zweiten oder dritten Lesen funkelt.«


»Landflucht« außer Kontrolle
Von Jörn Birkholz
Artikel lesen
Peter Stamm zieht es in seinem neuen Roman »Weit über das Land«.
»Stamm schreibt kühl, solide und klar. Leider kommt nur schwerlich Spannung auf, zu schwach werden Thomas' psychologische Motive ausgeleuchtet. Lediglich wird eine etwas biedere Alltagsflucht skizziert, gepaart mit einem diffusen Freiheitsbedürfnis – kurz, Wohlstandsprobleme.«


Der Kampfhund Erinnerung
Von Klaus Bittermann
Artikel lesen
»Panikherz« von Benjamin von Stuckrad-Barre
»... herausgekommen ist ein großes Buch, ein Buch, das bleiben wird, weil er sein Leben in die Waagschale geworfen hat, um Ruhm und Erfolg zu erlangen. Er ähnelt damit mehr als er es vielleicht weiß, weil der Name in seinen hagiographischen Aufzählungen nie auftaucht, Hunter S. Thompson, auch ein Getriebener und großer Autor.« Leseprobe

»Man muß leben, mehr nicht«
Von Gregor Keuschnig
Artikel lesen
Christoph Heins neuer Roman
»Glückskind mit Vater« offenbart den hypersensiblen Kern eines Menschen, der auf sein Leben nur schicksalhaft und mit Schande zurückblicken kann.
»...der 'Schatz der Erinnerungen', wie es einmal heißt, erweist sich als ein Abgrund des Scheiterns. Die Hoffnung auf eine heilende Kraft des Erzählens, der Balsam der Literatur, stellt sich nicht ein.« Leseprobe

Reflektionen über das Schreiben
Von Wolfram Schütte
Artikel lesen
Dany Laferrières inspirierendes »Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama«.
»Es kommt irgendwann der Augenblick, in dem man vergessen muss, dass man Schriftsteller ist, um es zu bleiben«.




Der Spanische Bürgerkrieg
aus katalanischer Sicht

Von Isabella Caldart
Artikel lesen
Nie war ein Krieg sinnloser als in dem Roman »Flüchtiger Glanz« von Joan Sales, der die Dichotomie zwischen den Guten und den Bösen aufbricht – munter werden bei Faschisten und Republikanern die Seiten getauscht. Leseprobe Mit 5 weiteren Buchtipps zum Thema


Himmel oder Hölle?
Von Robert Schwarz
Artikel lesen
Die »Übertragungen aus der Nähe« von René Steininger
»...Diese beiden Mysterien sind nämlich innerlich verbunden,
getrennt nur durch einen Buchstaben
der die Wunde manchmal zu einem Wunder verklärt
und das Wunder wieder zur Wunde verkürzt...« (Der hypochondrische Eid)

Grosse Worte und Miniaturen
Von Georg Keuschnig
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Roger Willemsens feuilletonistisch-aphoristisches
phänomenologisches Essay »Der Knacks«
Man ist geneigt, das Buch in das Feuilleton-Regal zu stellen. Aber die Suche nach dem Knacks lässt einem nicht mehr los. Und mit ihm das Fragen.
Hörprobe

 

Erkundungen
Von Gregor Keuschnig
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Esther Kinskys und Martin Chalmers »Aufzeichnungen von der kalten Krim - Karadag Oktober 13«.
»Man muss sich freilich auf die intellektuell motivierten Intentionen und Reflexionen der Erzähler einlassen und Kinskys Erzählen des Nebeneinanders von Idyll und Trostlosigkeit wie schon zuletzt in ihrem grandiosen Roman "Am Fluß" ausgeführt goutieren. Dann erst kann man diese Reiseerzählung genießen.«

»Schreiben als Wiederentdeckung«
Von Lothar Struck
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Peter Handkes neuer Band seiner Begleitschreiben »Tage und Werke«
»Und ja, wenn man "Tage und Werke" in einem Stück gelesen hat, ist man erschöpft. Aber es ist eine Erschöpfung, die nicht ermattet, sondern stimuliert, Neugier, ja: Leselust erzeugt. Was gibt es Besseres



Verfluchtes Mexico
Von Wolfram Schütte
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Kühle Prosa, vor Empörung zitternd, Antonio Ortunos wütender Roman »Die Verbrannten«
»
Wie hier evozierende Beschreibung des nackten Grauens in kommentierende Reflexion übergeht, ist für den changierenden Stil des ganzen Buches bezeichnend.«




Große Geste ohne Inhalt
Von Jürgen Nielsen Sikora
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Zum »Manifest« von Lisa Kränzler und Tomaso Carnetto.
»Ein solch Leser verachtendes Vorgehen knüpft nahtlos an zahlreiche künstlerische und kunstwissenschaftliche Ausführungen an, die es ganz offensichtlich nicht nötig haben, Begriffsarbeit zu leisten. (...) Das vorherrschende Gestaltungsprinzip ist, die Ausführungen mit großen Gesten und entsprechendem Pathos zu schmücken. Manch einer hält dies fälschlicherweise selbst für Kunst, obgleich es nur wildes Geschwafel ist.«
 


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